Woher kommt er und wie sieht der weiße Hautkrebs aus ?

Hauptursache für den weißen Hautkrebs ist die Einwirkung von Sonne. Vor allem Sonnenbrände sind gefährlich, aber auch die Bestrahlung im Sonnenstudio.

Der weiße Hautkrebs erscheint im Frühstadium als kleine Knötchen in der Haut. Diese entwickeln sich über Jahre und werden daher oft als harmlos abgetan.

Was man nicht sehen kann, ist dass der weiße Hautkrebs in tiefere Hautschichten, sowie in Knorpel und Knochen einwachsen kann.

Im weiteren Verlauf kommt es zu Hautstellen, die über einen längeren Zeitraum entzündet sind, vielleicht sogar bluten oder nässen, ohne abzuheilen.

Zu diesem Zeitpunkt ist dringender Handlungsbedarf angesagt.

An welchen Stellen tritt er auf ?

Der weiße Hautkrebs tritt vor allem an den Stellen auf, die der Sonneneinwirkung ausgesetzt sind. Im Gesicht sind bevorzugte Stellen die Augenlider, Ohren und Nasen. Der Kopf ist vor allem bei Männern mit schütterem Haar oder Glatze betroffen. Der weiße Hautkrebs tritt auch an Hals, Armen, Dekolleté sowie an den Unterschenkeln und dem Fußrücken auf.

Vorbeugung

Die wichtigste Vorsorgemaßnahme ist richtiges Eincremen! Meist wird zu wenig Creme genommen. Als Faustregel gilt: Eine Flasche Sonnencreme mit 100 ml Inhalt reicht für 3 mal eincremen.

Schützen Sie Ihre Haut durch Kleidung oder indem Sie einen Sonnenhut tragen. Vermeiden Sie den Aufenthalt in der prallen Sonne oder häufige Sonnenbank-Nutzung. Gehen Sie zur Vorsorge-Untersuchung beim Hautarzt, besonders wenn Sie zu einer Risiko-Gruppe gehören. 

Wer ist besonders gefährdet ?

Menschen mit heller Haut und Sommersprossen, da sie besonders häufig Sonnenbrände bekommen.

Menschen die häufig auf die Sonnenbank gehen.

Organtransplantierte Menschen, da bei Ihnen das Immunsystem künstlich schwach gehalten wird, damit das transplantierte Organ nicht vom starken Immunsystem als Fremd erkannt und abgestoßen wird.

Patienten während einer Chemotherapie.

Menschen, die unter einer Autoimmuntherapie leiden.

Behandlungsmöglichkeiten ?

Die weißen Hautkrebs-Stellen müssen entfernt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Ist eine größere Hautfläche betroffen, ist eventuell eine Hauttransplantation nötig. 

Je früher der weiße Hautkrebs behandelt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.

Unterschiede zwischen weißem und schwarzem Hautkrebs

Der schwarze Hautkrebs wächst wesentlich schneller als der weiße Hautkrebs und streut wesentlich früher in andere Organe. Daher ist der schwarze Hautkrebs weitaus gefährlicher als der weiße Hautkrebs.

Der schwarze Hautkrebs lässt sich aber wesentlich besser erkennen als der weiße Hautkrebs.

Gehen Sie zum Arzt, wenn:

-         ein Leberfleck eine ungleichmäßige Form annimmt

-         die Ränder nicht scharf begrenzt sind, sondern wie ausgefranst aussehen

-         ein Leberfleck keine einheitliche Farbe hat, sondern ungleichmäßig eingefärbt ist

-         ein Leberfleck größer als 5mm im Durchmesser ist

-         ein Leberfleck als erhaben tastbar ist

-         ein Leberfleck anfängt zu bluten

Autor seit 4 Jahren
97 Seiten
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