Das Wetter wird vom Mondjahr bestimmt

Das Wetter im dritten Monat des Jahres steht unter dem Einfluss des Mondjahrs. Das bedeutet, der Frühling wird sehr feucht werden, einzelne warme Abschnitte sind möglich, aber auch mit Frost muss hin und wieder gerechnet werden. Der alte Kalender hält für das Wetter im März 2013 leider keine gute Prognose bereit. Der gesamte Monat soll kalt, ungemütlich und überhaupt nicht frühlingshaft werden und so wird das Wetter auch in den nächsten Monat übergehen. Die Landwirte fürchten bei dieser Wettervorhersage eine alte Bauernregel, die besagt: "Gibt's im März zu vielen Regen, bringt die Ernte wenig Segen”. Hoffentlich nicht, denn das würde bekanntlich für uns Verbraucher wieder höhere Preise bedeuten.

Kalt und ungemütlich wird das Wetter im März 2013

Der März beginnt schon in den ersten drei Tagen mit großer Kälte. Um Sie nicht auf die Folter zu spannen, wie sich die Temperaturen in diesem Monat entwickeln werden, die harte Wahrheit gleich vorweg. Bis zum 20. März wird sich die Sonne rarmachen, und das Thermometer bringt es einfach nicht auf angenehme Werte. Die Hoffnung auf Grillwetter müssen wir aufgrund des Wetterkalenders von Mauritius Knauer aufgeben. Am 24. März ist Palmsonntag. Auch an diesem Tag wird sich die Sonne wahrscheinlich nicht zeigen. Raues und kaltes Wetter wird es auch am Gründonnerstag geben, sowie an den Feiertagen Karfreitag und Ostersonntag. Sogar auf Sturmwinde müssen wir uns im März noch einstellen. Am 30. März und Ostersonntag gesellt sich unter Umständen noch Regen dazu. Frühlingsbeginn ist am 21. März, der meteorologische Start sogar schon am 1. März. Die Frühlingsgefühle werden sich bei diesen Aussichten sicherlich in Grenzen halten. Verlegen wir unsere Hoffnung auf ein saftig brutzelndes Steak auf dem Grill also am besten auf den April 2013. Vielleicht zeigt sich das Wetter für die Sonnenanbeter dann doch noch irgendwann gnädig.

Was hat es überhaupt mit dem Hundertährigen Kalender auf sich?

Dieser Kalender umfasst Wetteraufzeichnungen eines Abtes, der seine Mönche durch die Beobachtungen in die Lage versetzten wollte, das Wetter vorherzusagen und so die Ernten zu optimieren. Knauer (* 1613 oder 1614; † 1664) wertete die Jahre 1652 bis 1658 aus. Er war der Meinung, dass dieser Zeitraum ausreichend sei, da die Himmelskörper Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur in einem wiederkehrenden Turnus folgend, jeweils ein Jahr lang von Frühlingsbeginn bis Winterende entscheidend auf das Wetter Einfluss nehmen.

Elli, am 23.01.2013
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