Geld verdienen durch Heimarbeit und Internet Marketing

 
 

Geheimtipp: Enzymtherapie



Bookmark


Synthetische Entzündungshemmer mit z.T. erheblichen Nebenwirkungen sind Bestseller. Von ihnen wird angenommen, dass es keine naturheilkundlichen Alternativen gibt. Dagegen spricht, dass sie bereits in der Bibel erwähnt und dort eine erfolgreiche Heilung beschrieben ist. Damit gehört diese Therapieform zu den ältesten Heilmethoden der Menschheit.

Enzyme in der Vergangenheit und heute

Als der jüdische König Hiskija (700 v. Chr.) an einem, sein Leben gefährdendes Geschwür erkrankte, wurde er durch Auflegen eines Breies aus Feigen geheilt. Als Wirkungsprinzip wurde von der Wissenschaft der in Feigen enthaltenen Inhaltsstoff, das Enzym Ficin erkannt. Heute ist die Wirksamkeit der Enzymtherapie weitgehend wissenschaftlich belegt und enzymhaltige Arzneimittel helfen vielen Menschen. Sie können sogar lebensrettend sein, so beispielsweise das in der Schulmedizin verwendete Enzym Streptokinase. Es wird in Infusionen bei Herzinfarkten angewendet, um Blutgerinnsel der Herzkranzgefäße aufzulösen.

Naturheilverfahren erfreuen sich in der heutigen Zeit ständig wachsender Beliebtheit. Der Grund dafür dürfte in der guten Verträglichkeit und in den, im Vergleich zu den synthetischen Arzneimitteln, weniger gravierenden und weniger zahlreichen Nebenwirkungen liegen. Daher werden längere Behandlungen mit Naturheilmitteln meist unproblematisch möglich. Unter den Naturheilverfahren ist die Enzymtherapie allerdings nicht allzu bekannt.

Was sind Enzyme?

Enzyme sind Stoffe, die wichtige biochemische Reaktionen im Organismus auslösen und beschleunigen. Sie werden deshalb auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Sie sind u.a. notwendig für Wachstum, Verdauung, Atmung und Fortpflanzung. Sie bestehen aus Eiweißen. Enzyme sind für den Stoffwechsel unverzichtbar. Die Zellen des Körpers enthalten Enzyme und bisher wurden etwa 3000 Enzyme identifiziert. Jedes Enzym hat seine spezielle Aufgabe. Die Mehrheit von ihnen ist für Stoffwechselprozesse verantwortlich (Ernährung und Atmung), andere sorgen dafür, dass nach Verletzungen das Blut gerinnt und Wunden heilen und wieder andere Steuern die Hormonproduktion. Sie neutralisieren auch Umweltgifte, machen krankheitsauslösende Freie Radikale unschädlich und töten Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze ab. Dementsprechend umfangreich sind deshalb auch die Indikationen der Enzymtherapie.

Die Indikationen und Vorteile der Enzymtherapie                                       

Es gehören in erster Linie Krankheiten und Beschwerden, wie z. B. Prellungen, Venenleiden, Lippenherpes, Wunden, Erkältungen, Sportverletzungen, Muskelkater dazu, und selbst bei orthopädisch-rheumatischen Beschwerden ist eine oft  Enzymtherapie spontan hilfreich. Es werden damit annähernd alle Anforderungen pharmakologisch hergestellter Entzündungshemmer auf natürlicher Grundlage erfüllt und das mit überwiegend beachtlicher Wirkung.

Gefragt sind heutzutage Behandlungsformen, die nicht nur gut wirksam, sondern darüber hinaus langzeitverträglich und weitgehend frei von Nebenwirkungen sind. Darüber hinaus wird von Konsumenten eine praktikable Möglichkeit zur Selbsthilfe gesucht, die geeignet ist, pharmakologische Wirkstoffe zu ergänzen oder zu ersetzen. Forderungen, die von der Enzymtherapie weitgehend erfüllt werden.

So werden dann auch Enzympräparate von Sportlern bereits vor Wettkämpfen genommen, um Folgen von Überforderungen und denkbaren Verletzungen von vornherein zu vermindern. Die oft langwierigen Folgen von Verletzungen werden durch sie zeitlich ebenso verkürzt, wie Komplikationen bei der Abheilung vermieden. Asthmatiker nehmen sie ebenso wie Rheumatiker mit dem Ziel stark nebenwirkungsbehaftete Medikamente, z. B. Cortisonpräparate vermeiden zu können.

