Woher der Geldbaum seinen Namen hat

Diese Frage stellen sich die stolzen Besitzer solcher Pflanzen recht oft. Aber schaut man sich die Blätter an, so wird man schnell feststellen, dass diese in Form und Dicke doch an Geldstücke erinnern. Dadurch ist auch der Beiname Pfennigbaum entstanden. Denn je nach Standort, kann diese Pflanze auch sehr kleine Blätter bilden, welche dann eher an die Pfennige erinnern. Dem Geldbaum wird auch nachgesagt, das man immer Geld besitzt, solange es der Pflanze zu Hause gut geht. Deswegen wird ein schön gezogenes Geldbäumchen auch gerne als Geschenk für Hochzeiten oder andere Jubiläen genutzt.

Pflege als Zimmerpflanze

In der Wohnung verträgt der Geldbaum viele verschiedene Haltungsbedingungen. Egal ob es ein kühler Raum ist oder ein gut geheiztes Wohnzimmer, die Pflanze gedeiht gut, wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Daher sollte sie einen Fensterplatz bekommen. Je mehr Licht die Pflanze bekommt, desto dichter und auch größer werden die Blätter. Steht sie zu dunkel werden nur recht spärlich kleine Blätter gebildet. Allerdings verzeiht der Geldbaum auch einen falschen Standort, wenn man ihm einen helleren Platz einräumt. Im Sommer kann man diese Zimmerpflanze auch auf der Terrasse oder im Garten pflegen. Je höher die Sonneneinstrahlung dann ist, werden sich rötliche Ränder an den Blättern zeigen. Dies schadet dem Geldbaum allerdings nicht, sondern macht ihn noch attraktiver.
Mit viel Glück, wird ein Geldbaum auch blühen, was aber erst nach einigen Jahren eintritt und auch bei der Pflege als Zimmerpflanze eher selten vorkommt. Die Blüten selbst sind dabei auch sehr unscheinbar, da sie recht klein sind.

Ein Geldbaum sollte auch umgetopft werden. Selbst bei jungen Exemplaren ist dies nicht jährlich notwendig, da sie recht langsam wachsen. Ein Umtopfen wird also nur nötig sein, wenn der Topf zu klein wird. Handelsübliche Blumenerde reicht auch völlig aus, wobei man unten im Topf eine Drainageschicht aus Kieselsteinen oder Tonscherben einbringen sollte.

Wer gerne das Gießen seiner Zimmerpflanzen vergisst, aber dennoch Grün in der Wohnung haben möchte, der ist dem Geldbaum richtig beraten. Denn dieser kann mehrere Wochen ohne Wasser auskommen. Die dicken Blätter auch der Stamm, welcher bis zu sechs Zentimeter im Durchmesser erreichen kann, speichern Wasser. Somit muss man sich auch während der Urlaubszeit keine Gedanken um diese Pflanze machen. Allerdings ist eine wöchentliche Wassergabe die optimale Menge, bei der man Staunässe vermeiden sollte.

Vermehrung des Geldbaumes

Der Geldbaum kann aus Samen gezogen werden. Da er aber, wie schon geschrieben, im heimischen Wohnzimmer selten blüht und wegen fehlender Befruchtung noch seltener Samen bildet, wird dies recht schwer. Einfacher vermehrt man die Pflanze über Kopfstecklinge. Dabei reicht sogar ein Blatt aus, welches man in die Erde steckt und diese mäßig feucht hält. Zumal der Geldbaum gelegentlich mal ein Blatt verliert und man dieses gleich zur Vermehrung nutzen kann. Die Kopfstecklinge schneidet man dabei einfach ab und setzt diese in die Erde. Nach einiger Zeit bilden sich sowohl bei einem Blatt, wie auch bei einem Steckling, Wurzeln und auch neue Blätter. Die Chance eine neue Pflanze zu ziehen ist beim Kopfsteckling am Größten.

Pflege als Busch oder Bäumchen

Wer seinen ersten selbst gezogenen Geldbaum am Fenster stehen hat, wird schnell zu der Frage kommen, ob man ihn einfach wachsen lässt oder ein Bäumchen groß ziehen will. Für welche Variante sich entschieden wird, ist dem persönlichen Geschmack des Zimmergärtners überlassen. Viel Aufwand braucht es aber nicht, wenn man ein echtes Geldbäumchen sein Eigen nennen will. Denn dazu muss man nur regelmäßig die Seitentriebe am Hauptstamm entfernen. Sobald die gewünschte Höhe, was mehrere Jahre dauern wird, erreicht ist, lässt man die Pflanze sich verzweigen, wie sie von allein wächst.

Krankheiten

Der Geldbaum ist, wie bei vielen Sukkulenten, für Wolläuse anfällig. Andere Pflanzenkrankheiten sind nicht bekannt. Allerdings kommt es gelegentlich zu übermäßigem Blätterabwurf. Meist ist das ein Zeichen, das die Pflanze zu viel und zu oft gegossen wird. Daher sollte man sie einige Zeit wesentlich sparsamer gießen und beobachten, ob die Blätter weiterhin abgeworfen werden. Lässt es nach, dann war ein Zu viel an Wasser der Grund. Bleibt das Problem bestehen sollte man in einer Gärtnerei um Rat fragen, wenn auch ein Umtopfen oder Standortwechsel keine Abhilfe schaffen konnten.

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