Rosmarin

Rosmarin Rosmarinus officinalis läßt sich vielseitig einsetzen. Die Pflanze eignet sich für zahlreiche innere und äußere Anwendungen. Rosmarin kann Kreislaufbeschwerden beheben, so kann ein zu niedriger Blutdruck wirksam bekämpft werden. Im weiteren läßt sich Rosmarin im Rahmen einer koronaren Herzkrankheit einsetzen. Die Pflanze hält den Blutfuss in den Arterien aufrecht und kann prophylaktisch gegen ein drohenden Herzinfarkt oder Schlaganfall eingesetzt werden. Außerdem lassen sich Müdigkeit und Abgeschlagenheit durch den Einsatz von Rosmarin verhindern. Rosmarinus enthält ein ätherisches Öl (Cineol und Campher), dieses ist unter anderem für die oben genannten positiven Einflüsse zuständig.

Rosmarinus  officinalis kann als Tee oder Frischpflanzensaft verabreicht werden. Rosmarinwein hilft hauptsächlich gegen Antriebsschwäche. Hierbei werden geringe Mengen dieser Pflanze in einem Liter Weißwein vermischt. Das im Rosmarin enthaltene ätherische Öl läßt sich im weiteren für Inhalationen und als Bade- und Massagezusatz anwenden. Als empfehlenswert sind hier Präparate von Kneipp und Weleda zu nennen.

Rosmarintee

Lavendel

Der Lavendel Lavandula angustifolia hat seinen Ursprung in der südfranzösischen Provence. Lavandula hat auf den menschlichen Organismus eine beruhigende Wirkung. Die Pflanze hilft bei Einschlafstörungen und Unruhezuständen. Im weiteren hebt Lavandula die Stimmung. Es ist eine Art natürliches Antidepressivum. Unruhigen Babies und Kleinkindern kann ein Lavendelsträußchen in das Bett gelegt werden. Auch der Einsatz eines Duftkissens oder einer Aromalampe ist möglich. Ansonsten kann der Lavendel als Tee, Tinktur, Wein oder Fertigpräparat eingenommen werden. Möglich ist auch der Einsatz als Badezusatz.  Hier hilft der Lavendel unter anderem gegen Kreislaufstörungen (niedriger Blutdruck).

Rezept "Kräuterkissen"

Das Kräuterkissen gilt auch heute noch als altbewährtes Heilmittel. Bereits vor Jahrhunderten wurden Bettbezüge und Matratzen mit verschiedenen Kräutern gefüllt. Neben Lavendelblüten kamen auch Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Baldrian zum Einsatz. Kräuterkissen sollten für einen besseren Schlaf sorgen und die Nerven beruhigen. Im weiteren wurden diese gegen Kopf- und Gliederschmerzen eingesetzt. Heutzutage erleben Kräuterkissen im Rahmen der Aromatherapie eine Renaissance. So eignen  sich diese im Rahmen der Kinderheilkunde als gute Alternative zu einigen schulmedizinischen Präparaten. Ins Kinderbett gelegt, beruhigen Kräuterkissen das Baby oder Kind auf natürliche Weise. Bei einer vorliegenden Allergie auf die im Kräuterkissen enthaltenen Pflanzen sollte allerdings ein Heilpraktiker oder Arzt in Anspruch genommen werden.  

Lavendel

Thymian

Der Thymian Thymus vulgari hat ein wertvolles ätherisches Öl (Thymol) als Inhaltsstoff. Thymol ist in hohem Maße keimhemmend und stellt bei Atemwegserkrankungen eine große Hilfe dar. Es kann somit bei Erkältungskrankheiten wie Husten und Bronchitis eingesetzt werden. Thymian wirkt nach der Einnahme sekretlösend, entzündungshemmend und antibakteriell. Das Kraut kann als Tee oder Fertigpräparat eingenommen werden. Ebenfalls kann Thymus als Zusatz in Bädern genommen werden. Der Einsatz in der Küche ist ebenfalls möglich (siehe Bild "Thymianbutter" unten).

Die oben beschriebenen Kräuter lassen sich hervorragend im heimischen Balkonkasten anpflanzen. Alternativ können diese auch Bestandteil einer Kräuterspirale sein. Auf einer Kräuterspirale werden die einzelnen Pflanzen nach Sonnenstand und Bodentyp angesiedelt. Sonnenhungrige Kräuter haben ihren Platz oben auf der Spirale, Kräuter, die Feuchtigkeit benötigen, werden unten angepflanzt.

Butter mit Thymian

Ashlie, am 09.07.2011
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