In deutsche Rüstungsunternehmen investieren

Die deutsche Rüstungsindustrie ist der drittgrößte Waffenlieferant weltweit.
Deutschland ist mit 11 Prozent am weltweiten Waffenexport beteiligt und wird nur von den USA und Russland übertroffen.
Weltweit genießen deutsche Rüstungsprodukte den Ruf der deutschen Qualitätsarbeit.
Die Hauptabnehmer sind Griechenland, Südafrika gefolgt von der Türkei.
Waffen werden immer gebraucht.

In Renditen-ETFs investieren

Ein ETF ist kurz gesagt ein Fonds der einen Aktienindex fast 1 zu 1 kopiert. Ein ETF auf den DAX, den Deutschen Aktien Index kopiert diesen fast eins zu eins nach.
Der Vorteil liegt in den geringeren Kosten im Gegensatz zu einem normalen Fonds, dass man auf einen Schlag in allen Aktien des Indexes investiert ist und dass der Fonds nicht in Konkursmasse fällt falls die Bank oder der Anbieter in Konkurs geht.
Bankberater hassen ETFs wie der Teufel das Weihwasser, weil die Banken an ETFs nichts verdienen.
Der Vorteil von Renditen-ETFs ist, dass sie z.B. in den DivDax investieren: Dieser umfasst die Aktien mit den höchsten Dividenden des Dax und man erhält diese Dividenden in der Regel vierteljährlich aufs Konto überwiesen, solange man Anteile des ETFs besitzt.

In die BRIC Staaten investieren

BRIC ist die Kurzform von (B)rasilien, (R)ussland, (I)ndien, (C)hina.
Alle zusammen sind massive Wachstumsmärkte: Sie werden den USA und Europa in den kommenden Jahren das Wasser abgraben.
Dementsprechend wären sie eine gute Option langfristig zu investieren und von dem jetzt noch »billigen« Status zu profitieren.
Noch besser wäre es in einem BRIC-ETFs zu investieren, da man billig und mit geringem Risiko alle BRIC-Staaten abdecken kann.

In einem Schwellenländer Fonds Sparplan investieren

In Österreich kann man bereits mit 30 Euro im Monat mittels Sparplan in einem Schwellenländerfonds investieren.
Obwohl ein Fonds teurer als ein ETF ist, wird dies durch den niedrigen Einstieg von bereits 30 Euro pro Monat ausgeglichen.
Die Märkte in den USA und Europa sind im langsamen Ajbsinken begriffen und die Schwellenländer im kommen.
Durch den Cost-Average-Effekt zahlt man immer einen Durchschnittspreis für die Anteile unabhängig vom Kurs.
Nachteil sind  höhere Gebühren und mehr Gewinn für die Banken, die den Fonds ausgeben und dass im Falle einer Bankenpleite das Fondsvermögen in die Konkursmasse fällt.

In den Gesundheitssektor investieren

Die Lebenserwartung steigt und die Menschen werden immer älter.
Das Problem liegt langfristig in der Versorgung dieser vielen Hilfsbedürftigen.
Die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und Gesundheitsprodukten ist am Steigen und die Versorgung mit diesen wird zu einem Problem werden.
Die Spirale aus Angebot und Nachfrage kann für Personen, welche in diesen Sektor investieren profitabel sein.
Der STOXX® Europe 600 Health Care Index hatte seit 2009 eine Indexrendite von rund 60%, und im letzten Jahr eine Indexrendite von rund 17%.

Nichtraucher werden/bleiben

Rauchen greift die Lunge und das Herzkreislaufsystem an. Des Weiteren gibt es die Vermutung, dass Nikotin zusätzlich sogar das Wachstum von Tumoren und Zellwucherungen fördert.
Wer raucht hat eine verringerte Lungenkapazität und demenstprechende Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
Der Geruch- und Geschmackssinn von Rauchern ist deutlich schlechter als von Nichtrauchern.
Das Herzkreislaufsystem wird angegriffen, da die Sauerstoffaufnahme des Blutes von Rauchern schlechter ist.
Die Folge sind eine erhöhte Gefahr von Blutgerinnseln und Durchblutungsstörungen.
Die Wirkungsdauer und Wirkungsweise von Medikamenten ist bei Rauchern schwächer ausgeprägt. Krebs ist bei Rauchern weit verbreitet.
Kurzum, Rauch sollte vermieden werden um gesund zu bleiben.

