Vitamin D - ein paar interessante Fakten

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und ist wie bereits erwähnt an zahlreichen körperlichen Prozessen beteiligt. Vitamin D stabilisiert in erster Linie die Knochen und schützt vor Osteoporose. Im weiteren ist es wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven. Vitamin D hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und wirkt somit günstig bei Krebs und einigen Autoimmunerkrankungen. Der aktuelle Vitaminstatus lässt im Blutserum bestimmen. Er sollte nach heutiger Meinung zwischen 40 bis 60 ng/ml liegen. Beträgt der Wert unter 30, liegt ein Mangel vor, der behoben werden sollte. Bei Erkrankungen wie der Niereninsuffizienz und Osteoporose wird die Untersuchung in der Regel von der Krankenkasse übernommen, ansonsten als IGEL-Leistung in Höhe von 20-30 Euro. 

Gefährdungspotential und mögliche Mangelsymptome

Gefährdet sind in erster Linie Personen mit dunkler Hautfarbe (hier funktioniert die Synthese nicht so gut wie bei hellhäutigen Typen) und Menschen, die sich nicht oft im Freien aufhalten oder bewusst die Sonne meiden. Benutzt jemand regelmäßig Sonnencreme, wird ab einem Lichtschutzfaktor (LSF) 10-12 die Produktion von Vitamin D in der Haut fast vollständig unterdrückt. Gefährdet sind im weiteren Senioren, da diese altersbedingt oftmals ihre Wohnung nicht mehr verlassen können.

Vitamin D beeinflusst zahlreiche Funktionen im Körper, dies hat zur Folge, das Mangelsymptome nur sehr unspezifisch auftreten und oftmals nicht zugeordnet werden können. Als mögliche Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels gelten Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Gereiztheit, häufige Infekte, Wundheilungsstörungen aber auch Krankheiten wie Muskelschwund und Osteoporose. 

Die Sonne - das A & O um Vitamin D im menschlichen Körper zu produzieren. (Bild: Atlantios / Pixabay)

Was kann ich tun?

Sonnenlicht ist die beste Vitamin-D-Medizin. Man sollte im Frühling und Sommer Hände, Arme, Beine und Gesicht mehrmals pro Woche für maximal 10 Minuten der Sonne aussetzen, um die leeren Speicher wieder aufzufüllen. Die Prozedur sollte ohne Sonnenschutz und im T-Shirt bzw. kurzer Hose stattfinden. Optimal hierfür sind die Monate Mai bis September, täglich zwischen 12 und 16 Uhr, dann ist die UV-Strahlung am stärksten. 

In Nahrungsmitteln ist Vitamin D nur begrenzt enthalten. Größere Mengen finden sich in Fisch, Milch, Eiern und Butter sowie in einigen Pilzarten. Diese Lebensmittel sollten regelmäßig verzehrt werden.

Ist der Vitamin-D-Spiegel sehr niedrig, bieten sich als Ergänzung Tabletten an. Hierzu ist allerdings ein Gespräch mit einem Arzt oder Heilpraktiker erforderlich, damit es zu keiner Überdosierung kommt. Außerdem sollte der Vitamin-D-Spiegel regelmäßig kontrolliert werden. Eingenommen werden die Tabletten vor oder zu den Mahlzeiten, wenn möglich mit etwas Fett, um eine bessere Resorption zu gewährleisten. 

Mein Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht den Rat eines Arztes, Heilpraktikers und Apothekers.

Ashlie, am 27.04.2018
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