Als Ursprungsland gibt es in China natürlich die älteste Teekultur. In China sagt man: "Tee erleuchtet den Verstand, schärft die Sinne, verleiht Leichtigkeit und Energie, und vertreibt Langeweile und Verdruss."
Auch die japanische Teekultur hat ihre Wurzeln in China. Hier hat sich allerdings mit der Zeit ein Teeritual entwickelt, bei der das Teetrinken selber fast schon in den Hintergrund rückt. Ein Sprichwort aus Japan besagt: "Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist."
In England wird Tee zu jeder Tageszeit getrunken. Aber außerhalb Großbritanniens bekannt ist whl hauptsächlich der „five o'clock tea". Dieser beruht auf der Legende, dass eine Herzogin von Bedford, die Anfang des 19. Jahrhunderts lebte, Nachmittags regelmäßig ein Hungergefühl verspürte und sich einen Imbiss und ihren Tee kommen ließ. Mit der Zeit lud sie dann immer öfter Gäste zu dieser kleinen Zwischenmahlzeit ein, und schon war der "five o'clock tea" geboren. In England gibt es das Sprichwort: "Der Weg zum Himmel führt an der Teekanne vorbei."
Für die Ureinwohner Südamerikas ist Mate Tee das Volksgetränk. Er wird beschrieben als „Grünes Gold der Indios" oder als „Trank der Götter". Auch hier gibt es wieder eine Legende, die besagt, dass vor ca. 1000 Jahren ein Gott den Guarani-Indianern die Pflanze und das komplizierte Rezept zur Aufbereitung der Blätter übergeben hat. Seitdem ist es aus dem Alltag von Millionen Südamerikanern nicht mehr wegzudenken.
Kommentare
Prima Artikel,
besonders die Erfindung des Teebeutels beeindruckt mich.
Liebe Grüße
Petra
Schöner Artikel und das, wo ich Kaffee-Fan bin..
Ich bin völlig hin und weg vom Erblüh-Tee. Für Teetrinker ganz bestimmt eine tolle Geschenkidee!
LG
Susi
guten Morgen Monika , ein toller , sehr informativer Teebericht , da fange ich direkt wieder mit dem Teetrinken an , VG Heinrich HHD*
Als ich in England war hat mir Tee sehr gut gemundet und so hatte ich mir gleich einen Vorrat mit nach Germany genommen.
Doch hier schmeckte mir der Tee überhaupt nicht. Angeblich liegt es am deutschen Wasser, hab ich mich aufklärn lassen, das den Geschmack verändert.
Grüße von einer Kaffee-holikerin
Ich war zwar noch nicht in England, aber auf meinen täglichen Earl Grey möchte ich nicht verzichten.
Einer Legende nach, soll der Tee Earl Grey eher aus einem Zufall heraus entstanden sein. Bei einer Schiffsüberfahrt wurde durch hohen Wellengang eine Ladung Bergamotteöl auf Teeballen verschüttet. Bevor der Tee jedoch entsorgt wurde hat man ihn zum Glück nochmal versucht.
Und siehe da, der neue aromatisierte Tee kam an und ist heute eine der bekanntesten und beliebtesten Teesorten.
Toller Teeartikel übrigens, Daumen hoch.
Das Teetrinken als Ritual und Zeremonie hat mich schon immer fasziniert - es soll ja so viel Frieden und Ruhe schenken. Oder laut chinesischer Philosophie: Dabei helfen, "den Lärm der Welt zu vergessen". :) Leider war ich selbst noch nie begeisterte Teetrinkerin, nur ganz selten schmeckt mir mal eine Sorte ...
Die Informationen, die du zum Thema "Tee" gesammelt hast, finde ich sehr interessant - und der Erblühtee begeistert mich besonders! :) Hatte ich bisher noch nie gesehen.
Herzlichen Gruß
Michaela
Mir geht es so wie Johann, seitdem ich ein paar Monate in England gelebt habe und wirklich jeden Morgen den Tee ans Bett bekam, bin ich leidenschaftliche Teetrinkerin, mit Milch und Zucker :-)
Und ich liebe Earl Grey, und den High Tea am Nachmittag (ist eine Steigerung d. Five o'clock Tea) mit Scones und cream und anderen Dickmachern. Ach, ich komm ins Schwärmen.
Danke dafür und liebe Grüsse, Ina
sehr interessanter und übersichtlicher Bericht - wieder einiges Neues erfahren. Seit ich 1962 in England war, trinke ich regelmäßig Tee mit Milch und ohne Zucker. Besonders gerne Darjeeling aus dem indischen Hochland.
Herzlichen Dank
Johann
Von deinen Artikeln wird man immer informiert und gleichzeitig gut unterhalten, Monika. Mag ich. Genauso wie Tee. LG Achim