Science Fiction, die wohl auch Philip K. Dick gefallen hätte

Der Roman: Abartiges beim Tee trinken

Cover "Die Nelke im Knopfloch"Bürokrat Eduard Jurisst kann nicht fassen, was da mit ihm geschieht: Eben trinkt er noch ganz arglos Tee, als sich plötzlich der 1937 verstorbene Adolphe Hitler ausgerechnet an seinem Arm manifestiert.

Der brave Beamte unterrichtet augenblicklich den Staatlichen Sicherheitsdienst und steht von nun an unter Beobachtung. Denn das ungewöhnliche Phänomen scheint mit dem ebenso mysteriösen Auftauchen des offenbar aus einer anderen Welt stammenden Ubana Moitij in Verbindung zu stehen, der die Geschicke des winzigen Staates Durchmarsch auf den Kopf stellt - und Jurisst mit seiner eigenen, ungewöhnlichen Vergangenheit konfrontiert...

Rezension: Der Blick durchs Knopfloch

Eine alternative Welt, in der ein Außerirdischer herumwerkt. Was nach konventioneller Science Fiction aussieht und riecht, muss nicht unbedingt auch so schmecken. Glücklicherweise, möchte man im Falle von Frank Neugebauers Roman "Die Nelke im Knopfloch" hinzufügen. An gewaltigen Weltraumschlachten, Roboterkriegen, virtuellen Wirklichkeiten und ähnlichem Getöse ist in dem rund 250 Seiten starken Buch, das auch als eBook zu beziehen ist, nichts zu finden. In aufgeregter Manier zeichnet Neugebauer das Porträt des hochanständigen Beamten Eduard Jurisst, der im europäischen Kleinstaat Durchmarsch ein gemächliches Leben führt. Bis zu jenem Tag, an dem ihm plötzlich ein gewisser Adolphe Hitler aus dem Arm wächst, was sich auf bizarre Realitätsveränderungen in Folge des Auftauchens des Außerirdischen Ubana Moitij zurückführen lässt.

 

Bildungsminister Dieter Hallervorden

Freilich: An Geschichtsklitterung liegt dem Autor rein gar nichts, sodass die Implikationen dieser Veränderungen im Gewebe der Zeit teilweise der Interpretation des Lesers überlassen werden. Trocken oder gar langweilig wird die Lektüre von "Die Nelke im Knopfloch" dennoch an keiner Stelle. Im Gegenteil: Der Roman liest sich in einem Rutsch durch und sorgt mit den Schilderungen bürokratischer Unsinnigkeiten oder Skurrilitäten wie einem ehemaligen Bildungsminister Dieter Hallervorden mitunter für Schmunzeln.

Wenngleich die angesprochenen Veränderungen weit reichende Konsequenzen nach sich ziehen, konzentriert sich die Geschichte auf wenige Protagonisten und einen geographisch winzigen Abschnitt der Welt. Ein durchaus angenehmer Kontrast etwa zu den apokalyptischen Szenarien eines Robert Charles Wilson, dessen Romane der Rezensent zuvor gelesen hat. Frank Neugebauers Stil verzichtet auf allzu verschwurbelte Wort- und Satzkonstruktionen und besticht durch einfache, aber wirkungsvolle Beschreibungen, denen man die Freude des Autors an gepflegter Sprache anmerkt.

 

Fazit: "Die Nelke im Knopfloch" bedient in erster Linie Leser, die an originellen, flüssig beschriebenen Plots interessiert sind und das Spiel mit der Sprache schätzen. Der Roman bildet einen angenehmen, höchst empfehlenswerten Gegenentwurf zu platt-redundanten Science-Fiction-Schnellschüssen, die unmittelbar nach dem Lesen bereits wieder vergessen sind. Hingegen verbleiben Frank Neugebauers phantasievollen und dennoch niemals abgehobenen Szenarien im Gedächtnis und beschäftigen den Leser noch lange nach der Lektüre. Ein schöneres "Dankeschön" des Autors an den Leser ist kaum vorstellbar.

