Was benötigt wird:

eine Rundstricknadel
100 bis 150 Gramm Wolle
ein Maßband
eine Stopfnadel

Anzahl der Maschen errechnen

Wer neue Wolle kauft und sich an die empfohlene Nadelstärke auf der Banderole hält, kann mit der dort angegeben Maschenprobe umrechnen. Sind also für 10 Zentimeter in der Breite 24 Maschen angegeben, so braucht man für 60 Zentimeter Kopfumfang 144 Maschen. Dabei ist aber nicht berücksichtigt, das der Schlauchschal nicht eng sitzen soll. Also rechnet man mindestens mit dem doppelten Kopfumfang, was 288 Maschen ergibt. Großzügig aufgerundet werden 300 Maschen aufgenommen und zur Runde geschlossen.

Hat man keine Banderole mehr, so werden einfach 10 Maschen aufgenommen und einige Reihen damit mit dem Muster gestrickt, welches der Loop bekommen soll. Nach 10 Reihen wird einfach gemessen, wie breit unsere Maschenprobe ist. Würden das zum Beispiel 4 Zentimeter sein, so rechnen wir den doppelten Kopfumfang durch die Breite der Maschenprobe und mal den gestrickten Maschen. Die Rechnung sieht dann so aus: 120/4*10=300 Maschen, die aufgenommen werden müssen. Will man einen anderen Umfang, muss man die Berechnungen entsprechend anpassen.

Will man den Loop mit einem Muster stricken, so müssen die Maschen eventuell noch an das Muster angepasst werden. Das heißt zählen der Musterkästchen auf dem Papier und umrechnen. Hat ein Mustersatz 55 Maschen, so würde das bei unseren 300 Maschen 5,45 Mustersätze ergeben. Das geht natürlich nicht auf. 5 Mustersätze würden dann 275 Maschen ergeben und bei 6 Mustersätzen müssten 330 Maschen aufgenommen werden. Ich selbst würde mich für 330 Maschen entscheiden, damit der Loop nicht zu eng wird.

Maschen aufnehmen und in Runden stricken

Hat man die gewünschte Maschenzahl errechnet, so werden diese auf eine Rundstricknadel aufgenommen. Sobald alle Maschen aufgenommen sind, schließt man die Runde. Dazu strickt man einfach die erste aufgenommene Masche so, das diese direkt an die letzte aufgenommene Masche anschließt. Damit man immer weiß, wo der Rundenbeginn ist, kennzeichnet man diesen mit einer anders farbigen Wolle. Dazu nimmt man einen Wollfaden von maximal 10 Zentimetern Wolle und knotet diesen zu einer Schlaufe. Diese Schlaufe wird Runde um Runde einfach nur abgehoben.

Ich selbst nehme immer eine Masche mehr auf und stricke die erste und letzte aufgenommene Masche zusammen, wenn ich die Runde schließe. Bei so viel Maschen muss man aber aufpassen, dass sie sich nicht auf der Stricknadel verdreht haben. Ist die Runde geschlossen, so strickt man entweder die Maschen so ab, wie sie erscheinen oder das geplante Muster.

Abketten der Maschen

Wenn die Wunschhöhe des Loops erreicht ist oder ist ein Mustersatz fertig gestrickt, wird das Strickstück beendet. Wie lang sie ihren Snood dabei stricken, ist vom persönlichen Wunsch abhängig. Nun werden die Maschen abgekettet, die Fäden vernäht und unser Loop ist fertig. Entscheidet man sich für die folgende Variante, so muss der Loop noch an den Enden zusammen genäht werden. Hier verweise ich auf die Erklärung des Matratzenstiches bei LanaGrossa.

Loop in Reihen stricken

Bei dieser Variante müssen wesentlich weniger Maschen aufgenommen werden. Grundlage dafür ist wieder unsere Maschenprobe, nur dass hier vorher entschieden werden muss, wie breit der Loop werden soll. Die Berechnung erfolgt also auf der Anzahl der Maschen auf 10 Zentimeter mal der gewünschten Breite oder mit der eigenen Maschenprobe. Bei 30 Zentimeter Breite würden dann 72 beziehungsweise 75 Maschen ergeben. Auch hier können Muster gestrickt werden und die aufgenommenen Maschen passt man der Mustervorlage an. Ist die gewünschte Länge erreicht, wird abgekettet und die Enden werden zusammen genäht.

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