Enzympräparate – was ist drin?

Das verbreitetste Enzympräparat „Wobenzym P“ enthält Enzyme der Bauchspeicheldrüse sowie die der Ananas und Papaya, also im Wesentlichen Pankreatin, Bromelin und Papain und das antioxidativ wirkende Rutosid. Wahrscheinlich sind weitere Enzymkombinationen auf dem Markt, von denen ich allerdings keine Kenntnis habe. Ich bitte deshalb mich über das Funktionsfeld „Kommentare“ zu informieren und bedanke mich schon jetzt dafür.

Mit Klick vergrößern

Mit Klick vergrößern

Ananas und Papaya einfach essen, reicht das?

Unreife Ananas und ebenfalls unreife Papayas, sowie deren Blätter enthalten viele dieser Enzyme. Abgesehen davon, dass diese Früchte in diesem Stadium fast ungenießbar sind, steht deren Aufnahme auf diesem Weg in unserem Körper ein bisher unerwähntes Enzym im Wege. Dabei handelt es sich um das im Magensaft enthaltene Enzym Pepsin. Es zerlegt jedes Eiweiß, also auch die zur Heilung dringend benötigten Enzyme in funktionslose Einzelteile, um sie unserem Verdauungssystem als simples Eiweiß zugänglich zu machen.

Daher müssen Enzympräparate säurefest ummantelt sein, um nicht bereits im Magen zerstört zu werden. Durch diese Ummantelung wird das Volumen des Präparates stark vergrößert und es müssen deshalb pro Einnahme relativ viele Dragees genommen werden. Beim Wobenzym P werden dreimal täglich 3 Dragees für eine Kur empfohlen, die um die Magenpassage zu beschleunigen, mehr als eine gute halbe Stunde vor dem Essen eingenommen werden sollten. 

Das Essen dieser Früchte und Gemüse versorgt den Organismus mit vielen wertvollen Stoffen aber wegen des im Magensaft enthaltenen Pepsins, werden deren Enzyme unwirksam. Vergleichbares gilt für enzymhaltige Medikamente, die nicht magensaftfest ummantelt sind. 

Die Kosten

Da war noch der Patient, der mit x-Knochenbrüchen in der Unfallklinik lag und den Chefarzt nach Möglichkeiten befragte, den Heilungsprozess zu beschleunigen. Dessen Antwort war: „Ja, mit der Enzymtherapie“. Gegenfrage des Patienten: „Warum haben Sie mir das nicht längst gesagt?“ Antwort: „Weil es nicht billig ist und von Krankenversicherungen kaum bezahlt wird“.

Wobenzym P ist in Packungsgrößen von 100, 200 und 800 Dragees im Handel. Um die Verträglichkeit zu testen, erscheint es mir ratsam zunächst eine kleine Menge zu ordern und erst danach auf die größte Packung zu wechseln. Bei der empfohlenen Einnahmemenge von 9 Dragees pro Tag rechnet es sich, die Großpackung Wobenzym mit 800 Dragees anzuschaffen. Diese Menge ist für eine etwa dreimonatige "Kur" bemessen und kostet pro Tag umgerechnet etwa 1,15 €. Bei intensiveren Beschwerden wird diese Dosis jedoch oft weit überschritten und es werden anfangs gelegentlich 20 Dragees und auch mehr pro Tag genommen. Deshalb ist es vorteilhaft die Bestellung bei einer der vielen Internetapotheken zu tätigen, die auf den unverbindlichen Verkaufspreis Rabatte von bis zu 50% gewähren.

Mit Klick vergrößern

Enzymtherapie – äußerlich

Die in deutschsprachigen Ländern angewendete Auflage von Kohlblättern bei Hautausschlägen, Quetschungen, Verrenkungen, Blutergüssen und Ohrenschmerzen, auch bei Zystenbildungen der Brust usw. dürfte ebenfalls auf dem Enzymgehalt des Kohls beruhen. Kohl wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend, also heilend. Als besonders geeignet wird Wirsingkohl genannt. 

Mit Klick vergrößern

Die Blätter werden, um Wirkstoffe freizusetzen, mit einem Nudelholz oder einer Flasche verletzt und danach für meist längere Zeit auf die Haut der zu behandelnden Körperpartie platziert.

