Günstig: Batteriebetriebene Milchaufschäumer

Für einen Kaffee- und Kakaoliebhaber wie mich genügt eine Alibi-Milchschaumkrone schon lange nicht mehr. Wer nur ab und an Kaffee trinkt und diesen hin und wieder mit einer dünnen Schaumschicht aufhübschen möchte, ist mit einem batteriebetriebenen Milchaufschäumer trotzdem gut beraten. Bereits für nur wenige Euros sind qualitativ ansprechende Geräte zu haben, deren Batteriebedarf nicht übermäßig hoch ist.

Das Problem mit solchen Modellen ist nicht nur, dass sie mitunter rasch kaputt werden können – Betonung auf "können"! Mein erster und einziger batteriebetriebener Milchaufschäumer hielt jahrelang, obwohl es sich um ein Billiggerät handelte -, sondern es ist die mangelnde Konsistenz des Schaumes, die den Genuss trüben kann.

Zwar schäumt ein solches Billiggerät die Milch schön auf, die Haube "stürzt" aber rasch wieder ein und verflüchtigt sich im Kaffee. Zudem muss man die Milch zuvor erhitzen, wenn sie warm sein soll. Wer keine großen Ansprüche an den Milchschaum stellt und selten welchen genießen möchte, der kann unbesehen zu einem solchen Billiggerät greifen. Ein wenig Geduld muss man freilich bei der Schaumzubereitung aufbringen, zumal, wenn es sich um eine größere Menge handeln soll.

Wichtig: Quirl nach jedem Gebrauch gründlich zu waschen, damit sich keine Bakterien oder Keime darauf bilden können.

Teurer, aber bequem: Elektrischer Milchaufschäumer

Die bequemste Herstellungsweise einer leckeren Schaumkrone ist freilich ein elektrischer Milchaufschäumer. Milch einfüllen, Knöpfchen drücken, ein wenig warten und fertig ist der perfekte Milchschaum! Arbeit bereitet hierbei nur noch die Reinigung des Quirls und des Innenbereichs. Gerade bei kleineren Geräten kann die nach jedem Zubereitungsvorgang notwendige Reinigung rasch nervig werden.

Aus eigener Erfahrung kann ich als passionierter Kaffee- und Kakaotrinker (in Österreich wird Heiße Schokolade meist als Kakao bezeichnet – bei mir erhalten Sie kostenlos einen Fernkurs "Österreichische Ausdrücke", das ist ein fairer Mehrwertdienst) ein mit Induktions­technik arbeitendes Gerät empfehlen. Falls Ihnen angesichts des Preises nicht bloß die Milch sauer wird: Ein Induktions-Milch­aufschäumer punktet gegenüber konventionellen Modellen insbesondere damit, dass nichts anbrennen kann und zudem die Reinigung viel einfacher vonstattengeht.

Beim rechts platzierten Milchaufschäumer nach Induktionsverfahren, den ich selbst verwende, gibt es abgesehen vom deftigen Preis meiner Ansicht nach nichts zu beanstanden. Das Gerät ist von A bis Z durchdacht und extrem einfach zu handhaben. An der Rückseite des Geräts befinden sich zwei Quirls: Einer zum Aufschäumen, einer zum reinen Milchaufwärmen. Beide Quirls sind magnetisch und passen für die sichere Aufbewahrung perfekt in die rückwärtig angebrachten Aussparungen.

Zubereitet wird die Milch ganz einfach: Man steckt den Quirl in einen Zapfen am Boden des Topfes, der sich auf der Basisstation befindet. In den Topf gießt man die gewünschte Menge Milch, Deckel drauf, einschalten und warten.

Kurze Zeit später erhält man entweder heiße Milch oder einen herrlich festen, warmen Milchschaum zum Herauslöffeln. Die Reinigung könnte einfacher nicht sein: Sowohl der Quirl, als auch der Topf und der Deckel sind spülmaschinenfest! Auch die händische Reinigung ist denkbar praktisch, da die Milch im beschichteten Topf nicht anbrennen kann. Natürlich schaltet sich auch dieser Milchaufschäumer automatisch ab und kann somit nicht überhitzen.

Zwei Anwendungsbeispiele für Milchaufschäumer

Meine Ansprüche erfüllt der mit dem Induktionsverfahren betriebene Milchaufschäumer von Severin absolut perfekt: Ob Milchschaum für den Kaffee, Zubereitung eines Latte macchiato oder heiße Milch für den Kakao (Sie erinnern sich an unseren Sprachkurs?): Der Hitzegrad bzw. die Konsistenz der aufgeschäumten Milch könnten idealer nicht sein. Kleiner Tipp: Eine Prise Kakaopulver verfeinert nicht nur die Schaumkrone des Kaffees, sondern verleiht ihr den letzten ästhetischen Schliff. Bitte achten Sie darauf, nur eine Prise zu verwenden, da ansonsten der Geschmack des Kaffees beeinflusst werden könnte.

Autor seit 7 Jahren
823 Seiten
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