Whistler ist berühmt geworden durch die Olympischen Winterspiele 2010

Olympische Ringe in Whistler Village

Ziplines in Whistler, BC

Whistler ist ein kleines Skidorf, ca. 125 km nördlich von Vancouver gelegen. Durch die kanadischen Olympischen Winterspiele 2010 ist Whistler in der ganzen Welt berühmt geworden. Skilaufen, Snowboardfahren, Schneeschuhwandern, Bobfahren - Wintersport ist großgeschrieben hier. Im Sommer kann man Wandern und mit dem Mountainbike die Berge herunterrasen. Whistler Village ist komplett auf Tourismus eingestellt. Man findet Gemütlichkeit genauso wie Apres-Ski Partys - je nach Geschmack. Und jede Menge Natur.

Das Unternehmen Ziptrek Ecotours hat Ziplines in Whistler und auch im neuseeländischen Queenstown. Ökologische Aufklärung gehört zu jeder Tour und so lernt man etwas über die Umwelt und Natur, in der man sich von einer Plattform zur anderen bewegt.

Holzplattformen und -stege sind zwischen die Bäume gebaut und so bewegt man sich wie Tarzan einige Meter über der Erde. Die Ziplines sind zwischen den uralten, riesigen Bäumen gespannt. Ausgerüstet mit einem Sicherheitsgeschirr wird man an eine Seilrolle gehängt und saust von einer Plattform zur nächsten. Je länger die Zipline, desto schneller wird die Fahrt. Es macht jede Menge Spaß und bringt das Adrenalin in Wallung.

Die Ziplines sind sicher für jedermann. Die komischen Helme sind Pflicht und der korrekte SItz der Sicherheitsgeschirre wird bei jedem einzeln überprüft. In meiner Gruppe war eine 70-jährige Dame mit dabei und hatte einen Riesenspaß. Auch Kinder sind gern gesehene Gäste. Kinder unter 6 Jahren fahren im Tandem mit einem Erwachsenen.

Zip-lining in den Blackcomb Bergen Whistlers

Zip-lining in den Blackcomb Bergen

Links für Ziplines in Whistler, Blackcomb Mountains

Ziptrek Zipline Touren
Die offizielle Homepage der Ziplines. Hier sind die verschiedenen Touren beschrieben, Fotos und Videos können beguckt werden und Preise sind angeführt.

Tripadvisor Kunden-Bewertungen
Lesen Sie hier, was andere Deutsche, die eine Ziptrek-Tour erlebt haben, von diesem Spaß halten.

Ausflug zu den Ziplines in Whistler, Blackcomb Berge

Als wir im September 2010 einen Ausflug nach Whistler gemacht haben, waren wir erst sehr enttäuscht, dass die Seilbahn auf den Gipfel der Blackcomb Berge nicht lief. Wir hatten uns ausgerechnet die paar Wochen im Jahr für unseren Ausflug ausgesucht, wo die Gondeln in Wartung sind. Wir hatten trotzdem jede Menge Spaβ, nachdem wir als Alternative die Ziplines gefunden hatten.

Wir, das waren meine Mutter mit ihrem Ehemann und mein Partner - und ich natürlich. Meine Mutter hat sich nicht getraut, die hat's nicht so mit Höhen und Geschwindigkeit. Aber wir anderen drei waren ganz begeistert. Der Trip fing mit einer Einweisung an. Uns wurde das Sicherheitsgeschirr angelegt und erklärt, wie wir uns am besten damit bewegen. Am Anfang ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wir hatten den Dreh schnell raus. Über die blöden Helme haben wir uns natürlich gebührlich lustig gemacht, aber die waren nunmal Pflicht.

Dann wurden wir in einem kleinen Bus hoch in die Berge gefahren, an dem Eiskanal vorbei, wo der arme Georgianer Nodar Kumaritashvili während der Olympischen Winterspiele 2010 ums Leben gekommen ist, und weiter nach oben. Auf der Fahrt hat der Tourguide über die Blackcomb Berge gesprochen, darüber wie sie entstanden sind und über die heutigen Probleme des Bergwaldes. Wir haben sogar einen Bär faul am Straβenrand liegen sehen.

Mehr Fotos von den Ziplines

Blick von der Zipline Plattform

Fortsetzung... Ausflug zu den Ziplines in Whistler, Blackcomb Berge

Als wir auf der ersten Plattform standen, hing dann doch eine allgemeine Nervosität in der Luft. Oder vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet, weil ich ein wenig aufgeregt war. Da hatte sich doch so ein komisches leichtes Gefühl in der Bauchgegend festgesetzt... Ein paar Leute gingen vor mir auf die Reise. So konnte ich die Anweisungen des Tourguides ein paar Mal hören, bevor ich an der Reihe war. Auf jeden Fall sollten wir die Hände vom Seil lassen. Das macht schon Sinn. Und uns wurde die Funktionsweise der Sicherheitshaken erklärt - jedem einzeln.

Und dann ging es los. Ich stehe am Abgrund und bevor ich viel nachdenken kann, bin ich schon auf dem Weg. Der Wind bläst mir ins Gesicht, das Seil kreischt über mir und die Bäume rasen vorbei. Ich habe absolut keine Kontrolle darüber, in welche Richtung ich zeige. Das ärgert mich, will ich doch vorwärts an der nächsten Plattform ankommen. Und dann bin ich auch schon da, mit einem breiten Grinsen im Gesicht vom Geschwindigkeitsrausch. Das mit dem Lenken bekomme ich schon noch heraus. Auf der nächsten Zipline.

Ein gelungener Tag in Whistler

Whistler Landschaftsimpression

Es wird schon dunkel auf dem Weg zurück nach Vancouver

Sonnenuntergang auf dem Weg von Whistler nach Vancouver

Wieviel Adrenalin können Sie vertragen?
Kanadier, am 10.04.2011
2 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


Bildquelle:
a.sansone (Lechweg - Wie es ist an einem Wildfluss zu wandern)
Eigenwerk (Kann man im Sommer auf die Zugspitze?)

Laden ...
Fehler!