Neuigkeiten im Überblick

2026

TU Chemnitz lädt 2026 zum Tag der Mathematik ein

Die Technische Universität Chemnitz richtet am 21. März 2026 den 8. Tag der Mathematik aus. Herzstück der Veranstaltung ist die beliebte "Team-Rallye" für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 9 sowie 10 bis 12/13. Teams mit bis zu fünf Teilnehmenden – aber auch Einzelpersonen – können sich noch bis 13. März 2026 anmelden.

Neben dem Wettbewerb bietet die Universität eine Mitmach-Ausstellung, Mathematik-Labore, einen Plenarvortrag zur Mathematik hinter automatischer Tonhöhenkorrektur sowie Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz

Industriemuseum Chemnitz zeigt Kunstprojekt zu Laufmaschen

Vom 10. Februar bis 9. Mai 2026 präsentiert das Industriemuseum Chemnitz die Ausstellung "What a mesh!" mit künstlerischen Arbeiten von Lehramtsstudierenden der TU Chemnitz. Die 21 Studierenden des Studiengangs Lehramt an Grundschulen setzten sich im Fach Kunst mit dem Thema "Laufmasche" auseinander und verwandelten Strümpfe und Strumpfhosen mithilfe verschiedener Textiltechniken in Kunstobjekte.

Das Projekt entstand in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Ergänzend wurden Elemente der Street Art in Stickereien und Perlenarbeiten umgesetzt, teilweise auf rundgestricktem Stoff, der auf historischen Maschinen des Museums entstand.

Ein Künstlergespräch findet am 16. April 2026 um 18:30 Uhr im Foyer des Industriemuseums statt. Unterstützt wird die Ausstellung durch die Strumpfwaren Epesa Leukersdorf GmbH. 

Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz

TU Chemnitz legt neue Erkenntnisse zur K.O.-Tropfen-Studie vor

Eine laufende Studie der Juniorprofessur Europäisches Management der TU Chemnitz liefert neue Einblicke in den Umgang mit K.O.-Tropfen im deutschsprachigen Raum. Von 1.288 ausgewerteten Datensätzen aus Deutschland berichteten 527 Personen, mindestens einmal den Verdacht gehabt zu haben, Opfer von "Drink Spiking" geworden zu sein. Die meisten Betroffenen vertrauten sich jedoch ausschließlich Personen aus ihrem privaten Umfeld an. Nur 17 Prozent suchten medizinische Hilfe, und lediglich elf Prozent meldeten den Verdacht der Polizei.

Studienleiterin Jun.-Prof. Dr. Charlotte Förster sieht darin eine deutliche Lücke zwischen tatsächlichen Erfahrungen und offiziell erfassten Fällen. Gründe dafür sind laut den Ergebnissen Unsicherheit über das richtige Vorgehen, Scham, Angst vor Schuldzuweisungen und unklare Zuständigkeiten.

Auch der Bedarf an Aufklärung ist groß: 65 Prozent der Befragten halten die bisherige Informationslage für unzureichend, 71 Prozent sehen zu wenig Präventionsangebote. Besonders in Bars, Clubs, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln wünschen sich die Befragten mehr Hinweise und Schutzinformationen. Als bevorzugte Wege der Aufklärung wurden vor allem Schulunterricht, Social Media, Internetangebote sowie Plakate und Flyer genannt.

Die Studie "Don't knock me out" wird gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Gewaltschutz der Tirol Kliniken in Innsbruck durchgeführt und richtet sich an Personen ab 14 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bisher gingen über 2.500 Rückmeldungen ein. Die Forschenden hoffen auf weitere Förderung, um die Analyse fortzuführen.

Pressemitteilung der Technischen Universität Chemnitz

2025

Autor seit 13 Jahren
348 Seiten
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