Getränke können wahre Kalorienbomben sein

 

Alkohol ist ein wahrer Dickmacher. Fatal zur Weihnachtsmarktzeit mit all ihren Glühweinständen und Feuerzangenbowlen. Wer es hier jedoch nicht übertreibt, muss sich weniger Gedanken machen. Wer gerne auf dem Weihnachtsmarkt dem Glühwein oder dem Punsch frönt, der lässt am Abend dann eben das obligatorische Gläschen Rotwein zum Essen weg. Damit hat man zwar keine Kalorien eingespart, aber zumindest auch nichts extra zugeführt. Viel Wasser zu jedem alkoholischen Getränk hilft dem Körper zusätzlich, den Alkohol zu verarbeiten.

Für Kaffee- und Teefans gilt: Kaffee hilft durch seinen Gehalt an Koffein bei der Fettverbrennung. Passionierter Teetrinker sollten hin und wieder mal auf Matetee zurückgreifen. Dieser hat fast genausoviel Koffein wie Kaffee und enthält zudem auch noch einige Bitterstoffe, die den Appetit zügeln und weniger Lust auf Süßes machen.

Saft ist gesund und macht schlank? Weit gefehlt. Das in Zitrusfrüchten enthaltene Vitamin C ist zwar essentiell für die Fettverbrennung, aber leider wird dieser Effekt durch die Unmengen an Zucker wieder zunichte gemacht, welche die industriell gefertigten Säfte meistens enthalten. Besser ist es, auf selbstgepresste Säfte umzusteigen.Den größten Erfolg erzielt man aber, wenn man die Früchte nicht auspresst, sondern als Zwischenmahlzeit verzehrt, denn so bleiben noch die Ballaststoffe erhalten.

Gemüse der Saison als Schlankmacher

Gerade in den Wintermonaten hat Kohlgemüse Hochsaison. Kohl in allen Varianten hat wenig Kalorien, wirkt entwässernd und ist vielseitig einsetzbar. Auch die berühmte Kohlsuppendiät basiert auf den Eigenschaften dieses Wundergemüses. Es muss jedoch nicht nur immer Kohlsuppe sein: Als Beilage, Krautwickel oder Salat sind Kohlrabi, Rosenkohl und Spitzkohl immer wieder eine leckere Abwechslung. Hinzugegebene Hülsenfrüchte sorgen dafür, dass der Blutzucker stabil bleibt und vermeidet somit Heißhungerattacken. Wer mag, würzt scharf mit Pfeffer und Chili, denn scharfes Essen regt den Stoffwechsel an. Wer es lieber etwas sanfter mag, kombiniert seine Gerichte mit Zwiebeln. Diese fördern nämlich ebenfalls die Verdauung.

 

Naschen ist keine Sünde

Die kleinen Naschereien zwischendurch sind auch nicht alle per se Dickmacher. Pfeffernüsse und Bratäpfel haben wesentlich weniger Kalorien als Kuchen und Co. Mit Buttermilch lässt sich in den meisten Plätzchenrezepten die Butter ersetzen, eine kalorienbewusste Alternative. Die Nüsse auf den Adventstellern muss man ebenfalls nicht meiden. Sie liefern zwar genauso viel Kalorien wie Schokolade, aber sie regen durch das enthaltene Eiweiß die Verdauungstätigkeit an, der Magen-Darm-Trakt arbeitet anschließend wesentlich schneller. Eine Handvoll Nüsse pro Tag reicht dafür völlig aus. Von den anderen Leckereien isst man automatisch weniger, wenn diese Zimt enthalten. Zimt hemmt die Lust auf Süßigkeiten und hält den Blutzuckerspiegel stabil. Daher kann das Weihnachtsgewürz auch zusätzlich prima in den Tee gegeben werden.

Sophie1975, am 20.11.2011
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