Kürzere Stromausfälle sind vor allem bei Unwettern oder durch starke Schneefälle nicht ungewöhnlich. Für ein paar Stunden kann man auch mal - ich gebe zu, es ist nicht angenehm - ohne Strom auskommen. Aber was würden Sie tun, wenn die Stromnetze durch starke Sonnenstürme im ganzen Land und für einige Tage zusammenbrechen würden?
"Das wird doch nicht passieren", "Völliger Blödsinn, wir leben in Deutschland", "Alles abgesichert", "In welcher Zeit leben Sie denn?", "Haben Sie was getrunken?" diese und ähnliche Antworten schießen Ihnen wahrscheinlich jetzt durch den Kopf.

















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Kommentare
Die interessanteste Technik hat nach meiner Meinung zur Zeit die Firma Ogron Energiespeicher. Obwohl es auch viele andere Technologien gibt, die wesentlich besser sind als man so in den Massenmedien erfährt. In China gibt es zahlreiche Batteriehersteller, deren Produkte man weltweit in den Elektrofahrzeugen wiederfindet. Aber schauen Sie doch erst mal unter Ogron.eu. Auf meiner Webseite solar-sicherheit.de habe ich auch schon jede Menge Material zu diesen Themen veröffentlicht, doch ehrlich gesagt muß ich noch dringend ein System finden, mit dem sich ein Suchender in den vielen Details zurechtfindet.
Ich wüsste gerne mehr über diese Technik, mit der man die Akkus schnell aufladen kann. Hätten Sie da ein paar Infos für mich? Dann schreibe ich einen Artikel darüber. :-)
Natürlich ist ein Notstromaggregat mit Benzin oder Diesel erst mal eine einfache Lösung, zumindest kurzfristg gedacht. Zufällig traf ich auf der Intersolar in München(letztes Jahr) einen Afrikaner, der in Afrika kleine Photovoltaik-Insellösungen verkauft. Er verkauft die an Leute, die bisher Generatoren benutzt haben. Deren Problem ist der ständige Nachschub an Brennstoff. Die sind froh, wenn das Stromaggregat nicht mehr zu knattern braucht. Mit relativ wenig Aufwand sind die völlig unabhängig. Natürlich haben die lange nicht so einen Verbrauch wie wir Europäer. Und mehr Sonne haben sie auch noch, also ideale Bedingungen. Dieser Verkäufer hatte 2 Elektromopeds. Immer eins an der Solaranlage, das andere unterwegs. Ich hoffe diesen Mann auch in diesem Jahr wieder zu treffen, um von seinen Erfahrungen zu hören.
@Arlequina: Ich hab so etwas auch schon ein paar mal erlebt - man gewöhnt sich dran (irgendwie). Ein Notstromaggregat wäre mir natürlich auch lieber gewesen.
Ich hab auch schon von so was gehört... es soll da schon wirklich gute neue Technologien geben, mit denen jeder zu Hause seinen Strom produzieren könnte - wäre natürlich super für alle (und die Umwelt). Aber stimmt: Dann würden ja ein paar arme Stromkonzerne weniger Profit machen und dann noch die Verluste der Mineralölindustrie, nicht auszudenken. :-/
Unabhängikeit von diesen Konzernen, das wäre schon was. Die Umwelt würden wir damit vermutlich auch nicht mehr so stark belasten. Vielleicht passiert ja noch ein Wunder und wir bekommen diese neuen Technologien.
Ich sag es ja. Mehr Unabhängigkeit ist angesagt. Eine deutsche Firma hat beispielsweise eine Technik entwickelt, mit der langlebige Akkus( 20-30 Jahre) innerhalb von Minuten aufgeladen werden können. Das bedeutet, daß man damit ideal ein Haus versorgen kann. Nur ein paar Stunden Sonnenschein und schon ist der Akku wieder von der Photovoltaik auf dem Hausdach aufgeladen. Dieser Stromspeicher kann dann auch angezapft werden, um von Akku zu Akku das Elektroauto in 5 Min. aufzuladen. Damit wäre die Unabhängigkeit vom Stromnetz perfekt. Leider muß diese Firma mühselig um Geld ringen, weil die Großindustrie keinerlei Interesse an dieser Technik hat. Wäre ja auch noch schöner, wenn jeder seinen Strom selbst macht und obendrein noch das Tanken werweigert.
Also ich kann da gut mitreden: hier bei uns auf der Finca in Andalusien sind wir das alles gewöhnt, das längste waren wirklich mal 4 Tage Stromausfall ( an Weihnachten!): ich habe in jedem Zimmer an strategischer Stelle Kerzen und Steichhölzer, kochen tun wir sowieso mit Gas, so kann man auch Wasser warm machen für eine Katzen- und Haarwäsche, Wäsche muss da überhaupt nicht gewaschen werden, mein Kleiderschrank ist riesig. Das einzig echte Problem ist all das auftauende Zeug aus dem Gefrierscharnk: das gab aber schon lustige Riesenpartys mit Eingeladenen. Und vier Tage ohne Facebook sind die wahre Erholung!Übrigens: Wenn man das sofort meldet (Telefonnummer ist neben der Kerze) per Handy beim Stromkonzern, erhält man eine Gutschrift je nach Länge des Ausfalls für alles, was über 4 Stunden liegt!
p.s. Ich gestehe es: Wir haben seitdem aber ein Notstromaggregat!
p.s.2: Als uns das in Deutschland mal passierte wg. durchgebrochener Überlandleitungen durch nassen Schnee, sind wir am 2. Tag entnervt zur Schwiegermutter in 80 km Entfernung gezogen.
Interessant geschrieben. Tatsächlich kann sich das im verwöhnten Deutschland kaum jemand vorstellen, daß mal über längere Zeit der Strom ausfällt. Japaner haben davon schon eher eine Vorstellung. Aber auch bei uns ist nicht alles so sicher, wie wir es uns wünschen. Um sicherer vor Katastrophen zu werden, gibt es nur eine Lösung. Mehr dezentrale Stromversorgung. Wenn mal in ein paar Wohnungen der Strom ausfällt ist das doch kein Beinbruch. Wenn aber eine ganze Region lahmliegt, wird`s eng mit der Versorgung.
Ahh, deswegen gibt es immer noch richtige Bücher ;-) Die Solarflaschen gefallen mir ausgesprochen gut!
Klasse, mehr sag ich dazu nicht!
(Ach, doch, an den letzten längeren Stromausfall - na ja, ein paar Stunden, so von nachmittags fünf bis abends um elf - kann ich mich noch gut erinnern. War toll, absolut ruhig, kein Rauschen von Haushaltsgeräten, Heizungspumpen oder was da sonst so im Hintergrund läuft, keine laute Musik von Nachbarn. Tja, ich war da besser dran, ich hab nach deinem Rezept Akustik-Musik gemacht ... Dann die Fenster mit kaltem Wasser geputzt, geht genauso gut wie mit warmem, zum Kochen hab ich sowieso nie Zeit ... Also bis ich wegen Stromausfall Panik krieg, das würde etwas dauern ...)