Ostern 2013, Eiersuche im Schnee. Seit Wetteraufzeichnung hatten wir noch nie so einen sonnenarmen Jahresanfang.

Die Hauptursache für Klimaschwankungen sind Veränderungen in der Erdbahngeometrie. Bei einer Veränderung der Neigung der Erdachse (Ekliptik) nimmt die Sommersonnen-Einstrahlung ab. Kalte Sommer sind also maßgeblich entscheidender für eine Eiszeit, als kalte Winter.

Aber auch die vom Menschen gemachte Klimaerwärmung trägt dazu bei. Unumstritten schmelzen die Pole. Der Golfstrom, unsere Zentralheizung verliert an Kraft. Einmal, weil das schwere Salzwasser durch Schmelzwasser verdünnt wird, zum anderen erwärmt sich mit der Atmosphäre das Wasser, verändert seine Dichte und wir leichter. Es muss aber absinken, damit aus dem Golf von Mexiko, quer durch den Atlantik, warmes Wasser nachgepumpt wird. Einen Vorgeschmack auf kommende Ereignisse bekamen England und Irland zu spüren. Die immergrüne Insel versank im Schnee. Tiere mussten regelrecht gerettet werden. Und Irland ist stolz auf ganzjährige Weidehaltung. Die haben kaum Stallungen wie in Deutschland.

Waldbrandgefahr im Westerwald!

Trockene kalte Winde und wenig Niederschlag drücken die Erträge in der Landwirtschaft. Wie werden die Menschen so eine Kalt-Periode überstehen? Das letzte mal waren wir noch Jäger. Und es gab Großwild. Überhaupt war es eine "Megafauna". Alles eine Nummer größer. Wir lebten in Höhlen mit Bären, Säbelzahnkatzen und Mammuts. Nebenbei bemerkt, kamen wir damals aus Afrika. Dort lebten wir laut Erbgut-Analysen zu Beginn der letzten Kaltzeit. Das Absinken der Meere ermöglichte eine Besiedlung über Landbrücken. Erst mit Ende der Eiszeit und Rückzug der Gletscher wurden wir sesshaft und lernten Ackerbau. Vorher war eine subarktische Tundravegetation wenig Erfolg versprechend zum Anbau von Kulturpflanzen.

Können wir etwas tun um der Katastrophe zu entgehen?

Klar könnten wir etwas tun. Unsere elitären Führer tun schon lange etwas. Wie wir seit einigen Tagen aus der Presse wissen, bringen die schon mal ihr sauer an der Steuer vorbeigespartes Geld in wärmere Gefilde. Somit sichern die sich dann auch eine warmes Plätzchen im "Club Med". 

Wir könnten den Co² Ausstoß reduzieren. Wir könnten in afrikanischen Ländern Solaranlagen bauen, Wasser entsalzen, Bäume anpflanzen. Ja, die Sahelzone regelrecht aufforsten. Bäume binden Co². Die Bewässerung der Pflanzen würde erstmal den Anstieg des Meeresspiegels stoppen. Ein Baum speichert bis zu 200 Ltr. Wasser. 25 Millionen Bäume würden ausreichen. Dann könnte man kontrolliert Salz im europäischen Nordmeer verklappen. Der Salzgehalt des Wassers würde steigen, dieses würde schwerer, absinken und unsere Warmwasserpumpe den Golfstrom auf Trapp bringen. Sind wir nett zu den Afrikanern, gewähren sie uns möglicherweise Asyl. Ein Großteil unserer Zivilisation würde überleben.

Werden wir etwas tun? Nein, auf gar keinen Fall. Die schaufeln ihr Schwarzgeld auf die Caymans, verarschen das Volk und saufen Krimsekt.

Mein Kommentar: "Fahrt zur Hölle, ihr Narren!"

Autor seit 6 Jahren
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