Wichtige Eigenschaften von Laserdruckern

Grundsätzlich sind die Möglichkeiten an unterschiedlich bedruckbaren Medien etwas geringer. So können mit einem Laserdrucker keine DVD- oder CD-Rohlinge bedruckt werden. Zu Problemen kann es auch bei schweren Papier, zum Beispiel in Form von Fotopapier oder Visitenkartenpappe kommen. Im Bereich der Papiergröße ist man auf DIN A4 und DIN A3 beschränkt. Doch wo liegen die speziellen Unterschiede bei einem Farb- und Schwarz/Weiß Laserdrucker?

Schwarz/Weiß- und Farblaserdrucker: Die Unterschiede

Viele fragen sich natürlich zunächst, ob ein Schwarz/Weiß-Drucker überhaupt noch Sinn macht. Schließlich sind Farbmodelle auch inzwischen sehr günstig, was ein einfacher Preisvergleich für Laserdrucker schnell zeigt.

Doch bei dieser Entscheidung ist der Anwendungszweck das wichtigste Kriterium. Wer ausschließlich Tabellen, Briefe und To-Do-Listen druckt, für den reicht ein S/W-Gerät vollkommen aus. Meist sind diese Modelle auch leichter und kleiner als Farblasermodelle, so dass sie auch problemlos auf einem kleinen Schreibtisch ihren Platz finden. Ein Farblaser ist wiederum etwas größer und benötigt eine größere Aufstellfläche, so dass er auf dem Schreibtisch schon etwas mehr an Platz benötigt.

Alles in allem verursacht ein Farblaser-Drucker natürlich höhere Folgekosten, da nicht nur schwarze sondern auch farbige Toner nachgekauft werden müssen. Insgesamt sollte man für beide Modelle eine größere Aufstellfläche einplanen, als die Gesamtmaße, die bei den technischen Details angegeben werden. Schließlich benötigen Spezialeinschübe und Papierfächer Platz, da sie frei zugänglich bleiben müssen. Auch die Klappen zum Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Toner sollten nicht versperrt sein.

Der Schwarz/Weiß-Laserdrucker

Für den Büroalltag ist ein S/W-Laserdrucker die erste Wahl, da hier ausschließlich sehr viele Texte gedruckt werden müssen. Einstiegsgeräte sind schon ab etwa 50 Euro erhältlich. Sie überzeugen durch geringe Druckkosten und gestochen scharfe Texte. Eine Seite kostet so etwa zwei Cent.

Die Hauptunterschiede liegen bei der Auflösung, bei der Druckgeschwindigkeit, bei der Netzwerkfähigkeit und Ausstattung. Einfache Modelle verfügen in der Regel über einen geringeren Speicher für wartende Druckaufträge, außerdem sind sie nicht netzwerkfähig. Große Modelle könne ins Netzwerk integriert werden und so von mehreren Anwendern benutzt werden. Zudem besitzen sie ausreichend Speicher und einen eigenen Prozessor, der dafür sorgt, dass dem Computer die Arbeit abgenommen wird.

Des Weiteren drucken sie sehr schnell und besitzen mehrere Papierschächte für unterschiedliche Papierformate. Schwarz/Weiß-Laserdrucker werden oft auch als monochrome Laserdrucker bezeichnet. Monochrom bedeutet einfarbig. Durch die Variation bei der Helligkeit erzeugt ein Schwarz/Weiß Drucker Grautöne, so dass auch Bilder dargestellt werden können.

Der Farblaserdrucker

Farblaserdrucker sind inzwischen für viele Anwender eine optimale Alternative zum Tintenstrahldrucker geworden. Einstiegsgeräte gibt es auch hier schon unter 100 Euro. Daher eignen sie sich auch für kleine Büros und Privatpersonen. Die größten Vorteile bestehen darin, dass sie beständige Ausdrucke produzieren und niedrige Verbrauchskosten aufweisen.

Eine Seite mit Farbdruck kann so schon zwischen sechs bis zehn Cent kosten, wodurch sie deutlich günstiger ist als bei Farbtintenstrahldruckern. Der Toner ist auf dem Papier fixiert, so dass es nicht zu Verwischungen kommen kann. Praktisch ist auch, dass bei minderwertigem Papier in Form von Kopier- oder Umweltschutzpapier die Druckqualität gleich gut bleibt und nicht nachlässt.

Fazit

Die ständig fallenden Preise von Farb- und S/W-Laserdruckern sind natürlich eine Verlockung. So bekommt man für wenig Geld nicht nur gestochen scharfe Ausdrucke, sondern auch Ausdrucke die lange halten. Zudem drucken Laserdrucker besonders günstig. Eine Toner-Kassette hält nämlich viele tausend Drucke und eine hohe Druckqualität ist auch auf günstigem Kopierpapier gewährleistet. Alles in allem sollte man sich zunächst darüber in Klarem sein, für welchen Einsatzzweck man das Gerät überwiegend nutzen möchte.

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