Die US-Serie "The A-Team" war eine der erfolgreichsten US-Serien der USA zwischen 1984 und 1987. Ein echter Gassenhauer; es wurden bis zu 20 Millionen Zuschauer pro Folge verzeichnet. Am  Drehbuch und an der Produktion der Serie waren Stephen J.Canell und Frank Lupo beteiligt. Beide haben noch an weiteren erfolgreichen Serien mitgewirkt. Canell war auch bei der Produktion des 2010 erschienenen Kinofilms eingebunden. Der Streifen konnte jedoch nicht an den Erfolg der Serie anknüpfen. Die Musik des Serien-Intros stammt von Mike Post und Pete Carpenter.
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Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert - Dieser Satz durfte in keiner Folge fehlen

In insgesamt in 5 Staffeln wurden 98 Folgen gedreht. Eine Folge dauerte 45 Minuten. 8 Folgen, darunter der Pilotfilm, hatten eine Spieldauer von 90 Minuten. Als die Zuschauerquoten sanken, wurde die Serie eingestellt.
Im Pilotfilm wurde die Rolle des "Tempelton Peck" von dem Schauspieler Tim Dunigan gespielt. Da er noch sehr jung wirkte und dadurch als Vietnamveteran nicht glaubwürdig genug erschien, wurde er ab der 3. Folge von Dirk Benedict ersetzt.

Eine weitere Umbesetzung erfolgte in der 2. Staffel. Die Rolle der "Amy Grant", gespielt von Melinda Culea, wurde gestrichen. Sie verkörperte eine Journalisten, die dem  "A-Team" hilfreich zur Seite stand. Der Grund soll gewesen sein, dass das ehemalige Model ein vollwertiges Teammitglied werden wollte. Das lies das Drehbuch aber nicht zu. Es gab auch Gerüchte, dass sie den Produzenten zu burschikos war. Die Rolle wurde infolgedessen von Marla Heasley besetzt. Sie trat als "Tawnia Baker" auf, und diese Figur erschien nur sporadisch in der Serie.

Der Weg in das Deutsche Fernsehen war nicht unproblematisch - Ab 1990 konnten alle Folgen gesendet werden

Das "A-Team" wurde 1987 erstmals im Vorabendprogramm der ARD ausgestrahlt. Allerdings beschränkte sich das Sendevolumen auf 26 Folgen. Die Serie galt aufgrund diverser Stunt-Szenen und körperlicher Auseinandersetzungen als Gewalt verharmlosend. Nach derben Schlägen oder schweren Autounfällen kamen die Akteure erstaunlich schnell wieder auf die Beine. Die dargestellte Selbstjustiz stieß ebenfalls auf Kritik. Der Sender RTL erwarb 1990 die Rechte an der Serie und synchronisierte die restlichen Teile. Einige Folgen wurden erst nach der Sprachbearbeitung geschnitten und so kam es zu Abweichungen gegenüber dem Original. Den Satz "Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Gegner sollten sie ernst nehmen", bezogen auf das "A-Team", gibt es in der Originalfassung nicht.

Inzwischen läuft das "A-Team" auf RTL II. Die Sendetermine stehen bereits fest.

Wer waren die Schauspieler?

Bosco B. A. (Bad attitude) Baracus oder kurz B.A.

Mr. T, mit vollen Namen Laurance Tureaud, feiert im Mai 2012 seinen 60. Geburtstag. Seine Familie lebte in einem Armenviertel Chicagos und war sehr kinderreich. Laurance war das zweitjüngste von 12 Kindern. Mr. T begann sehr früh mit dem Krafttraining und heimste Siege ein. Während seiner Armeezeit hatte er des Öfteren Streit mit seinen Vorgesetzten, worauf er als Sergeant ausschied.

Den Namen Mr. T nahm Laurance an, weil sein Vater unter rassistischen Äußerungen zu leiden hatte. Der junge Mann wollte damit ein Zeichen setzen.
Sein Geld verdiente er als Leibwächter und stand in den Diensten von Michael Jackson und Muhammed Ali. Auch Diana Ross zählte zu seinen Auftragsgebern. In den prominenten Kreisen eingeführt, wurde Mr. T von Sylvester Stallone entdeckt. In dem Streifen "Rocky 3" verkörpert Mr. T den "Clubber Lang". 