Interview mit Frank Neugebauer - "Ein furchtbarer Egoist, der nur zufällig das Richtige tut"

Vielen Dank, Herr Neugebauer, dass Sie sich die Zeit für ein Interview nehmen. Möchten Sie sich Lesern, die Sie noch nicht kennen, kurz vorstellen?

Frank Neugebauer - Autor von "Die Nelke im Knopfloch"Der KGB der Sowjets hat mich 1968 auf der Rückseite des Mondes als Quantencomputer konstruiert. Später bekam ich einen Tarnanzug aus Synthofleisch und durfte auf Terra einen sehr bekannten Riesenkonzern »von ganz unten« verdeckt kolonisieren. Um meine Geheimaktivität nicht auffliegen zu lassen, habe ich eine »Frau« von Tau Ceti genommen und zwei Mutanten als »Kinder« eingesetzt.

Ich wohne dörflich in Nordwestdeutschland.

In der »Realität 2.0« arbeite ich seit mehr als 15 Jahren in einem Briefzentrum in untergeordneter Stellung, und, ehrlich gesagt, die körperliche Tätigkeit dort fällt mir schwer. Ich habe 1995 ohne Plagiat den Magistergrad mit der Note 1 an einer deutschen Universität erworben, dies aber niemals in klingende Münze umsetzen können. Die Gründe dafür liegen vielleicht bei mir, aber ich kann sie einfach nicht benennen.

 

 

Mit "Space Operas" oder den derzeit höchst populären Crossovers aus Horror und Science-Fiction-Versatzstücken hat Ihr Roman "Die Nelke im Knopfloch" nichts gemeinsam. Der ironische Stil und die ruhige Erzählweise erinnern an Philip K. Dick. Zählt der früh verstorbene US-Autor zu Ihren Vorbildern bzw. welche Genreautoren inspirieren Sie?

Ehrlich gesagt, für meine Verhältnisse habe ich »actionreich« geschrieben. Und Ironie kommt formal, also als nachweisliches Stilelement (d.h. »uneigentliches Sprechen«), nicht an einer Stelle vor!

Was da an »Ruhe« oder »Ironie« evoziert wird, kommt erst durch die Konfrontation mit dem Leser zustande. Innerhalb der fiktionalen Welt ist die »Ironie« gar nicht vorhanden, sondern eine harte und »so gemeinte« Realität.

Auf Ihre Frage, Herr Innreiter: Nein, weder Dick noch andere amerikanische Giganten der SF zählen zu meinen Vorbildern. Ich darf kurz ausholen und erzählen, wie ich mich als Erwachsener durch die gebundene Ausgabe von Asimovs »Foundation« gequält habe - und mich über die ungeheuerliche Redundanz in Sprache und Inhalt geärgert habe. Ich darf ferner verraten, dass ich Frank Herberts »Wüstenplaneten« nur zur Hälfte gelesen habe, weil für mich darin wirklich kein einziger zündender Gedanke zu finden war. Verne und Wells stammen einfach aus einer längst vergangenen Epoche, und die hermeneutische Distanz kann man nicht einfach wegdiskutieren. Und so gibt es eine ganze Reihe von »Klassikern«, die sich hinsichtlich der Rezeption durch mich als Rohrkrepierer erwiesen haben.

Ich bevorzuge SF, die sich an Erwachsene wendet und interessante Konzepte aufweist.

Einige der »neueren Klassiker« haben mir gut gefallen, so Joe Haldemans »Ewiger Krieg« oder Kurt Vonneguts »Schlachthaus 5«. In anderen Werken fand ich diese Autoren aber bedenklich oder sogar schlecht.

Ich werfe gerne ein Auge auf die Anfängerromane später bekannter Autoren. Mark Geston war in seinem neomythischen SF-Fantasy-Mischmasch »Das Sternenschiff« originell, John Crowley in »In der Tiefe« und »Maschinensommer« eigenwillig. Da haben sich beide nicht von den Genregepflogenheiten beeinflussen lassen, sondern einfach geschrieben, was sie wollten.

Ein feste Größe unter den amerikanischen Autoren ist für mich lediglich Robert Silverberg. Von ihm habe ich mehrere Romane gelesen, und auch seine langen Erzählungen sind oft sehr gut. »Menschensohn« aus seiner Feder ist völlig beispiellos, anspruchsvoll und fesselnd. Das Fantasy-Zeug von ihm taugt nichts.

