Die Tradition – bodenlanges Brautkleid

Traditionell trägt die Braut zur kirchlichen Trauung auch heute noch meist ein bodenlanges Brautkleid, was ohne Frage auch etwas ausgesprochen Feierliches hat, nicht zuletzt deswegen, weil es ganz einfach von der Alltagskleidung am weitesten entfernt ist. Seine gewollt »märchenhafte« Wirkung, bei der die Braut zu schweben scheint und somit sich von den anderen der Hochzeitsgesellschaft abhebt, kommt vom Saum der die Füße verdeckt. Die Braut bewegt sich somit, wenn das Kleid nicht zu eng anliegt, fast schwebend durch den Raum. Mit einem bodenlangen Kleid macht man auch nichts falsch, denn es passt zu jeder Figur und jeder Größe, wobei bedacht werden kann, dass ein bodenlanges Kleid den Körper optisch streckt.

Der Freischwinger – knöchellanges Brautkleid

Nahe an der Tradition, aber doch ein wenig anders ist das knöchellange Brautkleid. Auch mit dieser Länge macht man kaum etwas falsch. In einem knöchellangen Brautkleid wirkt die Braut zwar nicht als schwebe sie, elegant wirkt sie aber auf alle Fälle. Einzig größere Frauen stehen sie nicht ganz so gut, weil es bei ihnen ein wenig wirken könnte, als sei das Kleid versehentlich ein bisschen zu kurz geraten.

Für Unentschlossene – wadenlanges Brautkleid

Wer sich nicht so richtig zwischen lang und kurz entscheiden kann, greift zum wadenlangen Brautkleid. Damit zeigt man etwas Haut, aber eben nur ein wenig. Ideal für diejenige, die nicht streng nach Tradition gekleidet sein möchte aber vielleicht auch mit ihren Beinen nicht ganz zufrieden ist und sich daher mit dieser Länge immer noch wohl fühlt – denn das sollte die Braut auf jeden Fall, sonst wirkt es alles in allem aufgesetzt, egal wie das Kleid aussieht.

Knilanges Brautkleid
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Das Sportliche – knielanges Brautkleid

Während die ersten drei Varianten noch Vertreter des klassischen Bereichs waren, verlassen wir mit dem knielangen Kleid nun definitiv die Tradition und manche werden sich nun fragen, »wie kurz darf ein Brautkleid eigentlich sein?« Eines vorab: Ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein ist die Voraussetzung für ein knielanges Brautkleid. Natürlich trägt man in der Freizeit oder auch im Beruf knielang, doch bei der Hochzeit ist das noch immer eher seltener der Fall, obwohl ein knielanges Brautkleid durchaus sehr stilvoll ist und elegant wirken kann. Wer sich im Alltag sicher in kürzeren Kleidern bewegt, der kann dies auch bei der Hochzeit. Eines sollte man jedoch beachten. Bei der Hochzeit, wird die Braut (nicht nur von Männern!) meist etwas genauer betrachtet, weil so ein ganz klein bisschen Neid schwingt bei den anderen ja doch auch mit … Wenn Sie also möchten, dass Ihre Gäste sich nicht mit kleineren Lästereinen den Abend auf ihre Weise unterhaltsam gestalten, achten Sie darauf, dass ihre Beine und Knie hierfür keinen Anlass bieten. Ein knielanges Brautkleid wirrkt aber ausgesprochen sportlich, besonders dann, wenn man ohnehin eine sportliche Figur hat.

Für Mutige – Mini Brautkleid

Wer es gar nicht so sehr mit althergebrachten Traditionen hat und auch sonst eher der Lifestyle-Typ ist, dabei noch auf seine Figur stolz sein kann, der darf es sich leisten, ein Mini-Brautkleid anzuziehen.

Etui Mini Brautkleid
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Aber noch mehr als beim knielangen muss die Braut sich bei einem Mini Brautkleid ihrer Sache sicher sein und sich ohne Selbstzweifel darin bewegen können. Wer ständig am Kleid herumzupft und nach unten zieht, dabei ständig kontrolliert ob alles noch dort ist wo es hingehört, der macht sich damit keine wirkliche Freude. Wer hingegen auch im Alltag häufig mit Mini unterwegs ist, der (will sagen die) kann diesen großen Tag auch in kurz in vollen Zügen genießen und kann sich bewundernder Blicke sicher sein.

Das Pfiffige – asymmetrisches Brautkleid

Besonders pfiffig aber auch ausgesprochen beinbetont sind asymmetrische Brautkleider, die zwar hinten lang sind, aber vorne nur bis maximal über die Knie reichen. Um dies tragen zu können sollte man jedoch wirklich vorzeigbare und möglichst lange Beine haben. Auch sollte die Braut der Typ dafür sein, sprich sich ohnehin gerne ein wenig extravagant kleiden und nicht unbedingt ein »Mauerblümchen« sein. Ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und eine gute Portion Sinn für Stil sind nötig, damit es nicht wirkt, als würde man das Brautkleid lediglich spazieren tragen. Wer zudem noch Ausstrahlung als »Grundvoraussetzung« mitbringt, der wird aber ganz gewiss der absolute Mittelpunkt sein – und das natürlich im positiven Sinne.

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