1 Ausflug in den Seegarten, Amorbach

Dem Fotofreund werden mit dem Zugriff auf das Album Seegarten Amorbach über die mit der Diaschau zusätzliche Aufnahmen dargeboten. 

Der Pagewizz-Bericht lässt Abildungen nur bis zu einer Breite von 615 Pixel zu. Die Schönheit der Landschaft zeigt das Album mit der Abbildung der Fotos in Bildschirmgröße.

Alle Aufnahmen des Artikels - beispielsweise auch das nebenstehende Bild - werden angeklickt vergrößert dargestellt. Der weitere Klick auf das Lupen-Zeichen präsentiert die Aufnahme als Vollbild. Weitere Details des Bildes werden bei Bedarf über den gewünschten Ausschnitt sichtbar. Die Diaschau ist der bequemer Weg der Betrachtung als das mehrfache Klicken der abgebildeten Aufnahmen im Artikel.

Abteikirche am Schlossplatz

Am Schlossplatz gibt es meist Parkmöglichkeiten. Hier wird am Eingang zum Park (Seegarten) der Spaziergang gestartet und beendet. Dominant steht die weltberühmte spätbarocke Abteikirche am Ende des Platzes. Der Sakralbau aus den Jahren 1742 bis 1747 verfügt über eine prachtvolle, sehenswerte Rokoko-Ausstattung. Bedeutende Künstler schufen ein monumentales Meisterwerk der Barock- und Rokokokunst. Das Innere beherbergt eine der größten Barockorgeln Europas.

Dem aufmerksamem Fotograf schenken die Gebäude am Schlossplatz viele prachtvolle Motive für gelungene Aufnahmen. Das Bild zeigt als Hauptmotiv die beiden Türme der Abteikirche. Im nebenstehendem Motiv belebt im Hintergrund die Landschaft des Odenwaldes mit der Gotthardsruine das Bild. Noch mehr Tiefenwirkung gibt das frische Laub des Vordergrundes, belebt durch bunte Fahnen.

Schlossmühle

Am Parkeingang steht die Mühle des ehemaligen Klosters Amorbach. Sie nennt sich jetzt Schlossmühle. Hier lädt das Café Schlossmühle nach dem Spaziergang im Park ein zu Kaffee und Kuchen aus eigener Herstellung. Die Bäckerei bietet viele Spezialitäten. Ein besonders schönes Plätzchen ist die schön gestaltete Terrasse mit Blick in den Seegarten.

Die nebenstehende Aufnahme wurde vom Schlossplatz aus aufgenommen. Farben in Fahnen und Blumen als Vordergrund sowie die Landschaft des Odenwaldes im Hintergrund machen eine lebendige Stimmung.

Die Abbildung unten zeigt das alte Gebäude aus Sicht des Besuchers kurz nach dem Betreten des fürstlichen Seegartens. Das schlichte Grün der Wiese und als Vordergrund dunkles Blätterwerk lenkt den Blick auf die Schlossmühle als Hauptmotiv. Im Hintergrund zeigt sich die Abteikirche. Das Beschränken auf wenig Farben strahlt Ruhe aus.

 

Seegarten gestaltet von Friedrich Ludwig von Sckell

Im Auftrag des Fürsten Carl Friedrich Wilhelm zu Leiningen wurde der Seegarten 1803 bis 1804 von Friedrich Ludwig von Sckell gestaltet. Der Begründer des Landschaftsgartens in Deutschland plante den Garten gezielt mit der Blickachse aus dem Fenster der damaligen Fürstlichen Wohnung im Konventbau hinein in das Wiesental. Zu beiden Seiten eingerahmt von den bewaldeten Hängen des Odenwalds bietet sich hier eine besonders schöner Blick in die Naturlandschaft. Das Bild soll diesen Blick der fürstlichen Familie nach empfinden..

Der Park des Fürstenhauses zu Leiningen ist für die Öffentlichkeit zugänglich und schenkt Erholung den Besuchern und Bewohnern des Luftkurortes Amorbach.

Zu Sckells Kunstwerken zählen beispielsweise auch

  • der bekannte Englische Garten in München,
  • die einzigartigen Schlossparks in Schwetzingen und Nymphenburg,
  • die Gartenanlagen Schönbusch und Schönthal in Aschaffenburg.