Berühmt wurde Mr. T durch die gleichnamige Comicserie. Er tourte damit durch die Staaten und trat oft in Fleisch und Blut auf, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Gewalt und Drogen aufzuzeigen. Er selbst ist Vater dreier Kinder. Mr. T war so beliebt, dass sein Bild sogar auf Packungen mit Frühstücksflocken prangte. Der große Erfolg für Mr. T kam durch die Serie "The A-Team". Außerdem war er in der Wrestling-Szene an der Seite von Hulk Hogan sehr bekannt.

In den 90er Jahren erkrankte der Schauspieler an Lymphknotenkrebs. Seit der Überwindung dieser Krankheit ist Mr. T unter anderem als Prediger unterwegs. Seit 2011 hat er eine eigene TV Show. Sie läuft unter dem Namen "World's Craziest Fools".

 

 

John "Hannibal" Smith

George Peppard wurde leider nur 66 Jahre alt. Er wurde 1928 in Detroit geboren und starb 1994 in Los Angeles. Die Ursache war eine Lungenentzündung. Eine frühere Krebserkrankung an der Lunge galt als überwunden. Er war nicht nur in der Rolle von "Hannibal Smith" ein starker Zigarrenraucher. Peppard war in jungen Jahren Mitglied des Unites States Marine Corps und beendete seine Laufbahn ebenfalls als Sergeant.
Durch seine Mutter, eine Opernsängerin, vorbelastet, fing er beim Radio an und besuchte eine Schauspielschule.

Der Schauspieler wirkte in eher zweitklassigen Filmen mit. Berühmt wurde er an der Seite der bezaubernden Audrey Hepburn in "Frühstück bei Tiffany".
Später sollte er bei der US Serie "Dynastie", in Deutschland als "Denver-Clan" bekannt, die Rolle des reichen "Blake Carrington" spielen. Der Pilotfilm wurde noch mit George Peppard gedreht, danach gab es Streitigkeiten mit dem Produzenten Aaron Spelling. Die Rolle wurde daraufhin mit John Forsythe besetzt. Ein großer Aufwand, denn alle Szenen mit Carrington mussten erneut gedreht und geschnitten werden.

George Peppard war fünf mal verheiratet und hatte drei Kinder. Seine letzte Gastrolle spielte er in der US-Serie "Matlock".

George Peppard ist unvergessen und ein Stern mit seinem Namen ist auf dem "Walk of Fame" eingelassen.


Howling Mad Murdock

Dwight Schultz wurde 1947 in Baltimore/Maryland geboren. Sein Genre sind Rollen, die eine labile und mitunter anstrengende Persönlichkeit verkörpern. Schultz spielte zahlreiche Gastrollen in anderen US-Serien wie "Diagnose Mord", "Stargate SG-1" oder "Hart aber herzlich".
In der Science-Fiction-Serie "Star Treck" verkörperte er den labilen "Reginald Barclay".
In den Staaten ist Dwight Schultz auch als Synchronsprecher für Video- und Animationsfilme bekannt. Seine Stimme ist zum Beispiel bei dem Spiel " X-Men The Official Game" zu hören.


Der Schauspieler ist Vater einer Tochter und ist mit einer ehemaligen Schauspielerin verheiratet.

Tempelton "Faceman" Peck

Dirk Benedict wurde 1945 in Montana mit dem bürgerlichen Namen Dirk Niewoehner geboren. Seine Karriere begann während seiner Studentenzeit. Er spielte in Musicals mit und besuchte zwei Jahre eine Schauspielschule. Danach spielte er Theater und hatte Auftritte am Broadway. Seine Film- und Fernsehkarriere begann mit Gastauftritten bei "Hawaii Fünf-Null" und einer Hauptrolle in "Chopper One" als Offizier Gil Foley.
Seinen Durchbruch hatte 1978 er an Seite von Lorne Green in dem Science-Fiction-Film "Battlestar - Galaktika", im deutschen "Kampfstern Galaktika".

Nach Beendigung der Serie "A-Team" kehrte Benedict an das Theater zurück. Der Erfolg blieb leider aus.
2007 zog er in England für die Prominentenversion in das Big-Brother-Haus ein. Der Einzug wurde von der "A-Team" Musik und einem Nachbau des Film-Vans begleitet. Er erreichte mit 26 Tagen Platz 3 der Promistaffel.

Die Ehe mit der Schauspielerin Toni Hudson, die er während der Dreharbeiten des "A-Teams" kennengelernt hatte, endete nach 9 Jahren. Benedict ist Vater von 3 Söhnen.

Autor seit 3 Jahren
50 Seiten
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