Langsam aber gesund Gewicht reduzieren

Wer an Übergewicht leidet, der steht nicht morgens auf, und hat plötzlich 20 Kilo zu viel auf den Rippen. Ganz im Gegenteil – oft dauert es Jahre, in denen sich das überschüssige Fett in Form von Rettungsringen ansetzt. Und genau deswegen ist es wichtig, dieses überschüssige Fett wieder ebenso langsam, dafür aber dauerhaft zu verbrennen. Oft fühlt man sich schon nach den ersten verlorenen Kilos besser und ist dann auch in der Lage, sich sportlich zu betätigen.

Wer sich nicht nur an den Diätplan hält, sondern zusätzlich auch noch Sport treibt, der verbrennt Fett schneller und tut gleichzeitig etwas Gutes für seine Gesundheit. Aber keine Sorge – niemand verlangt von Ihnen Spitzenleistungen. Am besten hören Sie auf Ihre Körpersignale und beginnen nur ganz langsam mit leichtem Sport, und steigern sich dann immer weiter.

Diät bedeutet nicht Verzicht

Oft wird der Gedanke an eine Diät sofort wieder verworfen. Wer immer gut und auch gerne gegessen hat, dem fällt Verzicht mehr als schwer. Allerdings ist es bei der Diät gar nicht wichtig, wie viel Sie essen, sondern vielmehr was Sie essen. Es gibt viele leckere und gesunde Lebensmittel, aus denen Sie verschiedene Speisen herstellen können. Bei verschiedenen Zutaten müssen Sie nur daran denken, niemals alle diese zusammen zu essen.

Sie dürfen Obst und Gemüse ohne Einschränkungen essen. Auch mageres Putenbrustfilet, Magerquark, Joghurt, Vollkornreis und Vollkornnudel, aber auch viele frische Kräuter und leckere Brotaufstriche dürfen Sie genießen. Statt fettiger Mahlzeiten oder Fertigprodukten konzentrieren Sie sich in Zukunft auf frische Zutaten, die Sie mit viel Freude und Genuss selbst zubereiten können.

Wie kann so ein Diätplan eigentlich aussehen?

Sie müssen zu keiner Tageszeit hungern. Beginnen Sie den Tag mit frischen Vollkornbrötchen. Ein süßer Brotaufstrich aus Magerquark und Honig sorgt für einen guten Start in den Tag. Meldet sich dann am Vormittag der kleine Hunger, dann essen Sie frisches Obst. Äpfel und Bananen, oder auch frische Beeren.

Wenn Sie sich die Mittagsmahlzeit zubereiten, dann entscheiden Sie sich, ob Sie Obst oder Gemüse zu sich nehmen möchten. Sie können aus den verschiedenen Gemüsesorten eine leckere Suppe kochen, die Sie mit frischen Kräutern abschmecken, oder Sie bereiten sich eine Gemüsepfanne zu. Allerdings müssen Sie auf gebratene Zutaten verzichten, und sollten das Gemüse nur in wenig Wasser garen.

Aus frischem Obst können Sie sich einen leckeren Obstsalat zubereiten, den Sie dann mit Magerquark oder einem Naturjoghurt verfeinern. Zusätzliche Süße wie Zucker benötigen Sie nicht, denn der im Obst enthaltene Fruchtzucker reicht vollkommen aus.

Beim Abendbrot dürfen Sie Vollkornbrot essen, das Sie natürlich wieder mit Quark und Obst, aber auch mit Tomatenscheiben, Gurkenscheiben oder einem anderen Gemüse belegen können.

Einmal, maximal zweimal in der Woche dürfen Sie sich etwas Fleisch gönnen. Am besten garen Sie das Fleisch zusammen mit dem Gemüse und kochen sich eine leckere Suppe, oder Sie bereiten es zusammen mit einem Gemüsemix in der Pfanne zu. Verwenden Sie zum Würzen immer viele frische Kräuter. An dem Fleischtag dürfen Sie auch Vollkornreis oder Vollkornnudeln essen.

Die Diät beginnen

Gehen Sie es locker an, aber nicht zu locker. Verbannen Sie zuerst die ungesunden und fettigen Lebensmittel aus dem Kühlschrank. Haben Sie das geschafft, dann kaufen Sie gesunde Lebensmittel nach und füllen Sie den Kühlschrank. Bei einer Diät muss der Kühlschrank nicht leer bleiben.

Beginnen Sie die Diät, indem Sie an den ersten zwei Tagen nur das Frühstück ersetzen. Wie bereits erwähnt, wollen Sie ja langsam, dafür aber dauerhaft Ihr Gewicht reduzieren. Ab dem dritten Tag ersetzen Sie dann zusätzlich auch das Mittagessen durch die Diätrezepte. Und ab dem fünften Tag steigen Sie mit dem Abendbrot ein, und ersetzen so alle bisherigen Mahlzeiten mit dem Diätplan.

Lassen Sie sich beim Abnehmen Zeit, und brechen Sie die Diät niemals vorschnell ab. Wenn Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben, dann lassen Sie die Diät ebenso langsam ausklingen. Zuerst ersetzen Sie wieder für mehrere Tage das Frühstück, dann für mehrere Tage das Frühstück und das Mittagessen, und zum Schluss dann auch das Abendbrot.

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