Nebenwirkungen der klassischen Therapie mit Cortison - Ungewollte Wirkungsweisen bekannter Präparate wie Prednisolon

Nebenwirkungen von Cortison: Der Knochen- und Gelenkstoffwechsel sind negativ beeinflusst. Viele Patienten leiden unter dem Vollmondgesicht (lat. Facies lunata). Glaukom und Grauer Star sowie Erkrankungen des Immunsystems können auftreten. Veränderungen des Hautbildes und Stoffwechselstörungen belasten den Körper. Die Wundheilung ist verzögert, Blutergüsse treten auf und unschöne Dehnungsstreifen bilden sich. Ein Anstieg der Blutzuckerwerte kann bis zur Folgeerkrankung eines behandlungspflichtigen Diabetes Mellitus führen.

Zudem brauchen Cortison-Präparate, wie beispielsweise Prednisolon, etwa 20 Jahre, um aus unserem Körper wieder komplett ausgeschieden zu werden.

Dieser Artikel soll auf keinen Fall H15 als ein Allheilmittel anpreisen oder die Anweisungen sowie die Medikation behandelnder Ärzte in Frage stellen. Gut und richtig ist es, immer den behandelnden Arzt mit einzubeziehen. Weihrauch kann in vielen Fällen hilfreich sein, dies hängt allerdings von der individuellen Konstellation ab und die kann nun einmal ein Mediziner am besten beurteilen.

 

Weihrauch - Boswellia serrata - Die medizinische Wirksamkeit von indischem Weihrauch

Bereits seit über 3000 Jahren wird Weihrauch aus Indien als wichtiges Heilmittel in der traditionellen indischen Naturheilkunde, dem Ayurveda eingesetzt.

Aus dem Boswellia-Baum gewinnt man auch heute noch ein äußerst wohlriechendes und ölhaltiges Harz, das an der Luft zu einem zähflüssigen bis festen Grundstoff getrocknet wird. Daraus wird der Boswellia-Weihrauch und die H15 Kapseln gewonnen. Früher einmal war dieser Rohstoff so wertvoll, dass er mit purem Gold aufgewogen wurde.

Boswellia enthält terpenhaltige Substanzen, insbesondere die Beta - Boswellia - Säure. In medizinischen Studien konnte ihnen eine entzündungshemmende (antiphlogistische) Wirkung zweifelsfrei nachgewiesen werden.

Entzündliche Prozesse werden im Körper durch ein bestimmtes Enzym (5-Lipoxygenase) iniziiert. Leukotrienen, körpereigene Stoffwechselprodukte, sind für eine Aufrechterhaltung von chronischen Entzündungen verantwortlich. Entzündungen zeichnen sich somit durch eine erhöhte Leukotrienen-Anzahl im Blutbild aus.

Kann diese Leukotrienen-Produktion gestoppt werden, so bildet sich der Prozess einer chronischen Entzündungen zurück. Genau das erreichen wir durch die Einnahme von Boswellia-Säuren aus indischem Weihrauch. Sie schränken die Funktion des Enzyms 5-Lipoxygenase ein, die Leukotrinen-Anzahl sinkt und die typischen Anzeichen und Beschwerden der Entzündung klingen ab.

Anwendungsgebiete für Boswellia serrata

Ein deutlich erhöhte Anzahl von Leukotrienen kann bei vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern beobachtet werden. Dazu gehören alle Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, besonders aber die Rheumatische Arthritis, Osteoarthritis und chronische Gelenkentzündungen (Polyarthritis).

 

Entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Die Schuppenflechte (Psoriasis), und Asthma bronchiale gehören auch zu den Erkrankung mit entzündlichen Prozessen. Allergische Störungen wie Neurodermitis, Nesselsucht, Bindehautentzündung und Nasenschleimhautentzündungen können erfolgreich mit Weihrauch behandelt werden.

Das recht oft im Großhandel verwendete Olibanum-Harz stammt vom günstigeren afrikanischen Weihrauch oder es stammt von Produkten mangelhafter Qualität aus Indien. Seine Wirkungsweise ist deutlich geschwächt oder gar nicht vorhanden.

 

Die Empfehlungen aus diesem Artikel ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.

In eigener Sache - Meine persönlichen Erfahrungen

Ich persönlich nehme seit gut einem Jahr H15 Weihrauchkapseln. Meine Neurodermitis ist komplett und dauerhaft abgeheilt. Die Beschwerden im asthmatischen Bereich haben sich auf ein sehr erträgliches Maß gemildert. Sie sind mit einer fast normalen Erkältung zu vergleichen. Aus meiner eigenen, sehr positiven, Erfahrung kann ich jedem, der Cortison nehmen muss, weil er unter den Folgen entzündlicher Erkrankungen leidet, einen Versuch mit Weihrauch empfehlen. Meine Lebensqualität hat sich um 100% verbessert, denn ich nehme kein Cortison mehr. Wer Fragen zu diesem Thema hat, kann mich auch gerne per E-Mail kontaktieren, ich helfe gerne! Die Nebenwirkungen von Cortison müssen nicht immer sein.

