Ausgangssituation bei der Marktforschung - Angebot und Nachfrage

Viele Unternehmen, speziell auf Umsätze im Internet fokussierte, sind im Arbeitsalltag auf eine zuverlässige Keyword-Recherche angewiesen.

Zwar steigt der Social Media Anteil und Anzeigenwerbung dort wird immer häufiger frequentiert, aber auch dort gelten dieselben Regeln, wie für klassische Marktforschung. Ohne echte Nachfrage wird der gewünschte Erfolg ausbleiben.

 

 

Geht man nun im Detail auf die Keyword-Recherche ein, so gibt es eine Vielzahl an Methoden, um die Nachfrage zu ermitteln – und auch den Wettbewerb zu den entsprechenden Keywords. Leider gibt es aber auch viele Fehlannahmen in diesem Zusammenhang, die zu einer fehlerhaften Bewertung führen. Dazu möchte ich daher einmal auf das prominenteste Tool in diesem Zusammenhang eingehen, dem Google Keyword Tool und der Google Suche im Allgemeinen.

 

 

Exakte Suche/Weitgehende Suche


Beim Start des Keyword Tools ist die weitgehende Suche voreingestellt. Diese zeigt jedoch die Gesamtanzahl aller themenverwandten Suchanfragen an, nicht die exakte Anzahl der Suchanfragen der Benutzer, die genau den gewünschten Suchbegriff (Keyword) in der Google Suche eingegeben haben.Hierzu muss die Einstellung unbedingt auf "exakt" umgestellt werden.

 

 

Suchanfragen Gesamt


Wird über das Google Keyword Tool eine Keyword-Recherche durchgeführt, hält sich leider immer noch hartnäckig die Annahme, das es die Gesamtnachfrage zu einem Suchbegriff ausgibt. Dies ist jedoch falsch, denn es zeigt lediglich die Anzahl Suchanfragen, welche ausschließlich und NUR über die Google Seite erfolgt sind. Die Ergebnisse anderer Suchmaschinen werden dabei gänzlich ignoriert. Zwar führt Google mit einem Marktanteil von ca. 83%, jedoch sollte man dennoch im Hinterkopf behalten, dass das Ergebnis dadurch messbar verfälscht werden kann.

 

 

Wettbewerb


Auch ist die Spalte Wettbewerb mit äußerster Vorsicht zu genießen. Sie ist keinesfalls ein Indiz für Webseiten, die um den entsprechenden Suchbegriff eine Platzierung haben. Sie zeigt lediglich an, ob es viele Webseitenbetreiber gibt, welche zu dem Begriff eine Werbeanzeige geschalten haben – und das auch nur über den Google eigenen Werbedienst AdSense. Dies kann natürlich zu einer fatalen Fehleinschätzung der Mitbewerber und deren Stärke führen.

 

 

Besonders der letzte Punkt wird oft fehlinterpretiert. Führt man sich einmal vor Augen, einmal wenn man allein betrachtet, wie Google die Platzierungen innerhalb der Google Suche berechnet, dafür ca. 200 Faktoren berücksichtigt, so fühlt man sich dabei schnell etwas verloren. Zwar kennt niemand außer Google selbst die exakten Messwerte und die "Formel" dazu, aber viele Faktoren sind bekannt, maßgeblich Einfluss darauf zu haben – leider schweigt sich ironischerweise das Google Keyword Tool genau darüber aus und zeigt lediglich den Einfluss von AdSense Anzeigen dar.

 

Es gibt jedoch auch Tools, die die größten Einflüsse zur "echten" Berechnung der Stärke der Mitbewerber mit berücksichtigen, um so eine zuverlässige Keyword-Recherche zu ermöglichen, bei der diese Faktoren berücksichtigt werden. Ebenso wie die Suchergebnisse aus anderen Suchmaschinen. So werden dort wichtige Fakten zum Mitbewerb dargestellt, etwa die Anzahl Backlinks, Domänenalter, PageRank, Social Media Einflüsse und viele weitere SEO-Faktoren. Nicht selten bieten diese Tools auch Tracking-Services an, so das man über all seine Webseitenprojekte hinweg die Keywords immer im Auge behält, um so zu sehen auf welcher Position man mit welchem Keyword steht und wie sie sich im zeitlichen Verlauf verändert haben.

 

Weitere Informationen, wie eine zuverlässige Keyword-Recherche erfolgen kann, können interessierte Leser hier finden.

Autor seit 5 Jahren
2 Seiten
Laden ...
Fehler!