Schlau ernähren und klüger werden – geht das?

Es soll tatsächlich Lebensmittel geben, die "schlauer machen". Jene können demzufolge als "Intelligenz-Förderungsmittel" angesehen werden und vielleicht den "Nachhilfeunterricht" ersparen. Sofern alles andere auch stimmt. Denn alleine vom Essen wird niemand schlau.
Selbst dann nicht, wenn er täglich jene Lebensmittel konsumiert, denen nachgesagt wird, dass sie sich vorteilhaft auf die Intelligenz auswirken. Klar ist, dass es Nährstoffe gibt, die dem Gehirn "Futter" geben. Denn jenes verbraucht wesentlich mehr Energie als alle anderen Körperorgane und bedarf daher einen stetigen "Energieschub" in Form von "Brainfood". Ernährungsforscher haben herausgefunden, dass diverse Nährstoffe die Leistungsfähigkeit des Gehirns anregen. Aber wird der Mensch auch klüger, wenn er "schlaue Lebensmittel" konsumiert?

Schlauer werden war noch nie so einfach!

Vitamine sind für Körper und Geist immer gut. Dies ist allgemein bekannt und wird selbst den Kleinsten schon beizeiten eingetrichtert. Um den Schulbesuch kommen sie deswegen trotzdem nicht herum. Weisheit mit dem Löffeln fressen muss schließlich auch gelernt sein / werden. Bleiben wir deswegen einmal bei jenen Lebensmitteln, die angeblich den Geist anregen und die Intelligenz fördern sollen. An erster Stelle stehen dort die Äpfel.

Das begehrte Kernobst (was zu den Rosengewächsen zählt) besitzt einen besonders hohen Vitamin C Gehalt. Darüber hinaus enthalten Äpfel den Naturfarbstoff Quercetin. Jener, so heißt es, schütz die Gehirnzellen und fördert Interaktivität. Blöd ist nur, dass es zahlreiche Allergiker gibt, die keine Äpfel essen können. Bleiben die dümmer als ihre Artgenossen? Wohl kaum!

Darüber hinaus gibt es noch weitere Lebensmittel, die für die Gesundheit als auch für den IQ dienlich sind. Wie die Avocado-Frucht, weil sie zahlreiche hochwertige Fette und Proteine enthält, welche die Blutzirkulation anregen und somit auch Körper und Geist steigern.

Blauviolett – so sehen sie aus, die kleinen, runden Energielieferanten, die prall mit Antioxidantien gefüllt sind und deren Saft rötlich ist. Gemeint sind die Heidelbeeren. Den gesunden Beeren, die je nach Region auch Blaubeeren, Schwarzbeeren, Wildbeeren oder Waldbeeren genannt werden (und unter zahlreichen anderen Namen bekannt sind), wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt. Darüber hinaus sind Heidelbeeren auch förderlich für die Gehirngesundheit und verbessern nachweislich die Nervenaktivität.

 

Übrigens:


Die in Blaubeeren enthaltenen Wirkstoffe sind gut fürs Herz. Sie sorgen für die Erweiterung der Blutgefäße und senken somit das Herzinfarktrisiko. Wer wöchentlich mindestens 3 Portionen Heidelbeeren isst, wird nicht nur schlauer, sondern lebt gesünder!

Mehr als nur Nervennahrung

Zu jenen Lebensmitteln, die schlauer machen, zählen gleichfalls die Walnüsse. Sie sind nicht nur eine beliebte Knabberei in der Weihnachtszeit, sondern ebenso wichtig fürs Gehirn. Walnüsse müssen nicht in Massen gegessen werden, um die Hirnaktivität wieder anzuregen. Aufgrund des hohen Fettgehalts reichen 30 Gramm pro Tag (dies entspricht eine Handvoll Nüsse) aus, um das menschliche Gehirn mit wichtigen Botenstoffen zu versorgen, damit es wieder neue Informationen aufnehmen, speichern und transportieren kann. Walnüsse enthalten sehr viel mehr Omega-3-Fettsäuren als Fisch (insbesondere Lachs). Sie sorgen nicht nur dafür, dass die geistige Leistungsfähigkeit angekurbelt wird, sondern gleichfalls dafür, die motorischen Fähigkeiten zu erhalten.


Übrigens:


Laut einer amerikanischen Studie zufolge sollen die entzündungshemmenden Zellschutzstoffe der Walnüsse vor Brustkrebserkrankungen schützen. Lesen Sie hier mehr darüber!

Olivenöl, Kaffee und Tee – Alzheimer ade!

Essen hilft gegen das Vergessen heißt es. Deswegen sollten Sie Ihre Speisen vorwiegend mit Olivenöl zubereiten. Dem wird nämlich nachgesagt, dass es das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, vermindert. Der im Olivenöl vorhandene Wirkstoff Oleocanthal sorgt dafür, dass die Amyloide (Proteine) nicht an die Gehirnzellen andocken können. Jene sind nämlich schuld daran, dass die Zellen im Gehirn nicht mehr miteinander "kommunizieren" können. Genau das müssen sie aber, um im Fluss zu bleiben, um Informationen weiterzugeben.

Ein wahrer Jungbrunnen fürs Gehirn ist auch der beliebte "Muntermacher" Kaffee. Die Antioxidantien und Ballaststoffe, die sowohl im Bohnenkaffee als auch im grünen Tee vorhanden sind, sorgen dafür, dass wir uns morgens gleich viel besser fühlen nach der ersten Tasse. Die gesunden "Wachmacher" kurbeln unsere Gehirnzellen an und bringen sie auf Trab.

 

Salbei und Knoblauch helfen dem Gedächtnis auf die Sprünge

Gedächtnisverlust war gestern! Ein Tässchen Salbei-Tee pro Tag sorgt für ein gestärktes Nervensystem. Salbei schärft die Sinne, hilft dem Kurzzeitgedächtnis auf die Sprünge und schützt vor Gedächtnisverlust, in dem er die Aminosäuren blockiert.


Auch wenn er zum Himmel stinkt, so schützt er doch die Gefäße vor Verkalkung, stärkt unser Immunsystem und macht den Körper resistent gegen Erkältungsviren. Knoblauch! Die tolle Knolle wirkt sich – vor allem, wenn die "Zehe" roh verspeist wird – positiv aufs Gehirn aus. Also gönnen Sie sich ruhig einmal mal ein Knöllchen, egal, wie lästig der Geruch ist!

Übrigens:

Die gesunde Wunderknolle, die bereits vor über 2.000 vor Christus in China schon zum Einsatz kam, fand im Römischen Reich ganz andere Anwendung. Die römischen Soldaten konnten dank Knoblauch lange Märsche auf sich nehmen, ohne Gefahr zu laufen, Fußpilz zu bekommen. Im Mittelalter wurde sogar versucht, die Pest mit Knoblauch in Schach zu halten!

Ich will lieber Schokolade – aber bitte mit viel Kakaoanteil!

Schokolade muss nicht Sünde sein. Sie macht schlau, also greifen Sie zu! Nur übertreiben Sie es bitte nicht, damit Ihre schlanke Linie nicht darunter leidet. Und achten Sie darauf, dass die Schokolade, die sie genießen, einen hohen Anteil an Kakao enthält. Dunkle Schokolade ist gesünder. Kakaobohnen enthalten Serotonin und Flavonoide, die für gute Laune sorgen und das Gehirn zu Höchstleistungen anspornt.

Essen Sie (sich) schlau – egal, ob mit oder ohne Löffel!

KreativeSchreibfee, am 08.03.2015
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Zitronen Informationen)

Autor seit 6 Jahren
294 Seiten
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