Der Stand der Sonne bestimmt den astronomischen Winteranfang

Kalendarischer Winteranfang ist, wenn die Sonne am Firmanent den höchsten Stand erreicht hat. (Bild: wikimedia commons)

Die Wintersonnenwende bestimmt den Zeitpunkt

Bei der Wintersonnenwende tritt gerade das Gegenteil von dem ein, was wir bei der Sommersonnenwende erlebt haben. Wenn die Sonne den Winterpunkt erreicht hat, nimmt ihre Stellung mittags nicht mehr weiter ab, sondern die Sonne steigt wieder langsam in die Höhe. Das heißt, das Ende der Fahnenstange ist erreicht und die Tage werden wieder länger. Der astronomische Winter beginnt, wenn die Sonne ihre südlichste Stellung auf dem Firmament, der Himmelskugel, erreicht. Der meteorologische Winteranfang ist immer am 1. Dezember. Es gab in der Vergangenheit Völker, die am Winteranfang den Tod und die Wiedergeburt der Sonne mit großem Brimborium feierten. Heute kennt man eigentlich nur noch zur Sommersonnenwende alt hergebrachte Riten wie beispielsweise das Johannisfeuer. Möglicherweise liegt es an den frostigen Temperaturen kurz vor Weihnachten, die den Menschen der Neuzeit das Feiern der Wintersonnenwende im Freien vergällen. 

Das Datum des Winteranfangs richtet sich nach dem nach Papst Gergor XII benannten gregorianischen Kalender, der 1582 mit der päpstlichen Bulle "Inter gravissimas" verordnet wurde und in der ganzen Welt angewendet wird. China hatte sich erst 1949 dazu entschlossen, die Zeitmessung nach Papst Gregor XIII. einzuführen. Offiziell, das heißt kalendarisch, dauert der Winter auf der Nordhalbkugel 89 Tage. Das bedeutet nicht gleichzeitig, dass es zu Beginn knackig kalt und zum Ende schön warm wird. Wie wir nicht selten erfahren müssen, kann es weit über den Frühlingsanfang hinaus noch sehr frostig sein.

Der kalendarische Winteranfang 2016

  • Im Jahr 2016 Im Jahr 2016 ist der Winteranfang am 21. Dezember, 11:44 Uhr (MEZ) und wird an 20. März 2017 um 11:28 Uhr MEZ durch den Frühlingsanfang abgelöst.

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3 Tipps für gute Laune bei früher Dunkelheit

Es gibt Menschen, die neigen zu Trübsinn, wenn die Tage immer kürzer werden. Dabei kann es richtig romantisch sein, wenn es draußen langsam dunkel wird und die Räume in Büchsenlicht getaucht werden. Mit punktueller Beleuchtung kann man eine besonders heimelige Stimmung schaffen. Selbst am Arbeitsplatz gibt es Möglichkeiten, mit entsprechenden Lampen ein angenehmes Licht zu verbreiten. Die Zeiten, als stromfressende Neonröhren Büro- und Arbeitsräume in gleißende Helligkeit tauchten, sind wegen der hohen Energiepreise vorbei. So schlägt man mit klug eingesetzter Beleuchtung zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind. Man schafft eine angenehme Atmosphäre und spart obendrein noch Geld.

Hier 3 Tipps für mehr Spaß, wenn es früh dunkel wird

    1. Eine Abend-Rallye mit der Familie und/oder Freunden
      Wenn man sich in frischer Luft bewegen kann, gibt es keinen Grund mehr, Trübsinn zu blasen, Bei einer Abend-Rallye werden zwei Gruppen gebildet und jeder bewaffnet sich mit einer TaschenlampeDas erste Team startet, und die Teilnehmer geben alle zwei Minuten ein kurzes Lichtsignal. Etwa drei Minuten später läuft die zweite Gruppe los und versucht, die erste Gruppe einzuholen. Wer zuerst wieder am Ausgangspunkt ist, hat gewonnen. Nach diesem Spaß kann man sich dann gemütlich zusammensetzen und den Abend bei einem Fondue oder anderen Leckereien beschließen.

    2. Spannende oder lustige Geschichten lesen, vorlesen oder hören
      Einfach herumsitzen und in die Gegend zu starren, ist auch bei taghellem Licht nicht gerade prickelnd. Wenn es draußen schon früh dunkel ist, sind spannende oder lustige Geschichten genau das Richtige, um einen wohligen Nervenkitzel auszulösen und die Laune deutlich zu verbessern. Das erreicht man, indem man eine spannende und zugleich aufmunternde Geschichte liest oder seinen Kindern vorliest. Möchte man basteln oder eine Handarbeit nebenbei erledigen, ist ein Hörbuch zu empfehlen. Ein Glas duftender Tee und ein paar leckere Kekse dazu, das hebt die Stimmung noch zusätzlich. Als Lichtquelle sind Salzkristall-Lampen oder Lichttherapie-Lampen zu empfehlen, die nicht nur schön anzusehen sind und angenehmes Licht verbreiteten, sondern auch noch der Gesundheit dienen.

    3. Ein Besuch in der Sauna vertreibt den Trübsinn
      Am besten gegen den Winterblues hilft Wärme. Aber wer kann es sich schon leisten, in den nächsten Flieger zu steigen und in die Sonne zu fliegen?
      Ein Besuch in der Sauna stärkt nicht nur das Immunsystems, er vertreibt auch die schlechte Laune, die Sie bei dieser Gelegenheit im wahrsten Sinne ausschwitzen. Wenn Sie den Nachmittag zum Saunabesuch nutzen, haben Sie zusätzlich den Vorteil, dass Sie die Schwitzkabine fast für sich alleine haben.

Extra-Tipp gegen Trübsal blasen: Kuscheln mit Lyrik

Wenn es schön warm und gemütlich ist, eine Kerze flackert und eine attraktive Lampe eine angenehme Beleuchtung bietet, bei der man gut lesen kann, bietet sich an langen Winterabenden an, sich das ein oder andere Gedicht zu Gemüte zu führen und sich eventuell einen eigenen Reim darauf zu machen. Eine Anregung gibt ein berührendes Gedicht von Joseph von Eichendorff. Lyrik zum Winteranfang kann beflügeln, um vielleicht selbst zur virtuellen Feder zu greifen und ein paar Verse zu schreiben, die man dann zu Weihnachten oder anderen Anlässen verschenken kann.

Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab' nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
da rührt er seinen Wipfel sacht
und redet wie im Traume.

Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
von Grün und Quellenrauschen,
wo er im neuen Blütenkleid
zu Gottes Lob wird rauschen.

Der Gedanke an den nächsten Frühling vertreibt den Winterblues.

Krimifreundin, am 29.10.2013
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