Blauwale können eine Länge von 30 Metern erreichen (Bild: OpenClipart-Vectors / Pixabay)

Es gibt vermutlich nur noch etwa ...

Es gibt vermutlich nur noch etwa 1300 Blauwale weltweit (Bild: janeb13 / Pixabay)

Höhepunkt des Walfangs im 19. Jahrhundert

Walfänger machten besonders im 19. Jahrhundert erbarmungslos Jagd auf die faszinierenden Tiere, bis viele Wal-Arten fast ausgerottet waren! Walrat und Amber, fetthaltige Substanzen aus dem Körper von Pottwalen, wurden als Schmiermittel für Maschinen von der Industrie verwendet, und aus dem sogenannten "Fischbein", den Barten der Bartenwale, wurden Korsetts (welch überflüssiger, frauenfeindlicher und gesundheitsschädlicher Unfug!) angefertigt! Viele weitere Produkte aus Walen waren zum Beispiel Linoleum, Seife, Knochenmehl, Margarine, Lampenöl, Fleischmehl und Gefrierfleisch.

change.org - Petition gegen Walfang - hier können Sie unterzeichnen!

Buckelwale springen gerne aus dem Wasser

Buckelwale springen gerne aus dem Wasser (Bild: Unsplash / Pixabay)

Erst 1931 Beginn der Schutzmaßnahmen für Wale

 Da waren viele Wal-Arten schon fast ausgerottet!!! - Vom großen Buckelwal gab es Anfang der 1930er Jahre nur mehr ungefähr 100 Tiere. Der Blauwal war so gut wie ausgerottet, und auch die Bestände anderer großer Wale waren durch den Walfang stark dezimiert! Erst ab 1931 wurden erstmals Schutzzonen für Wale eingeführt.

Im Jahr 1946 wurde die Internationale Walfangkommission gegründet. Diese in der US-Hauptstadt Washington D.C. entstandene Organisation sollte die Jagd auf die Wale kontrollieren.

Doch erst 1985 wurde der Walfang (vorerst) völlig verboten! Die Bestände der großen Wale sind seit 1985 wieder allmählich angestiegen, doch einzelne Staaten, insbesondere Norwegen, Japan und Island, halten sich bis heute nicht an das Walfangverbot!

Hier können Sie eine Petition (in Englisch) unterzeichnen: Dolphin trainers: Gegen das Delfinmassaker in Taiji (Japan) - Help stop the Taiji dolphin slaughter!

Und hier eine Petition in Deutsch: Protest-Aktion gegen Delfin-Massaker in Japan

Diese 4 Nationen machen vor allem ...

Diese 4 Nationen machen vor allem Jagd auf Wale (Bild: gerdk60/flickr)

Wal-Massaker auf den Färöer-Inseln

Manchen weitgereisten Seefahrern sollen die im Nordatlantik gelegenen Färöer-Inseln gar als schönste Inseln der Welt gegolten haben, und viele Fußball-Fans konnte die färingische Nationalmannschaft bei einigen Wettkämpfen gegen weit bekanntere Teams mit beachtlichen Erfolgen beeindrucken. Selbstbewusst und eigensinnig sollen sie sein, die Einwohner der autonomen, aber politisch mit Dänemark verbundene Inselgruppe, doch mit eigener Währung, eigener Flagge sowie eigener Amtssprache (das färingische neben dänisch). Bekannt sind die Inseln aber auch durch den als vorbildlich angesehenen Sozialstaat sowie durch einen hohen Lebensstandard.

Doch eins ist völlig unverständlich!!! - Jahr für Jahr findet auf den Färöer-Inseln ein grauenerregendes Massaker an Walen statt – besonders an Grindwalen!!! -

Ebenfalls jedes Jahr gibt es weltweit Proteste von Tierfreunden gegen dieses völlig unsinnige und grausame Morden an den schönen Meeressäugern!!! Die Inselbewohner ignorieren diese Proteste weiterhin!!!

Hier finden Sie eine aktuelle Petition gegen den Walfang auf den Färöer-Inseln!

Doch die Proteste gehen weiter, auch in den sozialen Netzwerken!