Dann lese ich natürlich auch SF der britischen Inseln. John Brunner hat zwar keine guten Ideen, kann den Inhalt aber unauffällig strecken - das ist dann schon lehrreich für mich. Ian Watson hat immer zu viele Ideen, was seine Romane oft unleserlich macht, seinen Kurzgeschichten aber hilft. Christopher Priest gefällt mir in seinen frühen Romanen gut, vor allem in »Der steile Horizont«, einem absolut exotischen Meisterstück.

Ich bin ständig auf der Suche nach gutem Stil, mich interessieren Erzählhaltung und Bauform. Priest beispielsweise entblößt die Hintergründe seiner Welt in fast schon quälenden Rätselreisen. Jeury aus Frankreich erzählt formal ganz zirkulär, andere wie Aldani aus Italien haushalten mit de Wissen über ihre Welt ebenfalls sehr sparsam. Ich glaube, die zirkuläre Vermittlung von Inhalten entspricht viel eher dem normalen Verstehensprozess als die additiven Abenteuer der heute laufenden SF-Schreiber.

Ganz allgemein gesprochen, meine Erzählungen und Romane sind originäre Schöpfungen, die zwar die alten Ideen der SF verarbeiten, aber eben nicht andere Autoren nachahmen.

 

 

Eine abgedroschene, aber unvermeidliche Frage: Wie sind Sie auf die Idee zu Ihrem Roman gekommen?

Die Frage ist in Wirklichkeit sehr gut.

Das Thema kam dadurch zustande, dass ich mich am Geschichtsbild und der Selbstwahrnehmung der Menschen gerieben habe. Heute sind alle Deutschen der Meinung, in der Regierungszeit von Hitler wären sie auf jeden Fall im Widerstand gewesen, und alle Westdeutschen sind der Meinung, im SED-Staat wären sie Dissidenten geworden. Diese Selbstherrlichkeit hat mir nie gefallen und ist eine Selbsttäuschung, denn ich bin mir nicht sicher, was ich unter Hitler oder in der DDR geworden wäre.

Für »Die Nelke im Knopfloch« habe ich mir die Frage vorgelegt, wie ein Diener eines autoritär geführten Staates, Eduard Jurisst, unter diesen Umständen ein anständiges Leben führen kann. Natürlich wusste ich die Antwort am Anfang nicht, aber schnell kam ich dahinter, dass man in einem »valschen Staat kein richtiges Leben« führen kann. Daher habe ich Ubana Moitij, den Außerirdischen, eingeführt. Er korrigiert alles Böse und Dumme in meinem nationalkommunistischen Staat. Aber die Sache hat eine Pointe: Moitij ist gar kein Menschenfreund, sondern ein furchtbarer Egoist, der nur zufällig das Richtige tut!

Ich glaube, so geschieht es oft in der Welt.

Indem ich den Roman niedergeschrieben habe, habe ich Dinge über totalitäre Staaten erfahren, die in keinem Geschichtsbuch stehen. Schriftstellerei setzt sich selbst ein Ziel, indem sie den Weg dahin zurücklegt - das ist wirklich so und entspricht auch dem Grundsachverhalt der Hermeneutik.

 

 

Adolf Hitler wird gleich zu Beginn der Geschichte buchstäblich aus dem Ärmel gezogen. Stellt es aus Ihrer Sicht für einen deutschsprachigen Autor quasi eine ungeschriebene Regel dar, Hitler ins Spiel zu bringen, auch wenn der satirische Charakter vorherrscht?

Ja. Wer es darauf anlegt, im ersten Satz gleich eine Facette aufzublenden, ist mit der Erwähnung Hitlers gut beraten, denn der »Führer« erregt bis heute Aufmerksamkeit. Politisch ist damit rein gar nichts gemeint.

