Wischroboter Test

Einen Test von Stiftung Warentest gibt es bisher nicht. Die Süddeutsche hat 2013 Wischroboter getestet. Aktuell gibt es im Wesentlichen zwei Modelle, die den Markt anführen, den Scooba 390 und den Braava 320 oder 380 des US Herstellers iRobot. Letzterer schafft bis zu 185 Quadratmeter, dass 320 er Modell nur um die 75. Der Test der Süddeutschen ist zwar aufschlussreich, hierbei handelt es sich aber leider um einen Artikel im typischen Feuilleton-Stil, der zwar unterhaltsam geschrieben ist, indem man sachdienliche Informationen aber mühsam suchen muss. Doch immerhin ist das Fazit einigermaßen brauchbar. Während die Saugroboter 2014 bereits zufriedenstellende Ergebnisse liefern, handelt es sich bei den kleinen Putzmaschinen immer noch um ein technisches Spielzeug. Dieses Fazit deckt sich auch mit den Erkenntnissen aus anderen Quellen.

Außerdem bevorzugen die Tester den iRobot Braava, da dieser auch die Ecken wischen kann. Er arbeitet langsamer als der Scooba, ist dafür aber viel leiser.

Das können Putzmaschinen wirklich leisten

Wenn man sich für eines der guten Modelle entscheidet, kann man zumindest erwarten, dass der Roboter die Wohnung vollkommen autark putzt. Die 3-D Raumnavigation haben die Hersteller von den Saugrobotern übernommen. Die Geräte flitzen also durch die ganze Wohnung und können sich selbstständig im Raum orientieren.

Doch der Traum von den kleinen Heinzelmännchen, die uns das mühsame Putzen der Wohnung abnehmen, muss noch ein wenig warten. Denn während die Saugroboter schon sehr gut funktionieren, sind die vollautomatischen Wischmops noch nicht so ganz ausgereift. Sie sind außerdem viel größer, da sie einen Wassertank benötigen. Eine ausgefeilte Mechanik sorgt immerhin dafür, dass der Wischlappen regelmäßig befeuchtet wird. Pfützen und Wasserflecken müssen Sie nicht befürchten.

Das aber können nur die teureren Modelle, im unteren Preissegment bis ca. 150 Euro muss der Wischlappen alle paar Quadratmeter noch vom Menschen angefeuchtet und eingehängt werden. Eine echte Hilfe sind diese Modelle natürlich nicht.

Doch bei den beiden Marktführern Scooba und Braava ist das nicht nötig, der Lappen wird vollautomatisch befeuchtet.

Kritik: richtig sauber putzen die Roboter leider nicht

Leider sind die Putzroboter nicht ganz so effektiv gegen Verschmutzungen und Flecken, wie es wünschenswert wäre. Die Wischleistung ist derzeit noch nicht überzeugend. Der Auflagedruck des Putztuches auf den Fußboden ist ganz einfach zu gering. So kommen auch die Journalisten der Süddeutschen zu dem Ergebnis, dass sich die Maschinen nur als Ergänzung eignen. Sie können auf jeden Fall dazu beitragen, dass es im Haus etwas sauberer bleibt. Zwischendurch muss dann aber wieder eine Grundreinigung von Hand erfolgen.

Interessant und eine wirklich gute Alternative sind Saugroboter mit Wischfunktion. Diese Kombi-Geräte können zwar ebenfalls noch nicht wirklich blitzblank putzen, aber zumindest zuverlässig saugen. Die zusätzliche Putzfunktion kann dann genutzt werden, um Fußböden zumindest oberflächlich reinzuhalten. Die Testsieger und Kundenmeinungen finden Sie hier bei Amazon:

 

Bester im Test: iRobot Braava 380
iRobot Braava 380 Wischroboter, schwarz
iRobot Scooba 390 Nasswisch-Roboter
iRobot Scooba 390 Nasswisch-Roboter
Autor seit 5 Jahren
1023 Seiten
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