Ende November öffnen die ersten Weihnachtsmärkte und die ziehen auch Taschendiebe magisch an. Haben die Männer die Geldbörsen in der Gesäßtasche und diese ist einfach zu erreichen ist, schlagen auf dem Weihnachtsmarkt die Taschendiebe gerne zu. Doch nicht nur diese leichte Beute lockt die Täter an. Rucksäcke, Handtaschen mit langem Henkel, die dann nach hinten getragen werden, sind genauso gerne bei den Taschendieben gesehen. Und was sich nicht leicht öffnen lässt, wird auch gerne mit ein scharfen Messer abgeschnitten. Danach sind die Diebe schnell zwischen den vielen Menschen verschwunden und damit Geld, Papiere, Geldkarten und vielleicht noch andere persönliche Werte. Doch das muss nicht sein, wenn man die folgenden Tipps beherzigt.

Unnötige Dinge zu Hause lassen

Besucht man den Weihnachtsmarkt, muss man nicht unbedingt eine Tasche mitnehmen. Es reicht, wenn man Geld dabei hat. Zumal es in Deutschland keine Pflicht ist seinen Personalausweis mit sich zu führen. Eine Geldbörse, die man sicher unterbringen kann, ist daher völlig ausreichend. Auch Geldkarten und sonstige Ausweise muss man nicht dabei haben. Werden diese gestohlen, kommen in vielen Fällen nehmen Zeitaufwand für die Wiederbeschaffung, auch noch Gebühren dazu. Damit wird der eigentliche Verlust durch den Diebstahl noch höher.

Brustbeutel an der Gürtelschlaufe ...

Brustbeutel an der Gürtelschlaufe befestigt (Bild: Sabine Wolfram/Plauen)

Geld sicher verstauen


Nehmen Sie eine kleine Geldbörse, die sie bequem vorne in die Hosentasche stecken können. Auch die Innentaschen von Jacken sind ein guter Schutz gegen Diebe, wenn die Jacke ordentlich zu gemacht wurde. Wer keine kleinen Geldbörsen hat, kann das Geld auch auf verschiedene Taschen verteilen und somit lose mit sich führen. Ein potentieller Taschendieb wird kaum direkt in die Hosentaschen greifen. Man sucht nach Beute, die leicht erreichbar ist. Und selbst wenn da ein Schein raus blitzt, der einen neuen Besitzer finden sollte, ist der Verlust nicht ganz so hoch, als wenn die ganze Geldbörse verschwunden wäre.
Zudem ist es auch sinnvoll, wenn man als Mann schon seine Geldbörse in der Gesäßtasche tragen will, dass man längere Jacken bevorzugt. Geht diese bis über die Hosentaschen, kann sich auch kein Dieb so schnell an fremden Eigentum vergreifen. Man muss nur darauf achten, dass man die Jacke immer wieder entsprechend richtet, damit auch die Taschen bedenkt sind.


Geldbörsen befestigen


Die besten Mittel sind, meiner Meinung nach, befestigte Geldbörsen. Dazu eignen sich einfache Brustbeutel, wie sie vor allem Kinder benutzen. Diese werden an einer Gürtelschlaufe befestigt und in die vordere Hosentasche gesteckt. Man kann damit einen Diebstahl zumindest erschweren, aber auch das einfache Verlieren der Wertsachen verhindern.
Eine weitere Möglichkeit bietet die Variante mit dem grünen Brustbeutel. Ursprünglich war diese Tasche mit einer Kordel versehen, damit man sie um den Hals hängen kann. Allerdings verfügt sie über zwei Laschen an der Rückseite und man kann sie dadurch an einem Gürtel befestigen. Sie bietet mehr Platz und man kann darin auch Schlüssel und Handy unterbringen.

Der einzige Nachteil ist der Gang zur Toilette, wie die Tasche vom Gürtel rutschen kann. Aber insgesamt sehe ich sie als sicherer an, als den kleinen Brustbeutel, da man die Hosentaschen weiterhin noch für andere Utensilien nutzen kann. Aber diese kleine Tasche hat sich schon bei vielen Veranstaltungen mit Gedränge bewährt.

SabineWolfram, am 02.10.2014
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Tatort Weihnachtsmarkt - die fiesen Tricks der Kleinkriminellen)
Sabine Wolfram, Plauen (Fasching im Vogtland vom Rathaussturm bis zum Elstertanzspektakel)
P. Aertsen „Pfannkuchenesser” (ca. 1560) (Fast Food. Wer hat es erfunden, und was haben die sich dabei gedacht?)

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