Aber bitte beurteilen Sie meinen Hitler nach der Funktion innerhalb des Romans. Das ist ganz wichtig! 1. Hitler ist bei mir eine Reizfigur. Da hört jeder hin, die Aufmerksamkeit ist da. 2. Eduard Jurisst, mein Held, hat Hitler plötzlich als Arm. Das ist so absurd wie Gogols Nase im Brot! Und es zeigt, dass dies ein fantastischer Roman ist, keine blöde Extrapolation. 3. Mein Hitler heißt mit Vornamen »Adolphe«. Man fragt sich: Wer ist eigentlich gemeint? »Unser« Hitler oder wer sonst? Der Leser weiß also, dass er sich auf dem dünnen Eis einer Parallelwelt befindet.

 

 

Können Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit der Science Fiction erinnern?

Die geschriebene Science Fiction trat zuerst in Gestalt der »Giganto«-Reihe von Rolf Ulrici in mein Grundschülerleben. Ich habe dann andere Sachen aus dem Schneider-Verlag gelesen. Das Schriftbild gefiel mir, und die Bücher waren so kurz, dass sie meine Geduld nicht auf die Probe stellten, das Fassungsvermögen meines Gehirns nicht sprengten.

Bis ich ungefähr zwanzig war, habe ich SF und vor allem Fantasy gelesen. Als junger Mann hatte ich die Nase davon voll und habe sieben oder acht Jahre gar keine SF mehr angerührt. In dieser Zeit habe ich Handke, Rosei und Böni gelesen, also Hochkaräter der Gegenwartsliteratur.

Seit 1996 lese ich wieder viel SF. Erst als Erwachsener habe mir das Genre halbwegs systematisch erschlossen. Inzwischen besitze ich auch eine kompakte Sammlung.

 

 

Viele Nachwuchsautoren schaffen es nicht, ihre Werke veröffentlicht zu sehen. Welche Tipps und Ratschläge möchten Sie diesen auf den Weg geben?

Es gibt die unbewiesene Auffassung, dass jeder Autor während der Produktion eine »bestimmte Person« vor Augen hat. Bei mir ist das völlig anders, ich schreibe zuallererst für mich. Ein Roman bedeutet ruhige Stillarbeit über lange Zeiträume, da kann man nicht an potenzielle Leser denken, sondern nur »an die Sache selbst«. Es ist eine fast rein geistige Tätigkeit, die in meinem Fall ausgesprochen dialogfern stattfindet - es gibt dabei kein vorgestelltes Gegenüber, keinen Idealleser. Mich interessieren vielmehr Konzepte und Philosopheme, Inhalt und Gehalte, ich arbeite an und in der Fiktion. Wer auf »den Markt« guckt, leistet nur entfremdete Arbeit - und das tut nicht gut.

Wenn ich sagen kann, mein Buch ist gelungen, dann kann ich auch eine Verlagsabsage besser verkraften.

In den letzten Jahren sind alle Erzählungen, die ich eingeschickt habe, früher oder später auch gedruckt worden. Ich habe meinen eigenen Ton und gute Ideen. Man erkennt mich - den eigenen Stil finden, darauf sollte es jedem Autor ankommen.

Meine Romane und Erzählungen erscheinen in spezialisierten SF-Verlagen, die eher klein sind, aber dafür schon lange bestehen. Die Sachen müssen ins Verlagsprogramm passen wie der Schlüssel ins Schloss. Einfach wahllos Manuskripte verschicken, das bringt nichts.

 

 

Sind in absehbarer Zukunft weitere Romane geplant?

Ja. Ich schreibe eher klassisch kurze Romane, also ungefähr 35000 Wörter lang, weil ich selbst allzu dicke Wälzer nicht ausstehen kann. Das dauert gut ein Jahr, denn ich bin ein mäßig langsamer Autor. Bis zur Veröffentlichung vergehen noch einmal ein paar Monate. Und zwischen den Romanen muss ich pausieren.

Ich muss natürlich auch abwarten, ob ein fertiger Roman überhaupt genommen wird.

 

 

Welche drei Science-Fiction-Werke würden Sie einem Neueinsteiger in die Materie empfehlen?

Christopher Priest: Der steile Horizont. (Exotisch, »very british«, aber leicht zu lesen. Für alle, die Harry Potter für das Maß aller Dinge halten - danach bestimmt nicht mehr.)