Der Bauchumfang sollte Beachtung finden

Bei Männern sollte der Bauchumfang unter 102 Zentimetern bleiben und bei Frauen unter 88 Zentimetern.
Diese Werte sind allerdings laut Herrn Univ.-Doz. Dr. Harald Kritz, dem Mediensprecher des Lipidforums, als absolute Schmerzgrenze zu verstehen.
Die Optimalwerte würden deutlich darunter liegen.
Ein Zentimeter weniger Bauchumfang verringert das Risiko von Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes um rund 5 Prozent.

Sport ist das Gegenteil von Mord

Idealerweise sollte man jeden 2. Tag eine Sportstunde einlegen, um den Körper physisch wie geistig zu warten.
Sport hilft Stress abzubauen, Glückshormone auszuschütten und schmiert die Gelenke und wartet die Muskeln: Kurzum tut dem Körper gut.
»Wer rastet der rostet« trifft beim Sport eindeutig zu. Wer den Sport verschmäht muss im Alter mit steifen Gelenken und schlechterer Konstitution rechnen.
Wer regelmäßig Sport betreibt, der kann damit rechnen fit bis ins hohe Alter zu bleiben.

Alkohol im Maßen genießen

Die AOK warnt oft genug vor den Langzeitschäden von dem zu tiefen Blick ins Glas.
Zuviel Alkohol löst den Körper, die Seele und die Beziehung auf.
Die körperlichen Folgen von zu viel Alkoholkonsum sind eine erhöhte Infektionsanfälligkeit, verändertes Hautbild, Magenprobleme, Impotenz und vieles mehr.
Man spürt die kaputte Leber erst wenn es zu spät. Leider ist am Spruch: »Wo früher meine Leber war, ist heute eine Minibar.« zu viel Wahrheit dran.
Die seelischen Folgen von Alkohol sind geistiger Verfall, Dauerzittern, Sucht und Gangschwierigkeiten.
Die sozialen Konsequenzen sind oft Vereinsamung und Isolation.

Die Ausbildung nach Vorlieben wählen

Vor ein paar Jahren hieß es das Lehramtsstudium wäre ein sicherer Weg zum Arbeitsamt und ein Weg in die Dauerarbeitslosigkeit. Heute heißt es, es wäre ein Lehrermangel zu verzeichnen und die Pensionswelle naht, um die Situation zu verschärfen.
Langer Rede  kurzer Sinn: Wählen sie nach den eigenen Stärken und Vorlieben, statt auf die Prognosen der Wirtschaft zu achten.
Jeder andere Weg birgt das Risiko einer psychischen Krankheit im Alter von 30-40 herum aufgrund des Unglücklichsein im derzeitigen Job.

Auf Work-Life-Balance achten

Burn-Out mutiert immer mehr zur Volkskrankheit. Der Hund liegt darin begraben, dass viele Menschen der Karriere auf Kosten der Gesundheit nachrennen. Jeder Senior oder Seniorin wird bestätigen, dass Gesundheit das wichtigste Gut ist.
Das Problem liegt am Karrierezwang und dem Druck der Gesellschaft 100%ig perfekt zu sein. Wer zu viel von sich verlangt dem winkt Burn-out.
Burn-Out bedeutet mindestens ein halbes Jahr weg vom Karrierefenster zu sein und zusätzlich oft das soziale Stigmata des Versagens.
Darum ist es besser auf die ein oder andere Überstunde zu verzichten, die gesetzlichen Arbeitspausen einzuhalten und auf seinen Körper zu hören.
Das Burn-Out hat mit dem Älterwerden insofern zu tun, da das Risiko eines Burn-out mit zunehmendem Alter steigt und die Auswirkungen um so gravierender sind je älter man wird. Es führt im Extremfall zur Berufsunfähigkeit im mittleren Alter und kann zu einer Bedrohung der Existenz im Alter führen.

Soziales Netzwerk lockerer Bekanntschaften errichten

Granovetters Studie »Getting a Job« zeigte deutlich, dass nicht die engen Freunde die meisten Informationen und Vorteile bei der Jobsuche und Karriere bringen sondern die entfernten lockern Bekannten.
Das Problem allerdings hierbei ist, dass die Mittelschicht und die Oberschicht in der Regel unter sich bleiben und sich kaum vermischen.
Dennoch Mitgliedschaften in Clubs und Vereinen bringen oftmals solche wertvollen Netzwerke mit sich.
Für Studenten bietet sich der Universitätssport besonders an, da man Studenten aller möglichen Studienrichtungen trifft und beim Bier am Stammtisch näher kennenlernt.

