"Wenn Engel weinen."

"Wenn Engel weinen." (Bild: Bildquelle: Gedenkseiten.de (Oliver Schmid))

Wie findet man die richtigen Worte, um den engsten Angehörigen des Verstorbenen zu zeigen, dass man ihre Trauer teilt und ebenfalls tiefen Schmerz empfindet? Ein großes Problem bei der Formulierung eines Beileidsbriefes ergibt sich aus dem Wunsch, die richtigen Worte zu finden, den eigenen Schmerz in Worte zu fassen und den Hinterbliebenen zugleich beizustehen.

In diesem Zusammenhang gilt es anzumerken, dass niemand die Trauer lindern kann, die die Hinterbliebenen nach dem Tod eines geliebten Menschen empfinden. Selbst der beste Beileidsbrief kann den Trauernden nicht den Schmerz nehmen. Aus diesem Grund sollte man auch gar nicht erst den Versuch unternehmen, etwas Derartiges bewirken zu wollen. Als Verfasser eines Beileidsbriefes sollte man sich demnach bewusst machen, dass es sich hierbei um eine Geste handelt, die dem Empfänger einfach zeigen soll, dass man an dem Trauerfall Anteil nimmt. Man darf sich also kein zu hohes Ziel setzen und lediglich seine Gefühle und Anteilnahme vermitteln. Nichtsdestotrotz ist es für die Angehörigen natürlich ein gutes Gefühl zu wissen, dass der Verstorbene vielen Menschen künftig fehlen wird.

Wenn Sie sich unsicher sind und nicht wissen was Sie verfassen sollen, dann gehen Sie tief in sich und hören Sie darauf was Ihr Herz sagt. Erinnern Sie an persönliche Momente und vertrauen Sie Ihrem Gefühl, es wird Sie leiten.

Religiöse und weltliche Sprüche und Texte für Beileidsbriefe

Im Trauerfall fehlen einem oftmals die Worte und man benötigt gewissermaßen Hilfe bei der Formulierung eines Beileidsbriefes. Mithilfe religiöser oder weltlicher Sprüche und Texte kann man seine persönlichen Worte optimal ergänzen und hat Verse zur Hand, die sich gut für eine derartige Kondolenz eignen. Ob man sich nun religiöser oder weltlicher Texte bedient, hängt einerseits von den eigenen Präferenzen ab, sollte aber in erster Linie auf den Trauerfall und die Einstellung der Hinterbliebenen eingehen. Bei Gläubigen sind demnach durchaus religiöse Sprüche und Bibelverse angebracht, während man ansonsten lieber auf weltliche Texte zurückgreifen sollte. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen die Verwendung von Texten und Sprüchen, sofern der Beileidsbrief persönlich und individuell gestaltet ist. 

 

Die Mutter

Die Mutter (Bild: Bildquelle: Gedenkseiten.de (Oliver Schmid))

Autor seit 3 Jahren
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