Bevor der Hund einzieht – Grundausstattung

Die wichtigsten Dinge sollten vorhanden sein, bevor der Hund einzieht. Zu der Grundausstattung gehört erst einmal alles, worauf weder das Tier noch der Hundehalter verzichten können. Futternäpfe, Leine und Halsband, ein Hundekorb und andere Dinge müssen jedoch so gewählt werden, dass sie die Bedürfnisse und Anforderungen des Tieres stillen. Beim Futternapf muss die Größe stimmen. Kleine Hunde reichen mit einem kleinen Napf, größere Tiere benötigen eine höhere Futtermenge und daher auch einen entsprechend großen Napf. Gut geeignet sind Modelle mit einer Gummiumrandung, da sich der Napf beim Fressen nicht verschieben lässt.

 

Die Auswahl an Leinen und Halsbändern ist groß. Das Halsband sollte sich mehrfach verstellen lassen. Je größer der Hund, desto breiter sollte es sein, damit es sich nicht in den Hals schnürt, wenn das Tier zieht. Ob das Halsband einen Klick-Verschluss oder einen anderen hat, spielt keine große Rolle. Eine gute Hundeleine hingegen sollte sich immer mehrfach verstellen lassen. Dies bieten zum einen sogenannten Flexi-Leinen. Diese eignen sich nicht für große Rassen, da sie nur auf ein bestimmtes Gewicht ausgelegt sind. Große Rassen, wie zum Beispiel Schäferhunde, können mit einer Leder- oder Nylonleine sicher ausgeführt werden.

 

Der Hundekorb ist ein wichtiger Platz für das Haustier. Viele Besitzer meinen es besonders gut und kaufen ein extragroßes Körbchen. Allerdings fühlen sich viele Hunde schnell einsam darin, wenn ihnen zu viel Platz bleibt. Der Schlafplatz für den Hund sollte so groß sein, dass sich das Tier darin gemütlich einrollen, aber auch ausstrecken kann. Ein weiches Kissen oder Polster, das auf jeden Fall waschbar sein muss, darf natürlich nicht fehlen.

Der Hund ist da – welcher Name passt am besten?

Einen Namen zu finden ist nicht immer leicht. Manchmal fällt einem der perfekte Name ein, sobald man den Hund zum ersten Mal sieht. Viele Tiere haben bereits einen Namen auf den sie hören. Am besten ist es, sich mit der Namensverteilung ein paar Tage Zeit zu lassen. Lebt der Hund erst einmal im Haushalt, zeigt er seine Verhaltensweisen, die oft sehr hilfreich sein können. Vielleicht hat er auch ein besonderes Aussehen, eine besonders auffällige Farbe oder etwas Ähnliches. Wichtig ist, dass der Name nicht nur Herrchen und Frauchen, sondern auch dem Tier gefällt. Fühlt sich der Hund von dem schönsten Namen nicht angesprochen, dann steht der Besitzer vor einem Problem. Wer trotz aller Mühe keinen passenden Namen findet, der kann sich bei www.haustier.net/hundenamen/ mit Sicherheit inspirieren lassen.

 

Hundenamen, die aus zwei Silben bestehen, gefallen dem Tier oft am besten. Leila, Balu, Sandy, Shorty usw. sind kurze Namen, auf die Hunde gut reagieren. Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob das Tier männlich oder weiblich ist. Nicht zu vergessen die Größe. Sicherlich ist es lustig, den kleinen Papillon einfach Brutus oder Herkules zu nennen. Aber ist das wirklich passend? Nicht nur der Hund, sondern auch der Besitzer muss schließlich ein ganzen Hundeleben mit dem Namen klarkommen. Kaum ein Hundebesitzer möchte einen gewöhnlichen Namen wie "Bello" für sein Haustier haben. Zu außergewöhnlich sollte es aber auch nicht sein, denn der Hund wird stets bei seinem Namen gerufen, wenn er ein Kommando ausführen soll. Kurz und ausgefallen – passend zum Hund und seinem Charakter.

Hund umtaufen – ein neuer Name für das Tier

Generell ist es möglich, einen Hund umzutaufen und ihm einen anderen Namen zu geben. Je jünger das Tier ist und je kürzer es beim Namen gerufen wurde, desto besser gelingt dieses Vorhaben. Wichtig ist es wieder, einen geeigneten Namen zu finden. Dann darf das Tier nur noch mit seinem neuen Namen angesprochen und gerufen werden. Damit der Hund überhaupt erst einmal versteht, dass er gemeint ist, muss Augenkontakt hergestellt werden. Reagiert der Hund auf seinen neuen Namen, dann wird er gelobt. Dazu sollte sich der Hundebesitzer zu dem Tier herab beugen, es nochmals bei Blickkontakt mit dem neuen Namen ansprechend und dann loben.

 

Übt man dieses mehrmals am Tag, dann wird der Hund schnell begreifen, dass er gemeint ist. Bei Welpen gelingt das Umtaufen oft binnen weniger Tage. Diese bekommen vom Züchter oft sehr lange Namen, besonders wenn sie einen Stammbaum besitzen. Aber kaum ein Besitzer möchte seinen Hund mit "Franziskus Maximus Brutus, kommst du jetzt bei Fuß" zu sich rufen. Soll der Hund zuverlässig auf seinen neuen Namen reagieren, muss dieser mit ihm in allen Alltagssituationen geübt werden. Beim Füttern, dem Spaziergang, beim Schmusen und natürlich auch beim Training oder dem gemeinsamen Spiel – das Tier immer nur mit dem neuen Namen anreden, Augenkontakt suchen und loben.

 

Einen schönen und passenden Namen für den Hund zu finden ist also gar nicht so schwer. Mit etwas Zeit und einigem Versuchen wird das Tier schon bald einen Namen haben, der nicht nur ihm, sondern auch seinen Besitzern gefällt.

 

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