Wie das Mohammed-Video die Meinungsfreiheit weiter einschränkt

Vorbemerkung: Sollte dieser Artikel weder Ihre Gefühle verletzen, noch Sie schockieren, entsetzen und ein Verbot und Strafen für derlei menschenverachtende Texte fordern lassen, entschuldige ich mich hierfür. Das war ehrlich nicht meine Absicht!

 

Strafe für die Vergewaltigte?

Wie würden Sie ein Gerichtsurteil empfinden, das einen Vergewaltiger freispricht, weil der Rock der Vergewaltigten unzüchtig kurz gewesen sei? Und nicht genug damit, würde die Geschändete zu einer Haftstrafe verurteilt? Skandalös? Menschenverachtend? Wider alle Vernunft? Die gute Nachricht lautet: Im Westen ist dies unvorstellbar. Die schlechte Nachricht hingegen fügt das Wörtchen "noch" hinzu. Sollten Sie meine rund um die Themenkomplexe Politik und Gesellschaft kreisenden Artikel gelesen haben, dürfte Ihnen meine kritische Auseinandersetzung mit unserem System unschwer entgangen sein. Bei aller – wie ich meine berechtigten – Kritik ist mir dennoch bewusst, im derzeit mit respektablen Abstand erträglichsten aller Staatssysteme zu leben, das zumindest ein Mindestmaß an Meinungsfreiheit bietet.

 

Bittere Früchte der Zwangstoleranz

Freilich steht selbst diese erträgliche Leichtigkeit unter Beschuss, und zwar aus den eigenen Reihen. Im Rahmen erzwungener "Toleranz" mit intoleranten Gruppierungen, wird die Meinungsfreiheit Stück für Stück ausgehöhlt. Leider tröstet nicht einmal die vergebliche Hoffnung, unsere politischen Zwangsbeglücker würden dereinst die Früchte ihres verderblichen und schändlichen Tuns selbst verzehren müssen, leben diese doch abseits "sozialer Brennpunkte", entsenden ihre Kinder in private Schulen und betrachten die am Reißbrett geplante demographische und gesellschaftliche Entwicklung von den Zinnen ihrer von geraubtem Geld errichteten Elfenbeintürmen aus. Die bitteren Früchte wird gemäß staatlicher Tradition der Pöbel fressen müssen.

 

Absurder "Schutz" der Religionen

Zu diesen Entwicklungen zählt das Einknicken vor dem Islamismus. Lassen Sie mich zwei Dinge unmissverständlich herausstreichen: Wer seinen Glauben im privaten Umfeld auslebt, ohne seine Mitmenschen mit eben diesem Glauben zwangszubeglücken, sei meines Harbis-Segens gewiss. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass es dabei nicht bleibt und Gläubige danach trachten, ihre religiösen und moralischen Vorstellungen allen anderen überzustülpen. Dankenswerterweise erhalten sie in ihrem Bestreben die vollumfängliche Unterstützung des Staates, der ihnen etwa in Österreich laut § 188 des Strafgesetzbuches unter anderem folgenden "Schutz" zugesteht:

>>Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.<<

Insbesondere dieser Paragraph hinter den Artikelautor daran, seine ehrliche Meinung kundzutun, was natürlich der Meinungsfreiheit widerspricht. Da es mir somit aus Gründen der Selbsterhaltung nicht möglich ist, den fanatischen Angehörigen einer bestimmten Religionsgemeinschaft praktische Tipps zu geben, mit welchem Verbindungsgelenk sie doch bitte Unzucht treiben mögen, müssen wir uns mit einer im Rahmen der absurden Gesetzeslage befindlichen Kritik zufriedengeben.

Vergewaltigte wird gesteinigt

Um den Ärger des Artikelautors über die westlichen Reaktionen auf das Mohammed-Video auf Youtube nachvollziehen zu können, mögen wir kurz auf das Eingangs erwähnte Vergewaltigungsbeispiel zurückkommen. Es gibt im 21. Jahrhundert eine Gesellschaftsform, in der die Umkehrung des Täter-Opfer-Prinzips nicht unmöglich erscheint.