Die Wirkung der Kohlblattauflagen ist so überzeugend, dass sich Wissenschaftler darüber Gedanken machen, wie sich der Enzymgehalt in Gemüsen steigern ließe, um über die Nahrung wirksam sein zu können. 

Theoretisch eine ausgezeichnete Idee, die aber am Pepsingehalt des Magensaftes scheitern muss. Gleiches trifft auch auf Tees zu, die aus Ananas- oder Blättern des Papayabaumes bestehen und im Internet angeboten werden. Diese Tees haben äußerlich angewendet sicherlich ausgezeichnete Wirkungen, denn derartige Präparate machen u.a. auch zähe Steaks in ein paar Stunden „butterweich“. (Dazu muss ich allerdings anmerken, dass ich mit getrockneten Materialien keine Erfahrungen habe.)

Anleitung zur praktischen Durchführung der Kohlblattbehandlung hier:

Schlussbemerkung

Bei der Betrachtung von Wirkungen der oralen Enzymtherapie sehe ich keine keine Nachteile, sondern nur Vorteile gegenüber dem Einsatz pharmazeutisch gefertigter Entzündungshemmer. Der einzige "bittere Nachgeschmack" ist jedoch der Preis der natürlichen Enzympräparate. Ein Nachteil, der sich wegen fehlender Nebenwirkungen letztlich jedoch auszahlt. In Kombination mit anderen natürlich wirkenden Behandlungsmethoden, wie z. B. mit dem logischen Einsatz von Wärme oder Kälte sind Enzyme m. E. unschlagbar. Zur Beantwortung weiterer Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Weiterführende Literatur 
Klaus Radloff "Die chinesische Medizin kennt keine orthopädischen Krankheiten" 

Meine Website: 
Orthopädie: Die therapeutische Schnapsidee!
und weiteren Themen

Der Link zur Behandlungsmethode für Therapeut/Innen 

Energetisch-Statische Behandlung ESB/APM

 

Verwandte Seiten

Schwarzkümmelöl
Vielfältige Informationen über die Wirkung von Schwarzkümmel und Schwarzkümmelöl. Tipps und ...

Rosmarin u. Jasmin - Zwei die es in sich haben
Bei leichten Störungen des natürlichen und gewohnten Wohlbefindens, stehen vielfältige Helfer ...

Und jetzt fabrizieren wir Lärchensalbe!
Es geht um die Kunst, ein einfaches Rezept auch einfach durchzuführen

Die Tollkirsche
Die Tollkirsche gedeiht an warmen Waldrändern, an Kahlschlägen und auf Lichtungen in Laub- und ...



Kommentare

Wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben




Klaus_Radloff sagte:
vor 13 Tagen
Nur, bitte nicht an die enzymatische Wirkung bei Aufnahme durch den Mund glauben. Ansonsten wurden Enzyme früher nur äußerlich angewendet.

In meinem Garten wachsen Ananas und Papyas etc. Die schmecken gut, haben viele Vitamine aber ihre frischen Enzyme lassen sich nicht nutzen.

Noch etwas, ich lebe hier in einem tropischen Paradies für (richtige) Parasiten und habe tagtäglich damit zu tun. Interceptor ist ein Tiermedikament gegen den Herzwurm bei Hunden und Katzen, der in in den USA aber nicht in Europa vorkommt.
VG Klaus


Hilf_Dir_Selbst sagte:
vor 13 Tagen
Klaus schreibt: "Das Essen dieser Früchte und Gemüse versorgt den Organismus mit vielen wertvollen Stoffen aber wegen des im Magensaft enthaltenen Pepsins, werden deren Enzyme unwirksam. Vergleichbares gilt für enzymhaltige Medikamente, die nicht magensaftfest ummantelt sind." Wie haben Menschen vor der Erfindung von "Wobenzym" Enzyme zu sich genommen?


UrsulaOrtmann sagte:
vor 13 Tagen
Das ist nochmal eine wichtige Zusatzinfo., danke dir.