Joppe_Fischer, am 30.07.2012

Kommentare


Klaus_Radloff am 13.09.2012
Lösungen für Allergiker sind schwierig. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten könnte ein "Ernährungstagebuch" helfen. Eine Lösung, die vielen Betroffenen als zu komplex erscheint. Ich habe hier einige Damen der sog. Upperclass mit Lebensmittelintoleranzen in Behandlung. Statt fragwürdige Stoffe zu meiden, suchen und finden diese "kuchenfressenden Pelztiere" einen (meist ärztlichen) Guru, der angeblich Gegenmittel weiß und enden nach einiger Zeit in noch teueren Krankenhäusern bei künstlicher Ernährung am Tropf. Zugegeben, du hast mich mit deinem Weihrauchartikel neugierig gemacht. Danke dir dafür! Ich werde versuchen das Harz hier zu bekommen und Experimente damit machen. Allerdings glaube ich schon jetzt zu wissen, dass daraus keine Routinebehandlungen entstehen werden. Nochmals danke für deinen aufschlussreichen Artikel! Viele Grüße Klaus ps. Auch einen vergleichbaren Artikel wert könnte der Moringabaum sein. Tolle Sache aber auch nicht in absolut jeder Hinsicht absolut ernst zu nehmen.
Joppe_Fischer am 12.09.2012
Da gebe ich dir vollkommen Recht, nur leider ist das für viele Allergiker kein wirklicher Lösungsweg. Sie können weder Ursache, noch auslösenden Faktor aus dem Weg räumen. Nehmen wir das Beispiel Fomaldehyd. Offiziell kommt es angeblich nur noch in wenigen Produkten vor. Das bedeutet aber nur, dass es eine gesetzlich vorgeschriebene Menge gibt, ab der dieser Stoff deklariert werden muss. Er ist eben doch enthalten, zwar nur in geringen Mengen, aber immer noch "bedrohlich" für Allergiker. Solange bedeutet es für Allergiker einfach aus Erfahrungen zu lernen und weiterhin mit den Symptomen zu kämpfen. Und da ist mir persönlich ein, von Nebenwirkungen freies, H15 sehr lieb, lieber als dauerhaft Cortison.
Klaus_Radloff am 12.09.2012
Zugegeben Allergien sind nicht unbedingt mein Gebiet. Dennoch wirkt bei lebensbedrohlichen, allergischen Zuständen, einem anaphylaktischen Schock, Cortison lebensrettend. Da wird dann zu Recht nicht nach den Nebenwirkungen gefragt. (Nebenwirkungsarmes Adrenalin könnte stattdessen auch in Erwägung gezogen werden.) Deine Frage warum es zu Allergien kommt, kann ich mir selbst nicht glaubwürdig beantworten, meine aber dass Reaktionsunterdrückung nicht der richtige Weg ist. Die konsequente Vermeidung auslösender Stoffe erscheint mir als sinnvollerer Weg. Wie sich auf dieses Geschehen Weihrauchpräparate auswirken, kann ich nicht beurteilen. Aber angenommen es hilft allergische Reaktionen zu unterdrücken, dann verhält es sich m.E. vergleichbar mit einem Antidot gegen ein Gift. Wie sinnvoll kann es sein "Gift und Gegengift" abwechselnd zu konsumieren? Sorry, für meine Querdenkerei und nochmal viele Grüße Klaus
Joppe_Fischer am 12.09.2012
Ich bin weder Verfechter von Cortison noch von wildem "Eingewerfe" von was auch immer. Das solltest du vielleicht auch meiner Bitte an die Leser, einen kompetenten Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen, entnommen haben. Aber es würde mich interessieren, was für Ursachen beispielsweise Allergien haben. Gerade das ist ja ein extrem komplexer Bereich, bei dem auch viel Cortison im Spiel ist. Das blosse Meiden der Allergene ist ja noch keine Erklärung für ein Warum der Allergie. Und wie sieht es mit Weihrauch aus? Was würde eine falsche Dosierung bewirken?
Klaus_Radloff am 12.09.2012
Hallo Joppe, ich glaube nicht etwas falsch verstanden zu haben. Entzündliche Prozesse werden in der Schulmedizin u.a. mit Cortison totgeschlagen und es wird nicht nach dem Wo und ((besonders) Warum gefragt. Das kann sich in sofern prekär auswirken, weil der entzündliche Prozess und die Beschwerde räumlich nicht zusammen liegen. Dazu folgendes Beispiel: Etwa ein Drittel meiner Patienten mit lumbalen Beschwerden haben die wegen einer - von Orthopäden regelmäßig nicht erkannten - Nierenerkrankung. Durch Verwendung von Entzündungshemmern, wie beispielsweise Cortison vermindern sich zwar deren Rückenbeschwerden, während sich der "Nierenschaden" dann ungehemmt weiter entwickeln kann. (Das ist heute gängige aber hirnrissige Praxis.) Sollte ein natürliches Mittel, auch wenn es kaum Nebenwirkungen hat, ebenso unüberlegt verwendet werden, ist das keine klügere Therapie. VG Klaus
Joppe_Fischer am 12.09.2012
Klaus, dann hast du aber etwas missverstanden. Es geht nicht um die Linderung von Schmerzen, sondern darum entzündliche Prozesse, die Auslöser vieler Beschwerden sind, zu mildern. Das ganze möglichst mit wenig oder gar keinem Cortison. Da bei Cortison die Nebenwirkungen so hoch sind.
Klaus_Radloff am 07.09.2012
Es ist schön, von einem Mittel zu hören, dass Schmerzen erträglich machen kann. Meine keinesfalls bösartige Kritik daran ist, dass Schmerz - wie mit dem Cortison - "gekillt" werden soll, ohne dass der Grund für Beschwerden bekannt ist. Leidensbezeichnungen wie z.B. Schultergelenksentzündungen oder Bandscheibenvorfall sehe ich nicht als Krankheitsbilder, sondern als symptomatische Ausstrahlungen von sich meist entfernt davon abspielenden Krankheiten an. Hier sollte m.E. sinnvolle Therapie ansetzen. Sorry deshalb dafür, dass ich über deinen guten Tipp nicht jubele, sondern ihn als wertvollen Hinweis erstmal "nur" registriere.
sissilu am 06.08.2012
Vollkommen richtig, man muss nicht immer zu diesen Hämmern greifen. Ich informiere mich immer vorher über altervative Heilmethoden. Super Artikel!!




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