Für internationales Aufsehen sorgen naturgemäß nur die schlimmsten Auswüchse dieser aus Sicht des Autors von Menschenverachtung, Despotie und Wahnsinn beherrschten Staaten, etwa der Fall jener vergewaltigten 13-jährigen, die in Somalia gesteinigt wurde. Wohlgemerkt: Nicht im Mittelalter, sondern im Jahr 2008. Oder der zumindest bei Nicht-GutmenschInnen Brechreiz erregende Fall einer 16-jährigen, die zur Heirat mit ihrem Vergewaltiger gezwungen wurde, um ihn vor potenzieller Strafverfolgung zu schützen. Die Ehe hielt allerdings nicht lange, da sich die zwangsbeglückte Braut das Leben nahm, woran gewiss in irgendeiner Form der böse Westen schuld trägt.

 

Vorhof zur Hölle

Natürlich wird insbesondere die Linke nicht müde zu betonen, dass es sich hierbei um bedauerliche Einzelfälle handle und man nicht den Islam für eine eventuell übereifrige Interpretation seiner Lehren verantwortlichen machen dürfe. Dem darf ich - so viel Meinungsfreiheit ist hoffentlich noch gestattet - folgendes entgegenhalten: Wer auf diesem Standpunkt steht, möge doch bitte zunächst nach islamisch geprägten Staaten googeln und diese einer Auflistung der westlichen Staaten gegenüberstellen. Beim direkten Vergleich sollte rasch evident werden, in welchen Weltgegenden man keineswegs leben möchte, weil sie moralisches Sumpfland darstellen, von übelster Menschenverachtung, Korruption, Massenelend und Überbevölkerung durchdrungen sind und nach selbstverständlich rein subjektiver und unbewiesener Meinung des Artikelautors den Vorhof von Dantes Hölle darstellen.

Und mit dieser despotischen, grauenhaften, mörderischen, jegliche Freiheit unterdrückenden Gesellschaftsform sollen, ja, müssen wir Toleranz üben? Und nicht mit jenen bedauernswerten Geschöpfen, die wider ihres Willens in diesem Vorhof zur Hölle gefangen sind Mitleid und Verständnis haben, sondern ausgerechnet mit ihren Unterdrückern? Perverser geht's wohl kaum noch!

 

Wider die Werte der Aufklärung

Oder etwa doch, wie das Mohammed-Video auf Youtube in erschütternder Deutlichkeit belegt. Wie schon bei der blutigen Farce rund um Koranverbrenner Terry Jones, sorgt eine "Provokation des Westens" für Unruhen, Zerstörung und Tote. Schlimm genug, wenn bei Massenprotesten Schaufenster zerschlagen und Autos angezündet werden, aber wie kann das Abfackeln eines dämlichen Buches oder ein dilettantisches Amateurvideo dazu führen, dass Menschen verletzt oder sogar umgebracht werden? DIe Antwort liegt zwar auf der Hand, darf jedoch auf Grund politischer Korrektheit nicht geäußert werden. Die in materieller und geistiger Armut gehaltenen, von religiöser Propaganda schier willenlos lenkbaren Massen revoltieren gegen den gesunden Menschenverstand, gegen Freiheit, gegen die Werte einer Aufklärung, die sie nie erreicht hat und nie erreichen wird. Denn ausgerechnet der Westen arbeitet an der Abschaffung dieser über Jahrhunderte hinweg blutig erstrittenen Werte.

 

Der Minister rät: Kein Link zum Mohammed-Video auf Youtube!

Wissen Sie, weshalb ich das Mohammed-Video auf Youtube nicht verlinke? Um keinen Ärger zu bekommen. Nicht mit religiösen Spinnern, sondern mit dem deutschen "Rechtsstaat". Lassen Sie mich die Worte des deutschen Bundesinnenministers zitieren:

"Gruppen und Organisationen, die die Islamisten auch in Deutschland provozieren wollen, indem sie beispielsweise diesen unsäglichen Mohammed-Film verbreiten wollen, müssen wissen, dass sie grob fahrlässig Öl ins Feuer gießen. Deswegen muss man dem auch Einhalt gebieten"

Bitte lesen Sie dieses wortwörtliche Zitat noch einmal, so sie über einen starken Magen verfügen. Ich nehme nicht nur deshalb Abstand von einer Verlinkung zum Mohammed-Video auf Youtube, sondern auch aus jenem Grunde, nicht als rechtsextrem zu gelten, denn:

Derzeit macht unter anderem die rechtsextreme Partei Pro Deutschland Propaganda für den islamfeindlichen Film.

