Nasenbären im Freigehege

Nasenbären im Freigehege (Bild: Carolin Michalski, Plauen)

Geschichtliches zum Tierpark


Aufzeichnungen belegen, dass der Wald, dort wo heute der Tierpark ist, bereits vor über 200 Jahren geschützt war. Bereits 1870 wurde dort Rotwild in einem Gehege gehalten und später ein Jagdhaus errichtet. Das gesamte Areal gehört der Familie von Arnim und der Grundstein für den eigentlichen Tierpark wurde 1956 gelegt. Besonders für seinen über 450 Jahre alten Baumbestand war der Tierpark bekannt, wovon auch heute nur noch der Rest einer abgestorbenen Buche bestaunt werden kann. Aber auch daran kann man noch erkennen, welche imposanten Bäume dort einst wuchsen.


Begonnen hatte der Tierpark in den 1950er Jahren mit Hirschen, Füchsen und Dachsen auf 6 ha Fläche. Der Tierpark wuchs in den nächsten Jahrzehnten stetig und beherbergt heute etwa 600 Tiere in 100 verschiedenen Tierarten.


Der Tierpark heute


Barrierefreie Wege, Spielplatz, Gaststätte, Minigolfanlage und natürlich die vielen Tiergehege mit seinen Bewohnern findet der Besucher heute im Tierpark Hirschfeld. Dazu viel Schatten, viele Sitzmöglichkeiten in der Nähe der Gehege laden den Besucher dazu ein die Tiere zu beobachten. Entdeckt man beim Rundgang einen kleinen Storch, so ist das der Hinweis, dass dort gerade Jungtiere im Gehege sind. Ob diese der Besucher dann allerdings sehen kann, ist von der Tierart abhängig. Trotzdem macht es Spaß zu schauen, ob man den Nachwuchs entdecken kann, selbst wenn die Elterntiere die Kleinen gut verstecken.


Doch der Tierpark ruht sich nicht auf dem Vorhandenen aus, sondern ist bestrebt dem Besucher immer wieder Neues zu bieten. Aktuell wird für die neue Anlage der Wisente gespart, da das jetzige Gehege für die großen Tiere viel zu klein ist. Doch der Aufwand lohnt sich, denn man ist immerhin schon seit 1972 am internationalen Zuchtprogramm beteiligt um diese Tierart erhalten zu können. Außerdem sind auch vor Kurzem erst Zwergotter in Hirschfeld eingezogen, welche die Vielzahl der Tiere bereichern.


Neben europäischen Tierarten findet man natürlich auch Exoten, wie Nasenbären und Wasserschweine, und alte Haustierrassen, welche hier gezielt gezüchtet werden, um die Art zu erhalten. Dazu gehören unter anderem die Wollschweine und die Zackelschafe.
Doch nicht nur die bereits in Europa ausgerotteten Wisente kann man ganz nah beobachten. Auch Braunbären und Wölfe leben in Hirschfeld. Nicht weit von diesen Gehegen findet man das europäische Damm- und Rotwild in einem großen Gehege. Manche Tiere sind dabei auch sehr neugierig auf die Besucher und kommen nah an den Zaun heran.


Allerdings kann man auf den Wegen auch Bewohnern des Tierparks begegnen, die sich im Gelände frei bewegen können. Dazu gehören die Pfaue, die man oft schon von weitem hören kann. Zudem gibt es auch einige begehbare Gehege, wo der Besucher den Tieren ganz nah sein kann.

Anfahrt, Parkplätze und Eintrittspreise


Am einfachsten erreicht man den Tierpark über die Autobahn A72 Abfahrt Zwickau-West. Von da aus ist Hirschfeld schon ausgeschildert und schon bevor man den Ort erreicht finden sich entsprechende Hinweisschilder zum Tierpark. Kommt man über Bundes- oder Landstraßen so richtet man sich einfach nach der Ausschilderung zur Autobahn und findet darüber sehr leicht den Weg nach Hirschfeld. Ausreichend Parkplätze stehen direkt am Gelände zur Verfügung. Auch für Busse, wenn zum Beispiel Schulklassen kommen möchten, ist genug Platz.
Aktuell liegen die Eintrittspreise bei 6,50 Euro für Erwachsene und Kinder zwischen 3 und 17 Jahren zahlen 3 Euro. Weitere Preise und die Öffnungszeiten findet man direkt hier auf der Webseite. Übrigens dürfen auch Hunde im Tierpark an der Leine mitgeführt werden.


Was gibt es noch?


Natürlich gibt es auch Veranstaltungen im Tierpark Hirschfeld. So unter anderem ein Fernsehkurs für Schüler, der einmal im Jahr statt findet oder auch der Zuckertütentag für die Schulanfänger. Auch darüber kann sich der Besucher auf der Webseite aktuell informieren.

Laden ...
Fehler!