Interessant waren die Wassersprudler auch durch die vielen Getränkekonzentrate, die es nach wie vor im Handel zu kaufen gibt. So lässt sich spielend leicht Limonade, Schorle oder Cola zuhause frisch zubereiten. Je nach Hersteller schmecken diese Getränkekonzentrate sehr gut. Was ist heute aus den Wassersprudlern geworden, lohnen sie sich immer noch?

 

Sind Wassersprudler heute teurer als gekauftes Mineralwasser?

Mineralwasser ist billig geworden. Die Discounter bieten die 1,5 l Flasche für 0,19 € an. Daher kann von einer großartigenPreisersparnis durch einen Wassersprudler mittlerweile nicht mehr die Rede sein, oder? Die Kosten für die Patronen und die Anschaffung des Gerätes machen die Wassersprudler zunächst teuer. Da es sich außerdem "nur" um aufbereitetes Leitungswasser handelt, haben sehr viele Verbraucher von den Wassersprudlern wieder Abstand genommen. Doch, wie sieht die Rechnung wirklich aus?

 

Gute Soda-Stream Alternative von Rosenstein & Söhne Flasche aus PET, BPA-frei
Rosenstein & Söhne Eleganter Trinkwassersprudle...

Ist Leitungswasser besser als Mineralwasser?

Es ist nun kein Geheimnis, dass die Qualität des deutschen Leitungswassers sehr gut ist. Es unterliegt strengeren Kontrollen als Mineralwasser. So sind verschiedene Mineralwässer immer wieder durch relativ hohe Belastungen mit radioaktiven Stoffen aufgefallen. Zudem stehen auch die Kunststoffflaschen im Verdacht, gesundheitsschädigende Stoffe an das Wasser abzugeben. Wasser trägt wesentlich zur Versorgung unseres Körpers mit lebenswichtigen Mineralstoffen wie zum Beispiel Magnesium oder Calcium bei. Der Mineralstoffgehalt ist besonders in den billigen Mineralwässern von Discountern oft nur gering. Je nach Herkunft ist das Leitungswasser mineralstoffhaltiger als gekauftes Mineralwasser aus der Flasche.

Leitungswasser hat jedoch im Vergleich zum Mineralwasser auch einige Nachteile, es enthält nämlich je nach Region höhere Mengen an gesundheitsschädlichem Nitrat (bis zu 50 mg/L sind erlaubt)und ist teilweise mit Rückständen aus pharmazeutischen Produkten und sogar Hormonen belastet. Diese kommen auf Umwegen aus der Massentierhaltung und sogar aus dem menschlichen Urin in unser Trinkwasser. Leider wird unser Wasser auf Hormone und Medikamentenrückstände nicht standardmäßig überprüft.

Zusätzlich kann unser Leitungswasser auch durch alte Rohre mit Schwermetallen belastet sein. Wer sich nicht sicher ist, kann sein Leitungswasser auch überprüfen lassen. (z. B. bei Greenpeace für ca. 25 €)

Zu Recht fühlen sich Verbraucher verunsichert. Was stimmt nun? Ist Leitungswasser besser als Mineralwasser oder vielleicht doch nicht?

Verunreinigungen können Sie auch ganz einfach mit einem Wasserfilter herausfiltern.

Bestellen Sie die Testsieger von Stiftung Warentest jetzt günstig bei Amazon:
SodaStream Wassersprudler Cool (mit 1 x CO2-Zyl...

Wassersprudler sind umweltfreundlicher

Eines ist auf jeden Fall sicher, Leitungswasser ist wesentlich preiswerter als Mineralwasser, zumindest wenn man es ohne Kohlensäure trinkt. Wird ein Wassersprudler verwendet, wird es aufgrund der hohen Anschaffungskosten und der Patronen teurer, aber es bleibt immer noch etwas günstiger als gekauftes Mineralwasser. (Billige Mineralwässer können sogar günstiger sein, siehe Kommentare). Darüber hinaus hat ein Wassersprudler einen ganz wichtigen Vorteil: Diese Methode der Trinkwasseraufbereitung ist garantiert die umweltfreundlichste. Mineralwasser wird aufwendig in Flaschen verpackt und mit LKWs über unsere Straßen transportiert. Die Kunststoffflaschen werden anschließend zwar recycelt, trotzdem entstehen durch die Herstellung und Verarbeitung des Kunststoffes und den Transport Belastungen für unsere Umwelt, die eigentlich nicht sein müssten. Nicht zuletzt muss das Mineralwasser auch eingekauft werden, was einen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Daher ist die Verwendung eines Wassersprudlers immer noch sinnvoll, auch wenn das damit zubereitete Wasser nicht billiger ist, es ist auf jeden Fall umweltfreundlicher und spart das Schleppen der schweren Getränkeflaschen.

 Angela Michel

 

Laden ...
Fehler!