Pro Deutschland ist nach eigenen Aussagen gegen die Islamisierung, für gezielte Zuwanderung, gegen Korruption, für die Stärkung von Bürgerrechten und sieht sich in erster Linie dem Wohlergehen der Deutschen verpflichtet. Lupenreine Rechtsextremisten eben. Wer nicht völlig kritiklos dem politischen Mainstream ergeben ist, outet sich automatisch als "rechtsextrem".

Nun hege ich keinerlei Sympathien für Pro Deutschland oder ähnliche Parteien. Jegliche Kritik am Islam jedoch ins rechte Eck zu schieben, anstatt öffentlich zu hinterfragen, weshalb offenbar nicht wenige Menschen Angst vor dem Islam haben, zeichnet eine Kultur der Kritiklosigkeit, der Angepasstheit, der Feigheit und dem Kotau vor den herrschenden Klassen aus.

 

Westerwelle verurteilt das Mohammed-Video auf Youtube

Wie die Faust aufs Auge passen dazu die Äußerungen von Außenminister Westerwelle:

"Ich verstehe die Empörung in der islamischen Welt über dieses antiislamische Hassvideo. Ich verurteile dieses schändliche Video"

Sagt ein Mann, der seine Homosexualität in jedem islamischen Staat tunlichst geheimhalten müsste, da ihm in manchen davon die Todesstrafe drohte.

Sagt ein Mann, der seine Homosexualität offen ausleben darf und kürzlich seinen Lebensgefährten heiratete.

Sagt ein Mann, der Mitglied der FDP ist, die angeblich für liberales Gedankengut steht (Anmerkung: Ich weiß natürlich, dass die FDP keinen Deut besser als die meisten anderen Parteien ist)

Der Nachsatz, dass das Mohammed-Video keine Rechtfertigung für Gewalt.sei, ist natürlich der lächerliche Versuch, das Gesicht zu wahren. Wer den blutigen Aufruhr "verstehen" kann und das "schändliche Video" verurteilt, liefert bereits die gebrauchsfertig abgepackte Rechtfertigung eben jener Gewalt.

 

Google knickt nicht ein

Meiner Ansicht nach besitzt keine Religion das Recht, nicht lächerlich gemacht, verspottet, verunglimpft oder "beleidigt" zu werden. Im Gegenteil: Jede Religion sollte das Recht besitzen, bis ins Mark hinein verspottet zu werden. Insbesondere gilt dies natürlich für die "Religion des Friedens", die überall dort, wo sie die Herrschaft übernimmt, für Unterdrückung, Terror, Zwang und Willkür sorgt.

Ausgerechnet Google sorgt für den einzigen Lichtblick in diesem Kampf gegen die Reste der Meinungsfreiheit: Der Internetgigant will das Mohammed-Video auf Youtube nicht verbieten.

Trotzdem: Wohin die Reise geht ist klar. Der Kollektivismus hat über den Individualismus gesiegt, und so ist die Anbiederung an den Islam nicht weiter verwunderlich. Hier findet zusammen, was zusammenpasst. Die Feinde persönlicher Freiheiten, zu denen die freie Meinungsäußerung zählt, feiern wieder einmal schauderhafte Bluthochzeit und gebärden mehrere Kinder: Die "politische Korrektheit", den Kollektivismus, die Wahnideen der Toleranz und Zwangsbeglückung.

 

Wir verdienen keine Freiheit!

Auf dem Altar der Toleranz werden die letzten Reste der Aufklärung geopfert und wir, diese bösartigen Nichtversteher von Hass, Gewalt und Unterdrückung müssen das Blut dieses Opfers trinken, geweiht von den Hohepriestern unserer Versklavung.

Schande über uns, die wir all dies achselzuckend erdulden, anstatt unseren alten und kommenden Unterdrückern ins Gesicht zu spucken.

Schande über uns, die wir genau wissen, was künftige Generationen erwartet, und die wir dabei zusehen, wie das Ideal der Freiheit mit Orwell'schen Wortkreationen wie "Islamophobie" gebannt wird.

Und, ja, dies schließt den Schreiber dieser Zeilen ausdrücklich mit ein, der das Mohammed-Video auf Youtube aus Angst vor einer Strafe nicht verlinkt. WIe heißt es doch so schön: Jeder bekommt das, was er verdient! Und wir verdienen nichts anderes, als ausgebeutet, unterdrückt, erniedrigt und verhöhnt zu werden.

Autor seit 6 Jahren
836 Seiten
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