Erste Strategie gegen Schlafstörungen: Denken Sie nicht an das Einschlafen

Viele Menschen liegen nachts wach im Bett und können nicht einschlafen obwohl sie eigentlich müde sind. Die Gedanken kreisen unaufhörlich um bestimmte Themen. Hier ein Tipp, wenn dies Ihr Problem ist: Versuchen Sie nicht krampfhaft einzuschlafen, denken Sie nicht an das Einschlafen, sondern zwingen Sie sich, an etwa anderes, möglichst etwas Schönes zu denken. Oft hilft es auch, in Gedanken ein beruhigendes Lied, das Sie gern mögen und gut kennen, abzuspielen oder sich eine schöne Fantasiegeschichte auszudenken. Egal, was Sie auch tun, wichtig ist, dass Sie Ihre Gedanken von Ihren Sorgen und Problemen weglenken. So schlafen Sie bald ein, ohne es zu bemerken. Das gute alte Schäfchenzählen basiert auf demselben Prinzip, ist aber natürlich etwas langweilig.

Die richtige Matratze für den gesunden Schlaf

Um gesund zu schlafen ist eine gute Matratze unumgänglich. Sie sollten nachts in einer entspannenden und rückenfreundlichen Position liegen. Die geht nur, wenn die Matratze optimal an Ihre Bedürfnisse angepasst ist, weder zu hart noch zu weich ist und zu Ihrer bevorzugten Schlafposition passt. Es gibt so viele Matratzen, da fällt es schwer, die richtige auszuwählen. Es ist im Prinzip ganz einfach, halten Sie sich einfach an folgende Grundregeln:

- Der Härtegrad der Matratze muss zu Ihrem Körpergewicht passen. Die Hersteller guter Matratzen geben immer an, für welches Körpergewicht ihre Matratzen empfohlen werden.

- Kaufen Sie eine Matratze mit mindestens 3 Zonen. Dies ist wichtig, da unsere Schultern weicher liegen sollten als unser Becken. Mehr als 3 Zonen sind zwar schön, aber nicht nötig.

- Nur Bauchschläfer benötigen eine etwas härtere Matratze, für alle anderen Schlafpositionen ist die Matratze ausschließlich anhand des Körpergewichtes zu wählen.

- Die Matratze sollte punktelastisch sein, das heißt gleichmäßig an allen Punkten der Matratze nachgeben. Dies ist bei allen hochwertigen Matratzen der Fall.

- Kaufen Sie eine Qualitätsmatratze. Egal für welchen Matratzentyp Sie sich entscheiden, es sollte eine gute Qualitätsmatratze sein. Achten Sie auf Ergebnisse von Stiftung Wahrentest oder Ökotest. Ziehen Sie eine reduzierte Markenmatratze einer unbekannten Marke vor, es sein denn, diese hat in Tests gut abgeschnitten. Besonders im Internet gibt es viele Angebote, oft sind Markenmatratzen bis zu 50% reduziert.

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Regelmäßige Schlafenszeiten fördern den Schlaf

Es klingt banal, aber es ist wahr: Unsere innere Uhr ist dem modernen Arbeitsalltag oft nicht gewachsen, sie funktioniert noch wie in der Steinzeit. Schichtarbeit, durchgemachte Nächte am Wochenende und andere Unregelmäßigkeiten bringen unseren Körper durcheinander. Für einen gesunden Schlaf ist es wichtig, möglichst immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Die Schlafenszeit sollte sich nicht um mehr als eine Stunde verschieben. Schlafstörungen können auch durch Übermüdung auftreten. Wenn wir also abends länger aufbleiben, obwohl wir eigentlich müde sind, kann es sein, dass wir später hellwach im Bett liegen. Die biologische Schlafenszeit wurde sozusagen verpasst und der Körper reagiert wieder mit Aktivität.

Angela Michel

Autor seit 3 Jahren
893 Seiten
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