Wenn der Wasserkocher Trübsal bläst...

Kalkablagerungen sind aus Sicht der Gesundheit völlig unbedenklich. Allerdings machen sich Kalkflecken sowohl im heimischen Badezimmer, als auch in der morgendlichen Kaffeetasse alles andere als gut und daher sind die meisten Hausbesitzer schnell gewillt, etwas gegen Kalkablagerungen zu unternehmen. Am heimischen Wasserkocher kann man relativ schnell erkennen, wie gross das Problem mit den verkalkten Leitungen wirklich ist. Wenn dieses Gerät mit einer Kalkschicht bedeckt ist, so kann man damit rechnen, dass die benötigte Zeit bis zum Kochen des Wassers schnell auf das Doppelte ansteigt. Doch nicht nur der Zeitaufwand ist zu bedenken, sondern dadurch entsteht auch ein höherer Energieaufwand, was sich im Endeffekt auf die Nebenkosten auswirkt.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man zu Hause nicht nur einen Wasserkocher stehen hat, sondern auch Spülmaschine, Boiler, Waschmaschine, Heizkörper und viele weitere Gerätschaften hat, so wird schnell klar, dass die Anschaffung eines Gerätes zur Wasserentkalkung durchaus rentabel sein kann. Mittlerweile ist das Marktsegment der Entkalkungsanlagen deutlich grösser geworden als es beispielsweise vor 10 Jahren noch der Fall war. Heute tummeln sich in diesem Marktsegment hunderte Anbieter, die ihre Produkte anbieten, wie zum Beispiel Softwater, AquatechAquaring oder Eurovlies. Dabei hat man es als Kunde nicht immer einfach, denn es gilt, aus diesem breiten Angebot eine Entkalkungsanlage zu finden, die hinsichtlich des Wirkungsgrads ideal für das eigene Haus geeignet ist und natürlich auch noch möglichst günstig in der Anschaffung ist. Keine allzu leichte Aufgabe.

Zahlreiche Modelle und Anbieter bei Entkalkungsanlagen

Bevor man sich auf die Suche nach einer geeigneten Anlage macht, sollte man sich zuerst einen Überblick verschaffen, welche Kostenvorstellung man hat. Wie bei vielen technischen Anlagen und Gerätschaften, gibt es auch bei Entkalkungsanlagen hinsichtlich des Preises nach oben keine Grenze, doch in der Regel reicht es völlig aus, wenn man sich für ein Produkt aus der mittleren Preiskategorie entscheidet. Am häufigsten entscheiden sich Kunden für Anlagen, die mit Salz arbeiten. Diese sind nicht nur äusserst günstig in der Anschaffung, sondern verrichten ihre Arbeit auch mit enormer Effizienz. Experten raten immer wieder zu dieser Art der Entkalkung, doch um auf Nummer Sicher gehen zu können, sollten man stets einen Fachmann zu Rate ziehen, der sich erst einmal ein Bild von Ihrer persönlichen "Kalk"-Situation macht. Entkalkungsanlagen, die mit Hilfe von Salz arbeiten, gelten als besonders wirtschaftlich.

Eine ebenfalls interessante Alternative stellen Entkalkungsanlagen dar, die ihre Arbeit mittels Magneten verrichten. Ein bekannter Anbieter ist hier die Firma Anticaro. Hersteller bewerben diese Geräte in der Regel damit, dass durch Magnetismus die Beschaffenheit des Wassers verändert wird. Diese Geräte sind ebenfalls sehr beliebt, denn sie verrichten ihre Arbeit ebenfalls effizient und gelten als besonders umweltfreundlich. Sich im Wasser befindliche störende Stoffe werden durch den Magnetismus gelöst und weggespült, wodurch der Einsatz von Salzen nicht mehr nötig ist. Einziger Wermutstropfen: Entkalkungsanlagen, die mit Magneten arbeiten, sind in der Regel sehr teuer in der Anschaffung und kommen somit nicht für jeden in Frage.

Um Leitungen wirklich nachhaltig von Kalk zu befreien, raten Experten immer wieder zu Anlagen mit Salz. Die Kosten solcher Anlagen belaufen sich im Schnitt auf etwas einen Franken pro Haushalt und Tag, was wirklich akzeptabel ist. Bei diesen Geräten bekommt man das beste Preis-Leistungsverhältnis, doch sollte man es sich dennoch nicht nehmen lassen, einen unabhängigen Fachmann zu Rate zu ziehen, der vielleicht noch andere Empfehlungen aussprechen kann.

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