Durch dieses Netzwerk ist auch das Risiko einer Vereinsamung und sozialen Isolation geringer im Alter.

Nur der Versuch zählt am Schluss

Ich höre immer wieder von Bekannten und Klienten den bekannten Spruch: »Warum habe ich nur dieses oder jenes nicht getan und nun ist es zu spät.«
Um dies zu vermeiden und mit sich im Reinen zu bleiben, sollte man seine Chancen und Ideen ausführen und nutzen, solange es nicht gesetzeswidrig ist oder die Regeln der Moral und des Anstands zu sehr bricht. Nichts ist schlimmer als sich eingestehen zu müssen und sich später einmal immer wieder zu fragen, warum man dieses oder jenes unversucht gelassen hat.
Dieser Punkt ist wichtig in Bezug auf das Grübeln und Rekapitulieren über seinen Lebensweg im Alter.

Über Berufsunfähigkeitsversicherung informieren

Für alle nach 1961 Geborenen gibt es nur noch begrenzten Schutz im Rahmen einer Erwerbsunfähigkeit.
Dieser Restschutz ermittelt sich nach dem Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Man kann also trotz hoher Qualifikation auf Hilfstätigkeiten verwiesen werden und vermittelt werden, obwohl man auch keine Chance auf diesen Arbeitsplatz hätte.
Deshalb bekäme man in diesem Fall statt einer Grundsicherung lediglich das ALG II.
Um diese Versorgungslücke abzufedern bzw. zu verhindern wäre es weise, sich über eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu informieren und eine solche in Betracht zu ziehen. Denn man weiß nie, was passiert.

Passive Einkommensquellen aufbauen

Damit meine ich Einkommen das generiert wird ohne zusätzliche Arbeit. Wenn man zum Beispiel ein Buch schreibt und veröffentlicht dann erhält man ein Leben lang Tantiemen. Wenn man in Aktien investiert erhält man in der Regel Dividenden. Am Anfang mögen es vielleicht nur ein paar Cent oder Euros sein, aber im Laufe der Jahre läppert es sich zusammen und ist ein Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit und kann im Alter bereits eine Zusatzpension ausmachen.
Ich persönlich sichere mich immer nach mehreren Richtungen ab, wenn es mir möglich ist, da ich nicht mehr an eine staatliche Pension glaube.

Übergewicht auf jeden Fall vermeiden

Man spricht ab einem Body Mass Index von 25 von Übergewicht. Bei zu starkem Übergewicht kommt es zu zahlreichen Symptomen, da der Körper im roten Bereich läuft.
Die langfristigen Probleme von Übergewicht sind die erhöhten Abnutzungen der Gelenke. Höllische Schmerzen bei jeder Bewegung der Gelenke im Alter sind die Folge davon.
Es besteht ein stark erhöhtes Risiko für zahlreiche Krankheiten des menschlichen Organismus, da der ganze Körper unter dem Übergewicht leidet.

Salz ist gefährlich lebenswichtig

Der Mensch braucht Salz zum Leben - keine Frage - aber das Problem liegt darin, dass unser Essen heutzutage im wahrsten Sinne des Wortes versalzen ist.
Der Mensch braucht rund 2 Gramm Salz am Tag zum Überleben und ab 6 Gramm ist es für Otto Normalverbraucher langfristig schädlich.
Das Problem hierbei ist, dass fast alle Produkte des täglichen Lebens bereits Salz enthalten. Insbesondere die Fertigprodukte sind wahre Salzlager im Vergleich zu den natürlichen Salzlieferanten wie Fleisch, Käse, Brot.
Demnach sollte man sich überlegen, ob man die Suppe noch zusätzlich nachsalzt.
Zuviel Salz erhöht langfristig das Risiko für einen Schlaganfall und Herz-Kreislauferkrankungen.

Alles mit Maß und Ziel, alles hat seinen Preis

Dieser Satz durchzieht das ganze Leben. Ein Zuviel an einem Gut führt zur Krankheit, ebenso wie der Mangel an einem Gut. Wer diese Grenzen Regel einhält, bleibt in der sicheren Mitte. Es wurde versucht in dem Artikel einige grundlegende Themen anzuschneiden, welche die Zukunft von jungen Leuten erleichtern sollte im Alter. Allerdings bleibt die wichtigste Regel die der Eigenverantwortung.

CADoerr, am 25.09.2013
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