Robert Silverberg: Die Mysterien von Belzagor. (Spannende Handlung und psychologische Tiefe. Nicht albern! Für alle »echten SF-Fans«, die sich nach Star Wars, Star Trek und Perry Rhodan einen Ruck gegeben haben.)

Arkadi und Boris Strugatzki: Die Schnecke am Hang. (Idealer Einstieg für alle »Akademiker«, Gogol und Kafka lassen grüßen. Aber »trotz Kafka« gut und lustig.)


 

Sie haben sich lange Zeit dem Internet verwehrt. Mittlerweile sind Sie im Web präsent. Was hat zu diesem Meinungsumschwung beigetragen?

Die Wahrheit ist nüchtern. Dieser »Meinungsumschwung« wurde durch René Moreau von »Exodus« forciert, um Manuskriptänderungen ohne das umständliche Versenden von Disketten besser per Email verhandeln zu können. Irgendwann habe ich nachgegeben. Jetzt ist das Internet seit 2010 im Haus. Aber ich sehe nach wie vor viele der Vorteile nicht, die andere darin sehen. Leider gibt es sehr viele unqualifizierte Meinungen im Netz.

 

 

Science Fiction dominiert das Kino. Ob "Star Wars", "Star Trek", "Transformers" oder "Terminator" - Genrefilme sorgen für volle Kassen. In der Literatur hingegen fristet die Science Fiction, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ein Mauerblümchendasein. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Ich kenne den Kinomarkt nicht. Kino hat mich nie interessiert, auch kein SF-Kino.

Von einem Mauerblümchendasein der Buch-SF weiß ich nichts. Aber ich weiß, dass heute viel SF in Endlosreihen läuft - und das interessiert mich ebenso wenig. Dafür gibt es einen gewaltigen Fundus an SF-Literatur der Siebziger und Achtziger im Internet zu kleinen Preisen und unzählige Fans mit teils gigantischen Sammlungen. Man sollte nicht annehmen, SF sei ausgestorben. Nur geht ein großer Teil der Bücher antiquarisch über den Tisch und taucht in keiner Statistik auf.

Die große Zeit der SF, was deutsche Konsumenten betrifft, liegt in den Siebzigern und Achtzigern. Da wurde viel verlegt, auch die ganzen Klassiker aus dem Ausland. Ich bin froh, dass diese ganzen Titel noch antiquarisch greifbar sind.


 

Sie sind in den 1970er- und 1980er-Jahren aufgewachsen. Hätten Sie sich das Jahr 2011 in etwa so vorgestellt, wie es sich heute präsentiert, oder hingen Sie eher apokalyptischen oder im Gegenteil allzu rosigen Vorstellungen an?

Anfang und Mitte der Achtziger wurde uns eingehämmert, entweder im Atomkrieg umzukommen, die Wälder sterben zu sehen oder an AIDS zu erkranken. Uns Jugendlichen gegenüber war das ziemlich gemein. Aber das waren alles »offizielle Visionen«, die die Jahre bis 2000 betrafen - und ich habe überlebt.

 

 

Besteht für Leser die Möglichkeit, ein signiertes Exemplar zu bestellen?

Ja. Signierte Exemplare oder so weiter gibt es bei mir. Einfach einmal bei mir per Email nachfragen, was möglich ist.

Wer für Magazine oder Foren schreibt, kann u.U. ein Rezensionsexemplar bekommen. Unter NelkeImKnopfloch[at]gmx[punkt]de erreicht man mich direkt und kann fragen, ob man ein signiertes Exemplar oder eines mit Widmung versandkostenfrei bekommen kann. Vielleicht will mir ja auch einer der Leser sein eigenes SF-Buch anbieten. Interessant dürfte für Auslandsbesteller sein, dass ich das höhere Porto natürlich übernehme.

Vielen Dank für das Gespräch.

Detailinformationen

Buchtitel: Die Nelke im Knopfloch

Autor: Frank Neugebauer

Veröffentlichungsjahr: 2011

Seitenanzahl: 250 Seiten

Verlag: Hary-Production

Direkter Bestell-Link zur Printausgabe: www.ahavemann.de

Direkter Bestell-Link zum eBook: www.beam-ebooks.de

Preis des eBook: € 6,80

Preis der Printausgabe: € 12,85

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