Vorteile von Nettops

Die Zeiten ändern sich, und in kaum einer anderen Branche wäre dies ersichtlicher, als in der Computerindustrie! Die gigantischen Rechenanlagen der Pionierzeit schrumpften in erstaunlich kurzer Zeit auf PC-Größe. Doch selbst ein Tower-PC ist vielen Anwendern immer noch zu klobig, weshalb sie zu Mini-PCs, so genannten Nettops greifen.

Die Vorteile von Nettops sind trotz ihrer geringen Größe rasch erkennbar:

  • Nettops sparen Platz! Manche Modelle können sogar hinter dem Bildschirm befestigt werden und nehmen somit gar keinen Platz mehr weg

  • Auf Grund der Größe können sie viel leichter als Desktop-PCs transportiert werden

  • Sie sparen Energie und sind meist flüsterleise

  • Wichtig vor allem im Büro: Nettops geben kaum Wärme ab! Selbst bei mehreren Mini-PCs in einem kleinen Büro bleibt die gefürchtete Aufheizung aus
  • Beträchtlich günstiger als Desktop-PCs

Optimale Mini-PCs für Büros und Zuhause: Nettops

Was bei Nettops sofort ins Auge sticht, ist natürlich die Größe. Gerade für kleinere Schreibtische eignen sich die Mini-PCs optimal, um Platz zu sparen. Viele Nettops ähneln in Form und Größe Modems: Sie können auf den Standfuß gestellt oder der Länge nach hingelegt werden.

Tipp: Achten SIe auf Nettops mit standardisierter VESA-Halterung, wie der Mini-PC Acer Aspire Revo (siehe Amazon-Werbelink)! Diese können bei den meisten modernen Monitoren auf der Rückseite befestigt werden und verschwinden somit komplett von der Schreibtischplatte. Sie werden staunen, wie viel Platz Sie plötzlich wieder frei haben.

Meist kein DVD-Laufwerk in Nettops

Die technische Ausstattung von Nettops unterscheidet sich naturgemäß von jener der hochgerüsteten Tower-PCs, da möglichst viel Platz eingespart werden muss. Achten Sie dennoch auf ausreichende technische Ausstattung. Ein Mini-PC sollte über mindestens 2 GB, besser 4 GB Arbeitsspeicher sowie einen integrierten Grafikchip verfügen. Dies ist auch deshalb wichtig, weil Nettops meist kaum oder gar nicht aufgerüstet werden können. CD- bzw. DVD-Laufwerke fehlen völlig - Daten werden mittels USB-Anschluss auf den Mini-PC übertragen. Sollte die Notwendigkeit bestehen, kann aber ein externes Laufwerk am USB-Port angeschlossen werden.

Mini-PCs für aktuelle Spieletitel ungeeignet

Primäre Einsatzgebiete von Mini-PCs sind Office-Anwendungen wie Textverarbeitung oder Kalkulationen, im Internet surfen, Mails verwalten, Skypen und vieles mehr. Ungeeignet sind Nettops für Gamer aktueller Spieletitel. Hierfür fehlt es einfach an der nötigen Rechenpower und es muss weiterhin auf Spielekonsolen oder teure High-End-Computer gesetzt werden. Auch für aufwändige Grafik- oder Videoarbeiten sind Nettops nicht entsprechend ausgestattet. Dies muss vor dem Kauf eines Mini-PCs berücksichtigt werden, um etwaige Enttäuschungen zu vermeiden.

Energiesparende, flüsterleise Mini-PCs

In Zeiten wachsenden Energie- und Umweltbewusstseins ein wichtiger Punkt: Mini-PCs verbrauchen meist sehr viel weniger Strom als ihre großen Brüder. Die verwendeten Prozessoren sind im Normalfall energiesparend, was einen weiteren angenehmen Nebeneffekt im Form geringen Wärmeausstoßes hat. Zudem sind Nettops meist flüsterleise und lenken somit die Konzentration nicht unnötig ab.

Durch die kleine, kompakte Bauweise eignen sich Nettops optimal für den Transport. Ähnlich externen Laufwerken, können sie mal eben rasch eingesteckt, transportiert und an einem neuen Ort in Betrieb gesetzt werden.

Apples Mini-PC

Natürlich mischt auch Apple auf diesem Sektor mit und präsentiert seinen eigenen Mini-PC mit dem Mac mini. WIe gewohnt, überzeugt das Apple-Produkt durch sein elegantes, superflaches Design. Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen:

Als Prozessor werkelt ein Dual-Core an Board, der Hauptspeicher umfasst je nach Ausstattung 2 bzw. 4 GB RAM, eine 500-GB-Festplatte sorgt für üppigen Speicherplatz und das Betriebssystem OS X Lion ist bereits vorinstalliert. An den 4 USB-Ports finden allerlei externe Geräte Anschluss und Dank des HDMI-Anschlusses kann der Mac Mini-PC auf einem HD Fernseher Videos in bestechender Qualität abspielen. Außerdem verfügt das extrem leise Gerät über WIFI, Bluetooth, FireWire, Ethernet sowie einen Kartensteckplatz.

Dieser Luxus hat freilich seinen Preis: Der Apple Mac Mini-PC kostet in der teureren Variante etwa so viel wie ein "normaler" PC.

Nettops: Preiswerter Desktop-Ersatz

Fazit: Als preiswerter Ersatz der großen Tower-PCs sind die Nettops nahezu unschlagbar. Sie brauchen deutlich weniger Platz und Energie, sind zudem oft flüsterleise und erzeugen kaum Wärme. Abgesehen vom Zocken aktueller Spieletitel oder aufwändiger Foto- und Videobearbeitung können Nettops für nahezu alle gewöhnlicherweise anfallenden Anwendungen im Büro- oder Freizeitalltag eingesetzt werden.

Autor seit 6 Jahren
837 Seiten
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