Ist es nicht langweilig nur rohes Obst und Gemüse zu essen?

Das Image der Rohkost-Ernährung ist geprägt von der Vorstellung, dass Ungekochtes wenig Geschmack bietet und die Mahlzeiten nicht sehr abwechslungsreich sind. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Es gibt viele schmackhafte Rohkost-Rezepte. Zucchini-Spaghetti mit Tomatensauce, grüne Smoothies aber auch süße Desserts gehören zum Speiseplan.

 

Gehen Sie doch mal zu einem Potluck

Dabei handelt es sich um ein Rohkost-Picknick, welches in größeren Städten veranstaltet wird. Jeder Teilnehmer bringt etwas zu Essen mit und kann sich beim Picknick über die Rohkost-Ernährung informieren und Rezepte kennen lernen. Anfänger haben oft Angst, etwas zu diesen Picknicks beizutragen, da sie Angst haben, auf Fanatiker zu treffen. Aber die Ernährungsform muss nicht so fanatisch gesehen werden. Es ist schon ein guter Anfang mehr Rohkost in den Alltag zu integrieren.

Zubereitung der Mahlzeiten

Hauptarbeit in der Rohkost-Küche ist schneiden und pürieren. Wichtigstes Hilfsmittel dabei ist ein leistungsstarker Mixer, der alles Feste in eine cremige, geschmeidige Masse verwandelt.

 

Aber auch ein Backofen und ein Dörrautomat dürfen in der Küche eines Rohköstlers nicht fehlen. Zutaten werden teilweise bis zu 42 Grad Celsius erwärmt. Bis zu dieser Temperatur bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten. In der Rohkost-Ernährung werden vor allem Bio-Produkte verwendet.

Ist Rohkost-Ernährung gesund?

Positive Auswirkungen einer Rohkost-Ernährung werden bei allen Krankheiten beobachtet, die auf ungesunden Ernährungsgewohnheiten oder Stress beruhen. Dazu gehören Diabetes vom Typ II, Übergewicht, Arteriosklerose und Stress bedingte Magen- und Darmbeschwerden.

Wie gelingt die Umstellung?

Es ist nicht empfehlenswert die Ernährung von heute auf morgen radikal umzustellen. Viel günstiger ist es, langsam immer mehr Rohkost in den täglichen Speiseplan zu integrieren.

Und wenn das Verlangen nach einem heißen Kakao oder einer wärmenden Suppe in der kalten Jahreszeit besonders stark ist, geben Sie diesem Verlangen ruhig nach.

 

Es geht nicht darum, unbedingt auf 100 Prozent auf Rohkost umzustellen, sondern sein allgemeines Wohlfühl-Niveau an Rohkost im täglichen Leben zu finden. Eine Ernährungsumstellung, mit der man sich nicht wohl fühlt, wird nicht gelingen.

 

Eine reine Rohkost-Ernährung ist nicht für Schwangere, Stillende, kleine Kinder und Senioren geeignet. Abgeraten wird auch von dem rohen Verzehr von Fisch oder Fleisch. Dieses sollte zumindest geräuchert oder gedünstet werden.

Auch Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchte sind in der Rohkost-Ernährung nicht auf dem Speiseplan zu finden, da sie in ungekochtem Zustand nicht verträglich für den Körper sind.

 

Als Salat oder Obst-Desserts sind Rohkost-Gerichte bereits Bestandteil einer normalen Ernährung.

Aber auch Pizza, Pesto oder Mousse-au-Chocolat sind in der Rohkost-Küche machbar.

 

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