Vorteile von Printwerbung

Auch im digitalen Zeitalter ist die klassische Printwerbung – dazu gehören neben Anzeigen in Tages- und Wochenzeitungen auch Druckerzeugnisse wie Flyer, Broschüren oder Plakate – noch ein zeitgemäßes Marketinginstrument. Und das aus gutem Grund. Denn Printwerbung hat gegenüber digitalen Anzeigen einige Vorteile. Der wichtigste ist die Glaubwürdigkeit. Viele Menschen halten Printmedien immer noch für eine verlässliche Informationsquelle und haben deshalb größeres Vertrauen in gedruckte Artikel als in digital Werbung. Außerdem beschäftigt man sich mit gedruckten Werbemitteln häufig viel intensiver als mit Online-Angeboten. Und sie sind langlebiger, da man sie aufbewahren und bei Bedarf "an die Wand pinnen" kann. Die Haptik, also das Erfühlen des Materials durch den Tastsinn, ist ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Charaktereigenschaft der Printmedien und wird durch immer bessere Drucktechniken besonders attraktiv.

Anzeigen in Tageszeitungen bieten sich an, wenn man regional werben möchte. Jede größere Tageszeitung verfügt über individuelle Lokalteile, die zielgenaue Werbung ermöglichen. Auch über Fachmagazine lässt sich eine relativ homogene Zielgruppe, z.B. Motorsportfans oder Hundebesitzer, erreichen. Dabei kann man oft nicht nur die Größe der Anzeige selbst wählen, sondern auch mitbestimmen, wo innerhalb des Magazins, in welchem inhaltlichen Zusammenhang die Anzeige erscheinen soll. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Druckwerbung in Magazinen

Druckwerbung in Magazinen (Bild: hectorir)

Nachteile von Printanzeigen

Bedenken sollte man bei Printanzeigen jedoch, dass diese zum Teil hohe Kosten verursachen, auch wenn sie keinen Erfolg bringen. Wie "erfolgreich" eine Anzeige war, lässt sich ohnehin schwer messen. Natürlich sieht man, ob zum Beispiel nach einer Anzeige für eine Verkaufsaktion ein Absatzplus erzielt wurde. Inwieweit hierfür aber eventuell andere Webemaßnahmen verantwortlich sein könnten, lässt sich schwer beurteilen. Ebenso wenig, welchen Effekt eine Imageanzeige beim Betrachter hat. Auch die Streuverluste von Printanzeigen sind groß, da man auch viele Menschen erreicht, die momentan keine Kaufabsicht oder kein Interesse an dem beworbenen Produkt oder der Dienstleistung haben. Hinzu kommt, dass gerade jüngere Zielgruppen oft keine Tageszeitungen mehr lesen und über diese Medium somit schwer erreichbar sind.

Grundsätzlich sollte man sich vor Schaltung einer Anzeige eingehend über das anvisierte Printmedium informieren. Dabei hilft ein Blick in die Mediadaten, die Auskunft über Reichweite und Verbreitung der Zeitung beziehungsweise des Magazins geben und die Preise für verschiedene Anzeigenformate enthalten. So kann man im Vorfeld gut einschätzen, ob sich eine Werbeschaltung in diesem Medium lohnt.

Google Adwords: So geht's.

Werbung im Internet

Bei Werbung im Internet denken viele zuerst an Google AdWords. Mit diesem Tool lassen sich Werbeanzeigen sehr gezielt platzieren: Die Anzeigen erreichen nur jene Menschen, die ein bestimmtes Schlüsselwort in die Suchmaschine eingegeben haben. Da man auch nur für tatsächliche Klicks bezahlt, haben Werbetreibende die volle Kostenkontrolle. Auch die Messbarkeit ist ein Vorteil: Das Klickverhalten und eine mögliche Absprungrate sind direkt messbar, so dass man die Kampagnen bei Bedarf anpassen kann.

Neben Adwords gibt es noch weitere Möglichkeiten, im Internet zu werben, zum Beispiel mit Bannern auf verschiedenen Websites. Diese können im Gegensatz zu den Google Anzeigen kreativ, auffällig und zum Corporate Design des Unternehmens passend gestaltet werden. Allerdings sind viele Nutzer aufgrund von Übersättigung mittlerweile blind für diese Werbeformen oder nutzen so genannte Werbeblocker als Add-on für ihren Browser.

Werbung für Werbung von Google:
Google Adwords

Google Adwords (Bild: Google)

Fazit

Bei der Überlegung, welche Werbemittel sinnvoll sind, ist grundsätzlich entscheidend, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Zusätzlich sollte man sich überlegen, ob man regional oder überregional agieren möchte. Ein kleiner Handwerksbetrieb in einer Kleinstadt wird beispielsweise lieber auf eine Anzeige in der Tageszeitung oder auf Postwurfsendungen setzen, während ein Online-Shop mit der Schaltung von Online-Anzeigen und Banner-Werbung auch überregional Kunden akquirieren kann.

Dabei müssen sich Print- und Digitalmedien jedoch nicht ausschließen. Wer die beiden Mediensysteme in der Mediaplanung optimal kombiniert, kann die Vorteile des jeweiligen Mediums nutzen und so seine Werbebotschaft mit maximalem Erfolg verbreiten. Weitere Informationen auf www.prospekthalter.com.

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