Gesundheit ist das höchste Gut

Die sogenannten "Drei Säulen der Gesundheit" können dem Suchenden schon eine große Hilfestellung bei der Orientierung zum Thema Sport und Gesundheit sein. Ernährung, Bewegung und Entspannung – diese Begriffe hat schon Hippokrates, der Urvater der europäischen Gesundheitslehre, vor mehr als 2000 Jahren geprägt.
Ernährung und Entspannung stellen separate Themenbereiche dar. In diesem Beitrag wird das Schwergewicht auf die Ertüchtigung im Sinne von körperlicher Bewegung gelegt.

Leistungssport vs Freizeitgesellschaft

Auch im Sport existiert eine Vielfalt in der Begriffswelt. Bei der Betrachtung des Themas empfiehlt sich daher eine Eingrenzung des untersuchten Bereiches. Ein Fußballprofi wird ein anderes Trainingspensum absolvieren als der Freizeitsportler. Der vorliegende Artikel konzentriert sich auf die Zielgruppe der Hobbysportler.

Gifelstürmer und Denk-Akrobaten. Begriffe wie Sport, Athletik und Bewegungsfreude führen den Suchenden nach kurzem Nachdenken schnell zum Thema Olympia. Die Griechen haben für unseren Kulturkreis die organisierte und disziplinierte Bewegungsform definiert. Mit dem Gewinn einer Medaille bei den Olympischen Spielen steigt ein Sportler buchstäblich in den Olymp des Erfolges auf. Neben den Olympischen Disziplinen werden Themenbereiche wie Schachsport und andere Varianten des Denksports angeführt. Dieser Text behandelt die Frage nach der Anzahl von Trainingseinheiten im Bewegungssport.

Wohlbefinden und Ertüchtigung. Die Auswirkungen von Sportübungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden werden in zahlreichen Studien angeführt. Anspannungen im Berufs- und Privatleben können zu Muskelverkrampfungen, zu Stockungen im Atemsystem und zu inneren Spannungen führen. Sport befreit in diesem Sinne Körper, Geist und Seele.
Angebote von öffentlichen Einrichtungen wie "Fit in Form" sollen dem Bewegungsmangel abhelfen und die Bürger dazu anleiten sich ihrer Gesundheit im Rahmen von sportlichen Aktivitäten ausreichend zu widmen.

Mit entsprechenden Kampagnen will die Gesellschaft gegen eine mögliche Trägheit anzugehen, und dabei auch den positiven Gruppen-Effekt nutzen. Damit wird dem Einzelnen gleichzeitig dabei geholfen "den inneren Schweinehund" zu überwinden.

Trendbereich Fitness

Der Begründer des öffentlich geförderten Sports war der bekannte Turnvater Jahn, der vor etwa 150 Jahren die erste Turnbewegung in Deutschland aufgebaut hatte. Seit den 1960er Jahren hat der Freizeitsport im Bereich der Fitness-Studios einen weiteren rasanten Aufschwung genommen.
Die Zahlen der Sportstudios in Deutschland sprechen eine klare Sprache. Etwa 8.000 Fitnesszentren werden von fast zehn Millionen Mitgliedern besucht. Hinzu kommen etwa 90.000 Sportvereine mit ihren Aktiven. Die deutsche Sportlandschaft ist so vielfältig und bunt wie die Abbildungen auf dem folgenden Bild.

Tägliche Bewegung. Die Bedeutung der regelmäßigen Bewegung ist in verschiedenen Lebensbereichen deutlich erkannt worden.

  • Beim Militär gehört der Frühsport zum täglichen Drill.
  • In vielen asiatischen Großbetrieben werden die Arbeiter zu Bewegungsübungen während der Schichtarbeit angeleitet.
  • Computerfirmen im Silicon Valley haben eigens Fitness Zentren innerhalb der Firmenkomplexe eingebaut, um das Bewegungsbedürfnis ihrer Mitarbeiter, zum Vorteil aller Beteiligten, zu fördern.

Frage einen Erfahrenen

Wie viel Sport ist gesund? Wen kann der Sportwillige am besten um Rat fragen?
Der einfachste Weg führt zum Trainer. Schon ein Blick auf den Übungsplan verrät das empfohlene Trainingspensum pro Woche. Montags und freitags von 19-20 Uhr sind die Übungsstunden angesetzt? Daraus kann man schließen, dass von den Anbietern das Training zweimal in der Woche als ein gutes Maß im Sport angestrebt wird. Ein Blick in Google fördert Studien zutage, die in eine ähnliche Richtung gehen.
Der Gang zum Hausarzt kann unterschiedliche Ergebnisse zeigen. Junge und gesunde Menschen werden je nach Leistungsfähigkeit angehalten sich möglichst oft sportlich zu betätigen. Bei älteren Freizeitsportlern oder bei Menschen mit Krankheiten und Behinderungen kann auch zu "moderatem" Training geraten werden.

Wo liegt die Mitte?

Letztlich kann die Frage nach dem Trainingspensum und der Frequenz auch jeder für sich spontan selbst beantworten: sooft es einem guttut. Der Einzelne hört dann auf seine innere Stimme und achtet beim Training auf sein Körpergefühl. Dies ist die subjektive Antwort. Ein kluger Mensch holt sich aber mindestens zwei Meinungen ein - die eigene und die eines erfahrenen Beraters.

Wichtig bleibt die Erkenntnis, dass der Mensch sich bewegen soll. Im Maßhalten bietet sich die Lebensweisheit an, wie Buddha diese in allen Lebenslagen empfiehlt: den mittleren Weg.
Dann kann der Übende das Ziel auch nicht aus dem Auge verlieren: alles mit Maß, aber regelmäßig.

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