Hier finden Sie eine öffentliche Facebook-Seite gegen den Walfang auf den Färöer-Inseln!

Erfolgreiche Online-Petition: Wal-Schutz-Aktivisten durch change.org-Petition freigelassen!

 

Zwergwal (Bild: Ronile / Pixabay)

Grindwal (Bild: 2315319 / Pixabay)

Zu Zeiten des kommerziellen Walfangs galten kleinere Wal-Arten als weniger wertvoll, da die Ausbeute bei weiten nicht so ergiebig war als bei den großen Arten. Aber auch auf kleine Wal-Arten wird bis heute Jagd gemacht. Es sind vor allem Japan und Island, die sich jedes Jahr das Recht herausnehmen, Zwergwale (Balaenoptera acutorostrata) zu erlegen, und geben "wissenschaftliche" Gründe zur Rechtfertigung an.

Indigenen Völkern wie den Inuit und sibirischen Ureinwohnern wurde das Recht zugestanden, Jagd auf kleine Walarten wie den Beluga (Delphinapterus leucas), den Weißwal, zu machen. Denn der Bestand würde durch diese Jagd nicht gefährdet.

Belugas in einem Zoo (Bild: cello5 / Pixabay)

Die hemmungslose Fischerei bedroht gerade auch kleine Wale

Gefahr droht Delfinen und den kleinen Walarten wie den Schweinswalen oder dem äußerst seltenen neuseeländischen Hector-Delfin (Cephalorhynchus hectori) durch die moderne Fischerei. Denn die Meeressäuger bleiben in den Netzen hängen und können sich meist nicht selbst befreien. Für die Tiere bedeutet das unweigerlich Tod durch Ertrinken, da sie zum Luftholen Auftauchen müssen. Auch der an der deutschen Nord- und Ostseeküste verbreitete Gewöhnliche Schweinswal (Phocoena phocoena) ist durch die industrielle Fischerei äußerst gefährdet.

NABU fordert besseren Schutz der Ostsee-Schweinswale!!!

Delfine sind massiv gefährdet durch ...

Delfine sind massiv gefährdet durch weltweite Fischerei (Bild: Claudia14 / Pixabay)

Weitere Gefahren drohen den Meeressäugern durch Umweltverschmutzung. Denn durch Ablagerung von Schwermetallen im Organismus wird ihr Immunsystem geschwächt, so dass die Tiere stärker von Parasitenbefall betroffen sind! Umweltgifte und Ölfilme können zudem noch Hautkrankheiten verursachen!

Petition: Stoppt die Wal und Delphinjagd und das Zerstören der Meere durch Überfischung

Um auch die kleinen Wale sowie auch andere, von industrieller Fischerei äußerst bedrohte Meerestiere wie Delfine und Meeresschildkröten zu retten, bedarf es einer strengen Gesetzgebung gegen unerlaubten Walfang und die maßlose industrielle Fischerei!

Petition: Engagement für Meeresökologie - für Delfine und Wale

Nicht nur Meeressäuger, auch ...

Nicht nur Meeressäuger, auch Meeresschildkröten sind durch Fischerei bedroht (Bild: Unsplash / Pixabay)

Der Hektor-Delfin kommt nur in den ...

Der Hektor-Delfin kommt nur in den Küstengewässer Neuseelands vor (Bild: Grafik von Liane Künl)

Und es ist eine international anerkannte Instanz notwendig, die berechtigt ist, geeignete Maßnahmen gegen Verstöße auf See zu ergreifen. Immerhin hat beispielsweise Neuseeland bereits einige Meeresschutzgebiete ausgewiesen, um den einzigartigen Hector-Delfin und seine Unterart, den noch selteneren Maui-Delfin, vor dem Aussterben zu retten!

Und auch in anderen Regionen der Welt wurden Meeresschutzgebiete und Walschutzgebiete eingerichtet, so auch im Mittelmeer, an der deutschen Nordseeküste oder bei den Hawaii-Inseln. Doch wird allein die Ausweisung von Meeresschutzgebieten ausreichen?

Laden ...
Fehler!