Kinder basteln gern und möchten auch die Verwandten gern beschenken. Gerade wenn Weihnachten näher rückt, kann man Kinder Kerzen gestalten lassen. Das geht einfach und dauert auch nicht lange. Man benötigt auch nicht viel Zubehör und die Kinder können sehr viel Phantasie entwickeln.


Die Materialliste


Einfarbige Kerzen in verschiedenen Größen
Wachsplatten
Ausmalbilder
Kugelschreiber
Ausstecher für Plätzchen
Teppichmesser

Bei den Kerzen reichen die Angebote aus dem Supermarkt. Wichtig ist nur, dass sie einfarbig sind. Es müssen auch nicht immer weiße Kerzen sein. Allerdings schränken farbige Kerzen die Gestaltungsmöglichkeiten ein. Wachsplatten kann man meist als mit mehreren Farben kaufen. Dadurch kann man auch mehrfarbige Motive gestalten. Das Wachs dieser Platten ist weich und kann bei Bedarf auch leicht geformt werden. Aufgebracht werden die Motive ähnlich wie beim Aufkleben von Papier. Nur dass hier die reine Körperwärme ausreicht.


Motive mit Ausmalbildern


Die beiden Kerzen auf dem Foto haben meine Töchter vor einigen Jahren gestaltet. Dazu haben wir Ausmalbilder genutzt. Diese wurden grob ausgeschnitten, auf die gewünschte Wachsplatte gelegt und die Linien wurden mit einem Kugelschreiber nachgezogen. Der Druck muss dabei so stark sein, dass die Übertragung auf die Wachsplatte funktioniert. Ist das Motiv übertragen, so wird es mit dem Teppichmesser ausgeschnitten.
Das Teppichmesser hat den Vorteil, dass man die Klinge nur als kleine Spitze heraus schauen muss. Damit sind die Kinderhände besser vor Verletzungen geschützt. Trotzdem sollte man kleine Kinder unterstützen und das Ausschneiden übernehmen.
Das ausgeschnittene Wachsmotiv legt man nun vorsichtig auf die Kerze, positioniert es und legt dann die Hand darüber. Die Körperwärme reicht aus, damit sich Motiv und Kerze verbinden. So werden alle weiteren Motive aus den Wachsplatten aufgebracht bis die Kerze fertig ist. Menschen mit Zeichentalent können sich ihre Motive auch selbst erstellen.

Gestaltung mit Ausstechern


Um Motive zu erhalten, kann man auch Ausstecher benutzen, die sonst für die Weihnachtsbäckerei bestimmt sind. Diese sind vorher zu reinigen, damit keine Fettrückstände vom Backen vorhanden sind. Nun kann man mit den Wachsplatten so verfahren, als wenn man Plätzchen aus sticht. Die Motive kommen dann auch auf die Kerzen und werden durch die Körperwärme fixiert. Man benötigt bei dieser Variante auch kein Messer, wobei die Motivauswahl aber recht begrenzt ist.


Kleinere Details anbringen


Das Wachs der Wachsplatten kann man auch leicht kneten. Die Kerze mit dem Tannenbaum hat ja auch Weihnachtskugeln bekommen. Dazu wurden Ecken von den Wachsplatten abgeschnitten, geknetet und dann zu kleinen Kugeln geformt. Danach wurden sie platt gedrückt, damit sie ein Kreis werden und auf die Kerze aufgebracht.


Fertige Motive


Wenn es mal schnell gehen muss, dann kann man eine Kerze auch mit fertigen Motiven gestalten. Diese gibt es im Bastelfachgeschäft zu kaufen und bieten auch eine große Gestaltungsmöglichkeit. Auch hier reicht die Körperwärme aus, um die Motive auf der Kerze aufzubringen.

Dazu kann man auch diverse Verzierungen kaufen, die die Gestaltung einer Kerze abrunden. Diese Streifen oder Ketten eignen sich am besten, um sich am oberen und unteren Rand einer Kerze anzubringen.

Die Kerzen können danach auch angezündet werden. Ob mit Motiven aus Wachsplatten oder den fertigen Motiven gearbeitet wurde, spielt dabei keine Rolle. Alle Wachsmaterialien für Kerzengestaltung sind zum Abbrennen geeignet.

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