Hilf_Dir_Selbst sagte:
vor 13 Tagen
Es geht primär um Hunde und Katzen? Zu den phytotherapeutischen Vorschlägen kann ich noch von CDvet das ContraWurm empfehlen. Katzen fressen es aber nicht immer ......
Prinzipiell muß man erst mal alle in Frage kommenden Parasitenarten studieren und deren Entwicklungsablauf, zeitlich wie zyklisch. Man kann jede Parasitenart nur in bestimmten Stadien mit bestimmten Chemikalien "erwischen" - 1000 % clean geht also nicht und soll auch nicht sein - sonst setzts Allergien. (wiisen sogar die Humanmeds wieder *freu*). Wenn man den Befall "angeblich" kennt, kann man die zur Verfügung stehenden Chemikalien prüfen und je nach Applikationsart auswählen und einsetzen.
Alles andere ist wirres Zeug - also auch die Beratung fast aller Tierärzte. Hier gehts nur um VK-Absatz. In USA wird z B immer monatlich mit Interceptor Tabletten entwurmt. Das ist wirklich schädlich - aber millionenfacher Standard....
Ich habe eine reichliche Fluktuation durch Tierschutz und Hundepension. Alle leben zusammen in Haus, Hof und Garten. Meine eigenen werden trotzdem nur alle 1 oder 2 Jahre chemisch behandelt, nach Bedarf s.o. Gerade ist ein 17j. Hund verstorben, der 13 Jahre bei mir lebte. Er hatte immer besten Kot und wurde zuletzt gar nicht mehr behandelt (auch nicht geimpft !!!).
Wir füttern aber immer regelmässig Fermentgetreide bzw Brottrunk (Fa. KANNE) zu und auch eigene Ziegenquark und Molke. Hilft nicht nur dem Menschen. Der Säure-Base-Haushalt ist bei fast allen Heimtieren durch die Industrie-Fertignahrung zerstört.
http://www.xing.com/net/tierfachforum/tiergesundheit-31352/entwurmung-bei-tier-und-mensch-6342346/6413704/#6413704


Hilf_Dir_Selbst sagte:
vor 13 Tagen
Hier ein sechsmonatiger Test bei Pferden mit Brottrunk: http://www.kanne-brottrunk.de/pdfs/Pferdefuetterung.pdf
"Man sagt seit neustem, daß ein geringer Wurmbestand im Organismus vor Pilzen schützt.
Somit birgt jede Wurmkur auch die Gefahr von Pilzbefall, wenn eine natürliche Abwehr damit eliminiert wird.

Pilzsporen vieler Arten sind immer und überall ('ubiquitär'), und man erkrankt i.d.R. nur dann daran, wenn das Abwehrsystem nicht topfit ist.

Wurmkuren nur dann, wenn krankhafter Wurmbefall diagnostiziert wird, nicht routinemäßig in eine gesunde Miez reinstopfen. "
http://www.katzen-forum.net/aeussere-krankheiten/39965-kanne-brottrunk-bei-hautpilz-2.html


UrsulaOrtmann sagte:
vor 13 Tagen
Also Susanne, das ist ja bei Juvalis echt günstig.


UrsulaOrtmann sagte:
vor 13 Tagen
Ich habe hier dauernd doppelte Kommentare, ich weiß nicht woran das liegt.


Klaus_Radloff sagte:
vor 13 Tagen
Danke Hilf_Dir_Selbst für deine Anmerkungen.

In Bezug auf das ENZY-FERMENT-GETREIDE glaube ich dich darauf aufmerksam machen zu müssen, dass geschluckte Enzyme vom Ferment Pepsin sofort im Magen gekillt (in Proteinbausteine zerlegt) werden und dass sie deshalb ihre enzymatische Wirkung nicht entfalten können. Dazu kommt noch, dass Enzyme keine anthelminthische Wirkung (Wirkung auf Würmer) haben.

Ich vermute mal, dass du deinen Lieblingen soviel Hygiene beigebracht hast, dass sie nicht mehr jeden Parasiten auflesen. Und wenn schon, denn bei der von dir erwähnten "chemischen Keule" handelt es sich um Wattebällchen. Albendazol oder Mebendazol werden als Wirkstoffe überwiegend verwendet und die entwickeln nur in seltensten Fällen bemerkbare Nebenwirkungen.
VG Klaus


Veröffentlicht: 01. Januar 2010
Eigene Artikel erstellen

In Heimarbeit Geld verdienen und
Internet Marketing betreiben. mehr...


Daten werden übertragen.

Bitte warten...