Der Gartenpool

Was kostet denn ein aufblasbares Schwimmbecken für Vater, Mutter und zwei Kinder, das man im Garten aufstellen kann? Für etwa um die einhundert Euro gibt es schon einige lesenswerte Angebote. Einige technische Merkmale gilt es für den potenziellen Käufer zu berücksichtigen.

Einige Fakten:

  • Das Leergewicht beträgt schon um die zehn Kilo – damit Sie wissen, was der Paketbote Ihnen ins Haus bringt.
  • Ein durchschnittlicher Pool kann einen Durchmesser um die drei Meter aufweisen, bei einer Randhöhe von etwa 80 Zentimetern. Größere Polls werden entsprechend schwerer. Da muss man vorher genau überlegen.
  • Der Wasserinhalt kann zwischen drei- und viertausend Liter betragen. Ein solches Vergnügen kostet also Wassergeld.
  • Diese Pools werden mit Filteranlagen geliefert. Der Käufer sollte sich über eine TÜV-Zulassung des Gerätes seiner Wahl erkundigen.
  • Der Aufbau selbst ist mit Handarbeit verbunden. Der Besteller sollte also grundsätzliches handwerkliches Geschick besitzen.
  • Die Anlage benötigt ihr gegebenes Volumen. Der Käufer sollte einen geeigneten Platz in seinem Garten vorher sorgfältig auswählen, also keine schiefe Ebene und ähnliches planen. Sonst entsteht im Pool selbst möglicherweise Gefälle. Da der Inhalt einiges an Gewicht hat, kann der ganze Komplex sich nach einiger Zeit verziehen.
  • Man benötigt Chemikalien für die Reinigung, wenn der Aufsteller nicht jeden Tag 3.000 Liter Wasser ersetzen will.

Es gilt also, sich bei Freunden und Nachbarn bzw. auf Kommentaren im Internet vorher zu orientieren. Danach kann das Teil allerding viel Spaß machen. Und – der Sommer ist auch bei uns manchmal schön lang.

Das Schwimmbad

Pool heißt einfach Becken. Der Ausdruck kommt aus der englischen Sprache. Die meisten Schwimmbecken haben eine rechteckige Form. Für olympische Spiele sind die Abmessungen genau vorgeschrieben. Es sind 50 mal 25 Meter, auf zehn Bahnen verteilt. Allerdings werden bei den Wettkämpfen davon nur acht Strecken benutzt. Den Grund dafür hat der Autor bisher nicht herausfinden können.

Für Freunde der Action finden sich zahlreiche Wellenbecken in Deutschland. Andere Einrichtungen werden mit abenteuerlichen Riesenrutschen upgraded.

Ein besonderer Genuss sind dann noch die Warmbecken, die zum Beispiel aus Thermalquellen gespeist werden. Die weltberühmte Bäderstraße rund um Wiesbaden ist den Freunden der Badekunst ein Begriff.
Viele Ferienhotels sind dazu übergegangen, die Rechteckform in gewundene Mäanderformen zu verwandeln.
Damit kommt dieser Beitrag nun zum spannenden Frage der Infinity Pools.

Unendlichkeit

Seeleute haben oft diesen Fernblick an sich. Auch Urlauber wünschen sich mitunter den sehnsüchtigen Blick in über das weite, endlos blaue Meer. Zahlreiche Top Hotels rund um den Globus haben die Message verstanden und entsprechende Pool-Landschaften erschaffen.

Infinity heißt Unendlichkeit. Die Pools sind so gestaltet, dass ein Ende des Beckens an einer Abrisskante liegt. Der Badende schaut also über eine Wasserfläche, die mit dem Horizont zu verschmelzen scheint. Geschickte Landschaftsarchitekten haben die Lage des Pools in einer Art gewählt, dass eine ansprechende Szenerie im Hintergrund mit dem Poolblick zusammenfällt.
Man schaut quasi in die unendliche Ferne – der Infinity Pool ist geboren.

Ob Gartenpool, öffentliches Schwimmbad oder im fernen Bora-Bora – der Sommer ist immer schön.

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