See im Seegarten

An der Schlossmühle vorbei führt eine kurze Allee zum See. Rechts nahe am See lockt ein Minigolfplatz zum Spiel. Im See tummeln sich Enten und Schwäne. Doch wenige Schritte weiter am Seeufer wird es stiller. Hier finden sich viele Motive für den Fotofreund im und am Wasser.

Das Bild eines Schwans dient hier als Beispiel für interessante Spiegelungen im See. Einige Minuten später gibt das Ufer den Blick frei zu Schloss und Kirche. Hier fügen sich Gebäude und Landschaft - umrahmt vom Laub eines am Ufer stehenden Baumes zu einem gelungenen Motiv zusammen.

Wer weitere Fotos der Schwanenfamilie sehen will kommt im Artikel mit Fototipps
Besser fotografieren - Fototipps am Beispiel Schwan auf seine Kosten. 

Exotische Bäume

Am Uferweg über eine Brücke aber auch vorderen Seeweg geht es an exotischen Bäumen vorbei. Im Sommer sorgt der schattige, waldige Wegabschnitt für Abkühlung. Sobald der Weg in der Wiese weiterführt, wird der Blick frei auf allein stehende Bäume. Hier und zurück bis zum Schlosscafé kann nochmals so richtig die Meisterschaft im Gestalten des Gartenarchitekten Skcells bewundert werden.

 

Informationen

Die Lage des Seegartens zeigt hier gut der Stadtplan Amorbachs. Wer mehr erfahren will über die Sehenswürdigkeiten der Stadt wird unter Stadt Amorbach fündig. Zum Abschluss noch einige Bilder rund um den See.

Auf dem Rückweg lädt nach dem Bewundern des imposanten Baumes das Schlosscafe mit seiner Terrasse ein.

An dieser Terrasse gibt es einen besonders schön angelegten, sehenswerten Wasserlauf mit wundervoller Bepflanzung. 

 

Wanderführer Odenwald
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2 Wandern über Amorbach im Odenwald

Wer nach dem Genuss der wohl gestalteten Natur Lust verspürt, eine Wanderung in der nahen, freien Landschaft des Odenwaldes zu unternehmen, dem empfiehlt sich die etwa 4,5 Kilometer lange Rundtour.

Der Klick nebenstehend auf die Ausflugs- und Wanderkarte und Lupe zeigt detailliert den Seegartenwegen und die Rundtour der Wanderung.

Das Album Amorbach Beucherberg zeigt die Karte und weitere Bilder mit herrlichen Blicken auf Amorbach als Diaschau.

Auch die folgenden Bilder werden angeklickt vergrößert dargestellt. Die Diaschau ist für den Wander- und Fotofreund ein angenehmer Weg der Bildbetrachtung.

Start am Parkplatz Beucherberg

Vom Schlossplatz sind es mit dem Fahrzeug nur etwa 1.100 Meter zum Parkplatz Beucherberg. Es geht der breite Wanderweg (Forstweg) sanft hinauf in Richtung Zittenfelden. Nach wenigen Minuten wird der Blick frei auf das im Tal liegende Amorbach. Weitere Ansichten siehe Album.

Nach dem prächtigen Rückblick über den Forstweg nach Amorbach zweigt ein gleich gutes Sträßchen rechts ab. Wenige Schritte später zeigen die Wegweiser eines weiteren, rechts abbiegenden Weges nach Beuchen und Pulvermühle mit Wegemarkierungen 1 und 2. 

Dieser leicht ansteigende Weg führt in Richtung Beuchen bald in den schattigen Wald.

Im Odenwald

Die Aufnahme zeigt den bequemen Wanderweg Richtung Beuchen im leichten Anstieg. Nun vereint sich eine Sinfonie in Grün mit der Stille des Waldes.

Wer Ruhe sucht und gerne alleine wandert, hat auf diesem Teil der Strecke, hinab bis ins Tal die Chance, keinen anderen Wanderer zu begegnen.

Von diesem Weg es bald rechts abzweigend auf dem Wege 1 und V markiert noch tiefer in den Odenwald.

