Die gesundheitliche Wirkung vom Wiesenchampignon

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Speisepilzen ist seit Jahrhunderten bekannt. Nicht ohne Grund zählt der Wiesenchampignon zu den Vitalpilzen. Er ist schmackhaft und ein wertvolles Nahrungsmittel, mit wenigen Kalorien, vielen wertvollen Mineralstoffen, hohen Vitamingehalt und Ballaststoffen. Sie machen Pilze rasch satt, regulieren die Verdauung und helfen beim Abnehmen. 

 Besonders Champignons liefern gutes pflanzliches Eiweiß, deshalb sind auch Vegetarier und Veganer, denen es an Vitalstoffen mangelt, mit Pilzgerichten gut beraten. Sie sind reich an Kalium und enthalten davon mehr als hochwertiges Fleisch. Durch den Wirkstoff Antiviral ist der Champignon wirksam gegen Viren und Infektionskrankheiten. Zu den wichtigsten Mineralstoffen, Vitaminen und Vitalstoffen zählen Karotin, Natrium, Protein, Vitamin D, Kalium, Fett, Vitamin B1, Kalzium, Kohlenhydrate, Vitamin B2, Phosphor, Ballaststoffe, Nicotinsäure, Eisen und Selen. Diese Vielzahl von Nährstoffen schützen vor Krankheiten. Schon 300 Gramm Pilze in der Woche sind ausreichend für die Regulierung des Säure-Basen-Haushalts und zur Stärkung des Immunsystems.

Die Bestimmung des Wiesenchampignons

Champignon aufgeschnittenDer Hut ist beim jungen Wiesenchampignon kugelig und fleischig. Die Huthaut fühlt sich meistens glatt an, aber sie kann auch etwas schuppig sein.

Der kurze Stiehl hat am oberen Teil einen weißen Ring. Die Lamellen sind leicht rosa. Der Wiesenchampignon riecht mild und fruchtig. Je älter er wird, je mehr verändert sich sein Aussehen und Farbe. Der Hut breitet sich bis zu einer fast waagerechten Form aus und verfärbt sich über braun bis zum Schwarz. Die Lamellen verlieren ihre zarte rosa Tönung und werden ebenfalls dunkel bis zu einer schwarzen Färbung. Der angenehme milde Duft ist beim älteren Wiesenchampignon nicht mehr vorhanden. 

Hier ist der Wiesenchampignon zu Hause


Die Hauptsaison vom Wiesenchampignon ist der Oktober zur Zeit der Zwetschenernte. Er wächst im Gras, auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern. Wobei frühmorgens und auf gut gedüngten Weiden die besten Erträge zu erwarten sind. Ob Pilzkenner oder Anfänger: Bleiben Sie wachsam und sehen Sie beim Sammeln genau hin. Besonders tückisch sind die Doppelgänger, die ihren genießbaren Brüdern zum Verwechseln ähnlich sehen. Wenn Sie nicht hundertprozentig sicher sind: Finger weg. 

 

 

Verwechselungsgefahren:

Karbol - Champignon (Aagricus xanthoderma) 

Fleischbräunliche Schirmling ((Lepiota brunneoincarnata)

Wenn Sie Pilze sammeln

Wichtig für Anfänger: Behandeln Sie Pilze immer mit Respekt und fassen Sie sie nur behutsam an. Wenn Sie in freier Natur auf essbare Exemplare stoßen, drehen Sie die Stiele bitte ganz vorsichtig aus dem Boden, um das drunterliegende Pilzgeflecht nicht zu verletzen. Transportieren Sie Pilze niemals in einer Plastiktüte, sondern immer in einem luftigen Weidenkorb. In einem Korb machen Sie ungenießbare Exemplare leichter ausfindig als in einer Tüte mit vielen abgebrochenen Pilzstücken.

Wald- und Wiesenspaziergang


WiesenspaziergangWald Spaziergang

Pilze richtig lagern

Lagern Sie Pilze bis zur Verarbeitung nebeneinander, an einem kühlen und trockenen Platz. Pilze sind sehr empfindlich und verderben sehr schnell. Sie verlieren dabei ihre Nährstoffe, da dass Eiweiß sich sehr schnell zersetzt. Das kann zu Magen-Darm-Problemen führen. Gekochte Pilzgerichte können Sie im Kühlschrank ruhig einen Tag lang aufheben. Jedoch nicht in Alu-Folie oder in Töpfen aus Aluminium.

Durch den hohen Anteil von Ballaststoffen und Zellulosegehalt können nach dem Pilzgenuss Verdauungsstörungen auftreten. Daher ist es wichtig, Pilze gründlich zu kauen, um die Darmtätigkeit anzuregen.

So werden Pilze richtig geputzt

Pilze gut abtrocknenEs gibt immer noch Fanatiker die Pilze nur mit einem Pinsel abzustauben. Es ist aber kaum möglich alle "Naturprodukte" mit einem Pinsel zu entfernen. Pilze müssen in klarem Wasser mehrmals gewaschen werden! Damit die Pilze sich nicht zu voll saugen, waschen Sie sie in kleineren Portionen und trocknen diese anschließend, mit einer Salatschleuder. Vorsichtig und nicht so stark.

Der Champignon in der Küche

Der Wiesenchampignon ist in der Küche vielseitig zu verwenden. Nur der junge Pilz mit rosa Lamellen hat den feinen milden Geschmack. Ältere Pilze sollte nicht mehr verzehrt werden. Der Wiesenchampignon kann gekocht, gebraten oder auch roh im Salat gegessen werden. Im rohen Zustand ist der Pilz nicht jedem verträglich.

Fett ist ein Geschmacksverstärker. Bei Pilzgerichten ist daher von zu viel Fett abzuraten, damit der Eigengeschmack der Pilze nicht beeinträchtigt wird.

Gebratene Wiesenchampignon

Zutaten

750 g Champignon

40 g Butter

1 fein gewürfelte Zwiebel

250 g gekochter Schinken

3 EL Schmand

 

Weitere Rezepte finden Sie bei: http://www.oma-kocht.de

 

Zubereitung

Zwiebel in der Butter dünsten. Die Pilze zugeben. Sobald sich Flüssigkeit gebildet hat, salzen und pfeffern. Bei schwacher Hitze braten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Den Schinken in feine Streifen schneiden, dazu geben und noch einmal kräftig durchbraten. Schmand verquirlen, über die Pilze geben, kurz aufkochen. Mit Petersilie bestreuen. 

Mit diesem einfachen Gericht feiern Sie garantiert Erfolge bei Ihren Gästen. 

Alma, am 08.12.2017
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Bildquelle:
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Warum haben Rosen keine Dornen?)

Autor seit 6 Jahren
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