Generelle Nachweisbarkeit von Marihuana

Wie lange man Marihuana nachweisen kann, hängt logischerweise von der Häufigkeit des Konsums und der Menge ab. Je länger und mehr konsumiert wird, desto länger ist es nachweisbar. Die Quellen sind sich uneinig darüber, wie lange es letztendlich im menschlichen Körper nachgewiesen werden kann, da die Faktenlage einfach zu dünn ist und die Studien sich teilweise widersprechen. Allerdings konnte in einigen Studien sogar nach mehr als 3 Monaten einzelne Testpersonen noch positiv auf Marihuana-Konsum getestet werden. Marihuana gilt als eine der am längsten nachweisbaren Drogen. Bei regelmäßigem Marihuana-Konsum reichert sich der Wirkstoff im Körper an und erhöht dementsprechend die Nachweisbarkeit je nach Häufigkeit und Menge.

Untersuchung mittels einer Blutprobe

Mit einer Blutprobe kann Marihuana je Quelle zwischen ein paar Stunden und ein paar Tagen im Blut positiv getestet werden, und die Konzentration von THC im Blut gibt Aufschluss über die konsumierte Menge und die Häufigkeit des Drogenkonsums. Die Rückstände von Marihuana lassen sich sogar noch länger bis über eine Woche im Blut nachweisen.

 

Untersuchung mittels einer Urinprobe

Generell sollte so wie bei jeder anderen Untersuchung auch der Mittelstrahlharn abgegeben werden, da der erste Teil des Harns immer eine höhere Konzentration von allen Stoffen enthält und damit jedwedes Untersuchungsergebnis ein wenig negativ beeinflusst. Im Urin ist Marihuana zwischen 3 Tagen und bis zu 3 Monate nachweisbar je nach der Menge und Häufigkeit des Konsums. Die Ursache für diese extrem unterschiedlichen Ergebnisse ist laut www.hanfjournal.de unbekannt.

Nachweis mittels einer Haarprobe

Marihuana kann man in den Haaren sogar noch nach mehreren Monaten nachweisen berichtet www.gruene-hilfe.de. Machen Quellen sprechen sogar von unbegrenzter Nachweisbarkeit in den Haaren.

Von der wissenschaftlichen Seite her ist bei Gericht und der Polizei eine positive Testung auf Drogenkonsum bis zu 3 Monate bzw. 90 Tage anerkannt und damit gültig. Rund 4 Zentimeter Haarlänge entsprechem diesen Testungszeitraum von 3 Monaten. Sogar das Passivrauchen könne einem kurzfristig zum Verhängnis werden, wobei dieser Einfluss allerdings nur marginal ist und keineswegs als Ausrede dienen könnte, merkt sinngemäß http://www.drogen-aufklaerung.de an.

Die Urinabgabe und Probe zu manipulieren ist eine Dummheit

Im Internet findet man zahlreiche angeblich todsichere Tipps wie man die Urinabgabe verfälschen kann, aber davon ist dringend abzuraten. Das Personal ist geschult auf gerade diese in Internetforen propagierten Dinge zu achten und die Probe darauf zu kontrollieren. Ich selbst habe in meiner Ausbildung beispielsweise gelernt, dass bei einer Urinprobe darauf zu achten ist, dass sich der oder die Getestete nicht über die Hände pinkelt.

Warum? Nun ja es gibt oder gab den Trick sich die Hände mit gewissen Mitteln einzureiben, welche das Ergebnis der Probe verfälschen würde, da die Drogenmenge im Urin bei dem anschließenden Test geringer erscheinen würde. Jede Merkwürdigkeit wird vom Personal sofort dokumentiert und wird dem oder der getesteten Person im Zweifelsfall angelastet.

Ebenso gäbe es laut http://www.drogen-aufklaerung.de in den Probeabnahmeräumen in der Regel keine Seife oder andere Mittel zum Händewaschen vorrätig und im Spülwasser würde sich oft ein blauer Zusatz befinden. Des Weiteren würde die Probe gleich nach der Abgabe auf Temperatur, Gewicht, PH-Wert sowie Kreatinin getestet werden. Also wird von jeder Veränderung oder Manipulation der Probe eindeutig abgeraten.  

CADoerr, am 04.01.2013
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