Die Strecke wird flacher und rechts zeigt sich eine kleine Unterstandshütte. An der dem Wege abgekehrten Seite hat sie eine schöne Holzveranda mit Bänken und Tisch. Hier lässt es sich gut ausruhen. Müde geworden oder aus anderem Grunde führt hier den Naturfreund ein Weg rechts hinab zum Parkplatz. 

Empfehlenswerter aber ist es, nach der Rast den Weg weiter bis zu einem Abzweig zu folgen - der, wie das Bild zeigt mit einem V (Verbindungsweg) markiert an einem Baumstamm.

Nur wenige Minuten nach der Hütte wird der Wanderer belohnt von einem wundervoll in den Wald eingefügten Pfad, der nun sachte abwärts führend, in Richtung Pulvermühle führt. Das "große" Bild will diesen Eindruck dem Betrachter nahe bringen.

Wie zu Beginn der Beschreibung in der Karte eingezeichnet, wendet sich plötzlich der Waldsteig um beinahe 180 Grad. Anstelle des V ist jetzt wieder die 1 (Rundweg) die den Wanderfreund weisende Markierung.

Bald jedoch dreht sich der Waldpfad wieder nach Norden und mündet bald in das Sträßchen Kirchzeller Straße (Pulvermühle) zum Parkplatz Beucherberg. Rechter Hand geht es jetzt eben, vorbei am Kinderspielplatz mit großer Wiese. Hier lohnt sich eine Pause um den Ausblick auf die wundervolle Lage Amorbachs zu genießen. Das folgende Bild zeigt die Schönheit der Natur (klicken vergrößert). Wem jetzt Spaziergänger und Naturfreunde auf gleichem Wege begegnen weiß, wie wertvoll die stille Wanderung war. Bald ist der Parkplatz erreicht - der Odenwald aber bleibt unvergessen.

3 Wanderung zur Zittenfeldener Quelle (Siegfriedquelle)

Die Wandertour vom Parkplatz Beucherberg zum Parkplatz in Zittenfelden mit Besuch der Siegfriedquelle (Zittenfeldener Quelle) ist ebenfalls sehr empfehlenswert, ist aber länger. Hin- und Rückweg sind gleich - können aber etwas variiert werden.

Beide hier im Artikel aufgeführten Wanderungen

können auch - wie vom Autor von Zittenfelden aus gestartet - auch in eine Tour zusammen gefasst werden. Wer hoch hinaus will, folgt von Zittenfelden aus den Wegweisern nach Beuchen hinauf auf 465 Meter NN. Die Markierung liegendes T hilft den bequemen Aufstieg zu finden. Wie auf der hier gezeigten Tafel zu erkennen, führt von Beuchen aus direkt zum Parkplatz Beucherberg diese Wanderstrecke als bequeme Rundtour. 

Der Klick nebenstehend auf die Wandertafels des Parkplatzes Zittenfelden, Amorbach und Lupe zeigt detailliert die vom Autor rot markierte Strecke. Ergänzt wurde die Abbildung mit dem Standort der Wolfstannen und größer beschriftet die Siegfriedquelle.

Das Album Amorbach Siegfriedquelle Zittenfelden zeigt alle Aufnahmen der Landschaft dieser schönen Wanderung als Diaschau.

Bilder aus dem Album Amorbach - Siegfriedquelle

Hier nun einige Bilder aus der Diaschau.

  1. Am Parkplatz Zittenfelden an der Morrebrücke - Ziel- oder Startpunkt.
  2. Bei den Wolfstannen: Die größere der beiden Wolfstannen ist mit über 50 Metern Höhe und knapp vier Meter Umfang die größte Weißtanne im Landkreis Miltenberg. Diese Tannen sind etwa 170 bis 200 Jahre alt.
  3. Die Zittenfeldener Quelle (Siegfriedquelle) ist ein Naturdenkmal (Schichtquelle).

  1. Landschaft bei Zittenfelden,
  2. Blick von der Terrasse der Hütte nahe der Siegfriedquelle
  3. Erster Blick auf Amorbach von Zittenfelden her kommend.

 

  1. Ein weiteres Bild der Zittenfeldener Quelle mit Ruhebank
  2. Schild mit dem Nibelungenlied - zum Lesen auf Bild klicken.

primapage, am 07.02.2014
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