Als ich dieses Produkt entdeckt habe, dachte ich mir zuerst: Na toll, dann lernen die Kinder gar keine Rechtschreibung mehr, wenn sie sich nur mehr auf den Stift verlassen. So ist es nicht, denn der Lernstift vibriert und summt zwar bei einem Fehler, zeigt diesen aber nicht direkt an, also zeigt den Kinder nur, dass sie nochmals nachdenken müssen, weil etwas falsch ist. 

Daniel und Falk

Daniel und Falk (Bild: Michael Poganiatz)

Falk Wolsky, Unternehmer, Erfinder, Software-Entwickler (rechts im Bild), hatte gemeinsam mit seiner Frau Mandy, einer Erzieherin, die Idee für den Lernstift. In Daniel Kaesmacher, Konzeptionierer und freier Texter (links im Bild), hat er seinen ersten Investor und gleichzeitig Partner gefunden für die Entwicklung des Lernstifts. 

Wie soll der Lernstift funktionieren?

Lernstift (Bild: Michael Poganiatz)

Der Lernstift läuft mit Batterien und liegt gut in der Hand. Er soll zwei Hauptmodi haben, den Schönschreibmodus und den Rechtschreibmodus. Ist ein Wort nicht leserlich genug geschrieben oder ein Buchstabe einfach falsch, dann summt und vibriert er einmal. Auch bei einem falsch geschriebenen Wort, also bei einem Rechtschreibfehler, summt er einmal. Ein Grammatikfehler wird durch zweifaches Summen und Vibrieren angezeigt.

Wie weit ist die Entwicklung?

Einfacher Prototyp

Einfacher Prototyp (Bild: Michael Poganiatz)

Die ersten Patente wurden angemeldet und Form-Prototypen erstellt. Ab August 2013 wollen sie die ersten Lernstifte an Freunde und Bekannte zum Testen ausgeben, bevor die dann die vorbestellten Exemplare ausschicken. Dennoch sucht das Team noch mehr Investoren. Wenn Sie in den Lernstift investieren, oder auch einen vorbestellen wollen, dann können Sie das auf  www.lernstift.com tun. 

Weitere Features und Ideen

Geplant ist auch, dass der Lernstift später einen Drucksensor hat, der verhindert, dass Kinder sich beim Schreiben zu sehr verkrampfen oder zu stark aufdrücken. Ein Netzwerk-Modul soll eingebaut werden, damit das Geschriebene über WLAN digital auf anderen Geräten gespeichert werden kann. Der Lernstift soll nicht an Papier gebunden sein, also auch, wenn man in der Luft schreibt, soll er funktionieren. Der Lernstift hat bereits internationales Interesse geweckt, daher soll er für mehrere Sprachen erhältlich sein.  

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