Wildkräuter selbst sammeln in der Natur - Nutzen Sie die Apotheke in Wald und Feld für Ihre Gesundheit

Wildkräuter neben GemüseIm zeitigen Frühjahr sind Vitamine für den Körper besonders wichtig. Eine Blutreinigungskur wirkt in dieser Zeit gesundheitsfördernd durch Entschlackung und Entgiftung des Blutes und der inneren Organe. Wildkräuter bieten eine schmackhafte und wirksame Grundlage für vitaminreiche Kost, die eine Blutreinigung auslöst. Spaziergänge im Wald und über Wiesen können zum Sammeln der in freier Natur vorkommenden Kräuter genutzt werden, die Bewegung an der frischen Luft und die gute Sauerstoffversorgung zeigen dabei einen zusätzlichen Nutzen. Schon ab März sind Kräuter an sonnigen Stellen zu finden, nehmen Sie zu Ihrem nächsten Spaziergang einfach ein Körbchen und eine Schere mit. Kräuter sollten Sie möglichst locker im Korb lagern und transportieren, ohne sie zu drücken oder zu quetschen. Der wertvolle Saft in den frischen Pflanzentrieben wird so erhalten. Die kostenlose Apotheke in der Natur hilft Ihnen Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Erschöpfung zu vergessen. Unterstützend zur Kräuterkur kann man mit selbstgemachtem Kefir seine Abwehrkräfte stärken.

Brennnessel als Tee oder leckeres Gemüse

Brennnessel als Tee oder le...Eines der ersten austreibenden Wildkräuter im Jahr ist die Brennnessel. Ihre blutreinigende und heilende Wirkung wurde schon von Paracelsus und Hildegard von Bingen hoch gelobt. Gegen Rheuma, Gicht, Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände und Hautunreinheit wurde die Brennnessel traditionell eingesetzt. Die frischen Nesselspitzen sammelt man für eine Anwendung als Tee oder auch als Gemüse. Eine Teeanwendung über vier Wochen empfiehlt sich als Kur. Dabei trinkt man über den Tag verteilt mehrere Tassen Tee. Ein Esslöffel Nesselspitzen, mit einem Viertelliter kochendem Wasser überbrüht, wird nur etwa 5 Minuten ziehen lassen und abgegossen für die Teeanwendung.

Als Gemüse kann die Brennnessel wie Spinat zubereitet werden, es hat sich auch bewährt, Spinat und Brennnessel je zur Hälfte in einem Spinatgericht zu verarbeiten. Damit ist der etwas herbe Geschmack der Nesselspitzen nicht so vorschmeckend.

Besonders lecker sind gehackte Nesselspitzen an einer Frühlingssuppe. Die fein gehackten Kräuter reichern klare Suppen mit Eierstich an oder sind eine vitaminreiche Zugabe zu Gemüsecremesuppen. Sie werden nach dem Kochvorgang der noch heißen Suppe beigefügt.

Wer zusätzlich zur Kur mit Brennnesseln seine Ernährung umstellt, kann dabei einige Pfunde verlieren.

Löwenzahn als Salatbeigabe

LöwenzahnSehr junge Löwenzahnblätter sind eine schmackhafte Zugabe zu grünem Salat. Herzhaft und appetitlich im Genuss, wirken sie als Vitaminspender. In der traditionellen Kräuterheilkunde werden sie gegen Rheuma, Gicht, Gallen- und Nierenleiden eingesetzt. Die blutreinigende Wirkung zeigt sich speziell bei Akne schnell sichtbar. Hautunreinheiten heilen ab und das Hautbild verbessert sich rasch. Der leicht bittere Geschmack der jungen Löwenzahnblätter macht die Verwendung in einem Mischsalat empfehlenswert.

Schafgarbe als Salatbeigabe und als Tee

SchafgarbeJunge Blätter der Schafgarbe können Sie frisch aufgebrüht als Tee trinken oder wie Löwenzahnblätter dem grünen Salat zufügen. Schafgarbe wird in der Kräuterheilkunde sehr für seine blutreinigende Wirkung und für den positiven Einfluss auf Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden gelobt. Auch Verdauungsprobleme behebt die Schafgarbe rasch. Eine vorbeugende Anwendung von Tee oder von frischen Schafgarbenblättern im Salat ist sehr zu empfehlen. Gegen Migräne helfen Teekuren mit Schafgarbe. Positiven Einfluss nimmt das Wildkraut auch auf die Linderung von Akne, lateinisch Acne vulgaris genannt.

Spitzwegerich und Breitwegerich

SpitzwegerichDie Wegericharten sind in Europa sehr verbreitet, auch ihre Blätter wirken blutreinigend. Als Tee aufgebrüht oder in den grünen Salat als Zugabe gemischt entwickeln sie heilende Kräfte. Spitzwegerich hilft bei allen Erkrankungen der Lunge, seine Anwendung bei Husten und Asthma beschreibt auch Maria Treben in ihren Kräuterbüchern.

 

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Immortelle, am 29.01.2011
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