Ein Profimixer muss für grüne Smoothies nicht sein

Im Internet werden auf einigen Seiten Mixer für grüne Smoothies empfohlen. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass der Mixer mindestens 1000 Watt haben soll, damit er auch das faserreiche Blattgemüse fein zerkleinern kann. Empfehlenswerte Geräte in Profiqualität sind zum Beispiel der bekannte Vitamix oder auch der Revoblend. Diese Mixer sind wirklich sehr gut und haben einen leistungsstarken, langlebigen Motor. Wenn Sie eine Smoothiebar eröffnen möchten, sollten Sie sich für ein solches Modell entscheiden. Allerdings kosten die Profigeräte 400-600 Euro, das ist für den gelegentlichen Gebrauch dann vielleicht doch etwas zu teuer. So fragt sich so mancher, ob es nicht auch mit einem günstigeren Modell funktioniert? Ich habe es ausprobiert.

green smoothie...before (Bild: sass_face / Flickr)

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Auch günstige Mixer sind geeignet - Meine eigenen Versuche

Wahrscheinlich haben einige der günstigeren Modelle Probleme mit Weizengras, was wirklich sehr hart und extrem faserreich ist. Aber für alle anderen grünen Blattgemüse wie beispielsweise Mangold, Spinat oder auch Wildkräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn lassen sich gute Standmixer durchaus verwenden. Ich habe einen grünen Smoothies sogar in dem Minimixer Mr. Magic zubereitet, der Mixer hat Spinatblätter problemlos zerkleinert. Auch Rote Beete, Möhren und anderes hartes Gemüse können in jedem guten Standmixer problemlos püriert werden. Die Modelle, die auch für Eiswürfel geeignet sind, sollten mit hartem Gemüse keine Probleme haben. Vielleicht wird das Gemüse mit einem Profigerät noch feiner, aber ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden und meine, dass es für Zuhause wirklich reicht. Manche Rezepte können auch mit einem Pürierstab umgesetzt werden, mehr dazu später.

Broccoli_manFazit: Wer nur ab und an die Grünen Power Drinks herstellen möchte, muss dafür keinen teuren Profimixer kaufen. Ein guter, leistungsstarker Standmixer ist ausreichend. Bei Dauergebrauch in Gastronomie oder Großfamilie kann ein Profimixer Vorteile bringen, da die Motorleistung doch deutlich besser ist. Das dürfte sich vor allem auf die Langlebigkeit des Gerätes auswirken.

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Mixer für grüne Smoothies - darauf sollten Sie beim Kauf achten

  • Entscheiden Sie sich für ein Modell, das laut Herstellerangaben auch Eiswürfel zerkleinern kann. Empfehlungen gebe ich in diesem Artikel. Solche Standmixer sind stark genug, auch hartes Gemüse zu mixen.
  • Das Schlagmesser sollte herausnehmbar sein, denn natürlich kann es passieren, dass sich einige Pflanzenfasern der grünen Blätter um das Messer wickeln. Das gilt vor allem für Möhrengrün oder Weizengras. Wenn man es herausnehmen kann, lässt es sich problemlos reinigen.
  • der Mixer sollte mindestens 1000 Watt haben

Smoothies mit dem Pürierstab (Stabmixer, Zauberstab) zubereiten

Wenn Sie sich bei der Zutatenauswahl ein wenig einschränken, können Sie auch einen Stabmixer (Pürierstab) oder einen Minimixer für die Zubereitung Ihrer gesunden Smoothies verwenden.

Folgende Zutaten sind unproblematisch:

  • weiches Obst wie Bananen, Pfirsiche, Beeren, Mango, Ananas et cetera
  • zartes Blattgemüse wie Spinat, Kopfsalat, Brennnesselblätter ohne Stiele, Löwenzahn, Pfefferminzblätter, Basilikumblätter et cetera

Für diese Zutaten brauchen Sie einen leistungsstarken Standmixer oder ein Profigerät:

  • Eiswürfel
  • hartes Gemüse wie Kohlrabi, Möhre, Sellerie
  • faserreiche Blattgemüse wie Mangold, Möhrengrün, Weizengras

Für Profis: Revoblend RB 500

Der Revoblend RB 500 gilt als Alternative zum Vitamix. Es handelt sich hier um ein echtes Profigerät, das auch für die Zubereitung vieler Portionen täglich in der Gastronomie geeignet ist. Der Preis liegt bei ca. 500 Euro. Hier ein Testvideo:

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