Kinder (Bild: Heike Berse/pixelio.de)

Was Magnesium leistet

Der Mineralstoff Magnesium findet sich vor allem in den Körperzellen, in der umgebenden Gewebsflüssigkeit oder aber im Blutplasma hingegen lässt es sich kaum finden. Fakt ist, dass Magnesium maßgeblich Zellen Stabilität verleiht, ebenso ermöglicht Magnesium den reibungslosen Ablauf der Reizleitung via Nerven und Muskelbewegungen.

Vergegenwärtigt man sich, dass die höchste Konzentration von Magnesium außer in den Knochen auch im Herzmuskel gegeben ist, so kann man auf den ersten Blick erkennen, welche Bedeutung Magnesium für eine effiziente und reibungslose Herz- und Muskelarbeit hat. 

Fehlt eben ausreichend Magnesium, so kann man relativ rasch und eindeutig die sich daraus ergebenden Mangelerscheinungen darstellen:

  • Störung der Herzfunktion
  • Bluthochdruck
  • Krämpfe
  • Muskelschmerzen
  • Nervosität
  • Erhöhtes Thromboserisiko
  • Leistungsminderung 

Deckung des täglichen Bedarfs

 Mit einer ausgewogenen und vernünftigen Ernährung ist der Magnesiumbedarf eigentlich erfüllt, bereitet man zum  Beispiel aus einer Palette von Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Salat, Reis, Hartkäse oder auch Schweinefleisch das tägliche Menü, so wird man wohl kaum Gefahr laufen, Mangelerscheinungen erleiden zu müssen. Das Hauptaugenmerk sollte eben auf eine abwechslungsreiche Kost gerichtet werden, wie überall so gilt auch hier: Auf die richtige Dosierung kommt es an! Stellt man fest, dass man mit der herkömmlichen Ernährung nicht den erforderlichen Magnesiumbedarf erreichen kann, so können Nahrungsergänzungsmittel helfen,  dieses Manko auszugleichen.

Eine höhere Zufuhr an Magnesium ist dann angeraten, wenn man schweißtreibende Tätigkeiten ausübt, also Sport betreibt oder ähnlich körperlich beansprucht wird. 

Wirkungsweisen 

Schon längere Zeit vertraut man auf Magnesium in seiner Funktion als wirksames Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, ebenso verringert eine regelmäßige Magnesiumzufuhr die Ausschüttung der sogenannten "Stresshormone" Adrenalin und Noradrenalin, was sich ebenfalls als Schutzfunktion für das Herz beweist.

Nach demselben Prinzip kann ein geregelter Magnesiumhaushalt Muskelkrämpfe vermeiden helfen, da Magnesium auch hier überschießende Muskelreaktionen ausgleichen hilft; außerdem lindert Magnesium in hohem Maße Stresssymptome, daher es auch oft als Anti-Stress-Mineral bezeichnet wird, was erweiternd hinzugezählt werden kann sind belegte Behandlungserfolg bei Migräne. 

Eine ausreichende Zufuhr an Magnesium kann also in vielerlei Hinsicht die Lebensqualität auf Dauer verbessern.

 

(Quelle: Heilen mit Vitalstoffen, Dr. Ulrich Fricke)

(Bild: Julien Christ/pixelio.de)

 

 

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