Welchen Vorteil hat eine Poolheizung?

Zu aller erst sorgen Poolheizungen für die Verlängerung der Badesaison. Kann man ohne künstliche Wärmeerzeugung lediglich in den wirklich warmen Sommermonaten die Erfrischung des Pools genießen, sorgt die Verwendung einer solchen Heizung dafür, dass das Wasser bereits ab März/April bis Oktober zum Schwimmen geeignet ist. Bei natürlicher Sonneneinstrahlung braucht Wasser seine Zeit, bis es auf eine angenehme Temperatur erwärmt wurde. Eine Poolheizung kann hier Abhilfe schaffen, indem sie das Wasser innerhalb kürzester Zeit effizient auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Doch nicht nur im Frühling und im Herbst ist die Poolheizung Gold wert, auch von Juni bis August kann es zu der ein oder anderen kühlen Woche kommen, in der das Wasser im Nu wieder abkühlt. Ehe das Wasser dann in der nächsten Wärmephase wieder erwärmt wurde, kann es schon wieder zu spät sein. Auf den Punkt gebracht, halten Poolheizungen die Temperatur stabil, sorgen für gleichbleibende Bedingungen und verlängern somit die Badesaison. Weitere Informationen über die Vorteile von Poolheizungen finden Sie hier.

Welche Arten von Poolheizungen gibt es?

Bei Poolheizungen unterscheidet man hauptsächlich zwischen Elektroheizungen, Wärmepumpen und Solarheizungen. Dabei haben alle 3 Varianten Ihre Vor- und Nachteile. Sie unterscheiden sich vor allem in den Anschaffungs- sowie den Betriebskosten, der Poolnutzungsdauer und in ihrer Größe. Nachfolgende Tabelle vergleicht die drei Poolheizungstypen und gibt einen Überblick über ihre Vor- und Nachteile:

Faktoren/Poolheizungstyp

Elektroheizung

Wärmepumpe

Solarheizung

Poolnutzungsdauer

ganzjährig

ganzjährig

Sommer

Für welche Poolgröße geeignet?

Kleine Pools

Große Pools

Kleine Pools

Anschaffungskosten

500 bis 700 Euro

Um die 3500 Euro

Um die 2500 Euro

Betriebskosten (Sommermonate)

2700 bis 5000 Euro

600 bis 1200 Euro

0 Euro

Ausschlaggebende Faktoren beim Kauf einer Poolheizung

Vor dem Kauf einer Poolheizung sollte man sich zunächst darüber Gedanken machen, welcher Heizungstyp der richtige für den jeweiligen Zweck ist. Ein entscheidender Faktor ist die Größe des Pools und die Fläche, die für die Heizung vorgesehen ist. Für kleine Pools eigenen sich bereits elektrische Durchlauferhitzer. Bei größeren Pools hingegen sollte man auf Wärmepumpen und Solarheizungen zurückgreifen. Diese verbrauchen bei großen Wassermassen deutlich weniger Energie als Elektroheizungen. Ihre Anschaffungskosten sind zwar um einiges höher als bei den elektrischen Pendants, jedoch spart man hier unverkennbar bei den Betriebskosten, was sich auf Dauer rechnet. Zu guter Letzt kommt es bei der Auswahl auch auf die Poolnutzungsdauer an. Solarheizungen sind abhängig von der Sonnenenergie und eher weniger sinnvoll für den Frühling und den Herbst. Wer also seinen Pool über viele Monate nutzen möchte, sollte auf eine elektrische Lösung oder die Wärmepumpe zurückgreifen.

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