Die brutale Loverboy-Methode - Wie Schulmädchen in die Prostitution geraten können

Was sind "loverboys." - wie erkennt man die knallharten Loverboys - "Sex sells" - die Manipulation der "loverboys"

Der Begriff "loverboy" und ihre Manipulation ist schon seit längeren Jahren in den Niederlanden bekannt. Es sind knallharte junge Zuhälter, die Mädchen vor Schulen, in Cafés oder in Discos ansprechen. Sie beobachten sie und erkennen schnell, welche Mädchen unsicher wirken oder sich in einer problematischen Situation befinden. Das können Mädchen sein, deren Eltern sich getrennt haben, die sich von ihrem Freund gelöst haben, die in der Pubertät sind oder durch schlechte Schulleistungen zu Hause unter Druck stehen und dadurch viel Streit zu Hause haben. Auch das Internet bietet den "loverboys" Möglichkeiten an ihre Opfer heran zu kommen: junge Mädchen, die sich z. B. in Facebook ganz ungeniert mit ihren Freundinnen über ihre Probleme austauschen. Die "loverboys" bieten erst ihre virtuelle Freundschaft an, um sich dann mit ihnen zu treffen. Geschickt bauen sie dann das Vertrauen zu den Mädchen auf: sie hören ihnen zu und haben großes Verständnis für ihre aktuellen Probleme. Sie kaufen den Mädchen teure Geschenke und verstehen es mit psychologischem Geschick die Mädchen immer mehr an sich zu binden. Gerade in der Pubertät brauchen junge Menschen gute Zuhörer, Eltern und Freunde, die offen sind für ihre Probleme. Diese Situationen werden von den "loverboys" raffiniert ausgenutzt: man gibt sich als "Problemlöser" aus und schenkt den Mädchen Beachtung und Anerkennung, die sie oftmals in dieser Phase sehr vermissen. Wenn der "loverboy" dann das grenzenlose Vertrauen gewonnen hat, versucht er das Mädchen von seinen Freunden und seiner Familie zu isolieren, um sie sowohl physisch als auch psychisch gefügig zu machen. Die Methoden reichen von Versprechungen für eine schöne gemeinsame Zukunft bis zu seiner großen Liebe zu dem Mädchen. Die "Loverboys" sind Kriminelle, die mit diesen Mädchen das große Geld machen möchten. Die Mädchen werden so oft vergewaltigt und abgerichtet bis ihr Wille gebrochen ist.

Wie alt sind die "loverboys?"

In Holland ist die Masche der "loverboys" bekannt, in Deutschland noch weniger. Ich habe über das Thema recherchiert, nicht nur, weil ich es so Menschenverachtend finde, sondern weil es einer öffentlichen Aufklärung bedarf.
Die pensionierte Kriminalkommissarin, Barbel Kannemann engagiert sich für dieses Thema und bietet Informationsveranstaltungen, z. B. an Schulen an. Sie hat zusammen mit einem betroffenen Vater eine Anlaufstelle auch in Deutschland gegründet. Die entsprechenden links werde ich hier veröffentlichen.

Lt. Frau Kannemann sind die "loverboys" zwischen 18 und 30 Jahren und sollen vermehrt aus Migrantenfamilien kommen. Um welche Nationalitäten es konkret geht, habe ich nicht herausgefunden und deshalb kann ich diese Frage nicht beantworten. Die Masche weicht von der konventionellen Zuhälterei dahingehend ab, dass die Opfer immer jünger werden. Man spricht bereits von jungen Mädchen im Alter von 11 bis 12 Jahren. Nach dem Vertrauensaufbau durch den "Loverboy" werden sie vergewaltigt und von ihren Freunden und der Familie isoliert. Oftmals erkennen die Eltern nicht, in welcher ausweglosen Situation sich ihre Kinder befinden: sie machen die Pubertät für spätes Nachhausekommen verantwortlich. Die Mädchen besuchen auch weiterhin den Unterricht, nur verbringen sie ihre gesamte Freizeit mit den "loverboys." Holländische Mädchen schildern, dass sie durch die verabreichten Drogen sich gar nicht mehr erinnern können, in welchen Sexclubs sie gearbeitet haben.

Tipps für Mädchen - geratet nicht in die Fänge von "loverboys!"

Die Opfer der "loverboys" sind aus allen sozialen Schichten. Man kann sie nicht als naiv bezeichnen, weil sie oftmals die perfiden Methoden dieser "loverboys" nicht erkennen. Die psychische Komponente in ausweglosen Situationen spielt eine große Rolle, weil sie anfälliger sind für Schmeicheleien und Anerkennung. Wenn dann noch Statussymbole, wie große Autos ablenken, hat es der "loverboy" noch leichter an seine Opfer zu kommen.

 

Wie erkennen Mädchen einen "loverboy?"

  • der "loverboy" schmeichelt, er täuscht Liebe vor, er kauft teuere Geschenke
  • der "loverboy" isoliert sie aus ihrem gewohnten sozialen Umfeld und beansprucht sie nur für sich
  • der "loverboy" zwingt sie zu Drogenkonsum, um sie gefügig zu machen
  • der "loverboy" gaukelt ihr ein schönes gemeinsames Leben vor, wenn sie sich prostituiert.
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Gefahren im Internet - der "loverboy" lauert auch im Internet auf!

In sozialen Netzwerken ist die Gefahr vor "loverboys" groß. Postet nicht zu viel "vertrauliches." Redet über Eure Sorgen und Probleme mit Euren Eltern, Lehrern und Freunden. Wenn Euch in Facebook ein Unbekannter seine Freundschaft anbietet, dann seid bitte vorsichtig. Es könnte jemand sein, der Eure Gutmütigkeit ausnutzen möchte. Wenn Ihr Euch mit einem Unbekannten trefft, nehmt Eure Freundin mit: vier Augen sehen mehr als zwei!!

  • Ein wahrer Freund ist daran interessiert mit Dir eine vertrauensvolle und liebevolle Beziehung aufzubauen. Es ist ihm sehr wichtig, dass Du Deine früheren sozialen Kontakte mit Deinen Freunden weiterhin pflegst.
  • Ein wahrer Freund wird Dich niemals schlagen, dich vergewaltigen oder zur Prostitution zwingen.
  • Ein wahrer Freund hat viel Verständnis für Deine emotionalen Bedürfnisse: er wird Dich nicht zwingen mit ihm zu schlafen, sondern hat Verständnis für Deine sexuellen Bedürfnisse.
  • Ein wahrer Freund möchte Deine Eltern und Deine Freunde kennen lernen und mit ihnen auch ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen. Er unterstützt Dich bei der Bewältigung von pubertären Problemen oder wenn Du mal "null Bock" auf die Schule hast.

Elterninitiative für "Loverboy"-Opfer Deutschland (EILOD)

http://www.eilod.de/impressum.html

Bärbel Kannemann engagiert sich für die "Loverboy-Opfer."

http://www.no-loverboys.de/

 

Zusammenfassung meines Artikels "loverboy"

Abschließend möchte ich auf das Projekt ECPAT in Deutschland hinweisen. Es setzt sich gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern ein. Ganz wichtig ist es die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und aufzuklären, dass sexuelle Ausbeutung nicht nur Kinder und Jugendliche betrifft, sondern viele Frauen aus Osteuropa, die nach Deutschland verschleppt werden und sich prostituieren müssen. Durch die Legalisierung der Prostitution in 2002 hat sich m. E. die Lage für die Prostituierten nicht verbessert, sondern lediglich für die Bordellbetreiber. Man muss sich vorstellen, dass jede Dönerbude eine Konzession benötigt, aber die Bordellbetreiber nicht. Aufgrund der fehlenden Konzession sind der Polizei bei Kontrollen auch die Hände gebunden. Durch die Legalisierung dieses Gesetzes bezweckte man, dass die Prostituierten sich sozial versichern, aber das haben wenige getan. Es bedarf einer dringenden Überarbeitung dieses Gesetzes, um Bordelle mehr zu kontrollieren.

Das Prostitutionsgesetz von 2002 - Legalisierung der Prostitution ist gescheitert!
Prostitutionsland Deutschland?: Eine Bilanz nach dem Pros...

Der Menschenhandel blüht - die Regierung tut NICHTS - Artikel aus der "Welt."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article112888046/D...

sissilu, am 27.01.2013
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