"To Pierce" kommt aus der Englischen Sprache und meint "durchstechen", auch gibt es den altfranzösischen Begriff "percier"("durchstechen", "durchbohren"), von dort stammt somit der Begriff Piercing. Sowie die Haut wie auch das darunter liegende Knorpel- oder Fettgewebe durchstochen wird, um danach Schmuck an vielfältigen Stellen des Körpers anzubringen, ist die Rede von einem Piercing.

Der Schmuck Piercingschmuck besteht i. d. R. aus Metall, meist aus chirurgischem Stahl oder Titan. Diese Materialien haben überaus hygienische und beständige Eigenschaften, zudem sind sie leicht in der Handhabung. Bis jetzt nicht so lange im Gebrauch ist Piercingschmuck aus PTFE, einem flexiblen, das überwiegend als Antihaftbeschichtung bei Kochapparaten eingesetzt ist, aber dank der hervorragenden Eigenschaften in vielfältigen Gebieten der Industrie Anwendung finden kann.

Aufgrund seiner hervorragenden Merkmalen die Hygiene betreffend eignet sich PTFE vorzüglich für den Ersteinsatz. Die vielfältigen Arten von Piercingschmuck sind am Gebrauch orientiert: An verschiedenen Körperstellen eignen sich Stäbchen besser als Ringe, oder vice versa und von Zeit zu Zeit ist - in erster Linie für den Ersteinsatz - ein flexibles Schmuckstück sinnvoll.

Möchte man die Vorgeschichte des Piercings erzählen so ist dies ein langwieriges Unterfangen. So kann Körperschmuck zeremoniellen oder esoterischen Zwecken dienen, genauso aber auch rein ästhetische Gründe haben, nichtsdestotrotz liegt die Schönheit stets im Auge des Betrachters. Klassisch werden Ohren, Nasen, Lippen und Intimbereich gepierct, und in den meisten Kulturkreisen kommen Materialien wie Quarz, Perlmutt, Ton, Horn oder Gebein für den Schmuck in Frage.

Bei geeigneter Hygiene und Pflege sind ebendiese Materialien augenscheinlich nicht übermäßig problematisch. Man datiert das älteste bekannte Piercing nebenbei bemerkt auf die Zeitspanne um 5000 v. Chr.

Welche Materialien gibt es für Piercingschmuck?

Bei Erstpiercing wird in der Regel mit Kunststoff (PTFE) oder Titanium gestochen. Dieses Piercing erhält man von seinem Piercer im Zuge beim stechen des Piercings. Die Reinheit des Studios wie auch die gute Desinfektion der Piercinggeräte und auch des Piercings selbst, sind natürlich eine Grundvoraussetzung für die gute Verheilung, egal welches Piercingmaterial man verwendet. Nach der Verheilzeit des Stichkanals, welches von Piercing zu Piercing verschieden ist, kann man das weitverbreiteste Material verwenden, welches Chirurgenstahl ist. Aus Chirurgenstahl findet man eine große Auswahl an Piercingschmuck welcher von der Qualität wie auch vom Preis sehr zu empfehlen ist. Bei Unverträglichkeit gegen Chirurgenstahl, welches sehr selten vorkommt, muss man Kunstoffpiercing (PTFE), Titanium oder Goldpiercing verwenden. Auf die gute Pflege des Piercings und des ausgewählten Piercingschmucks sollte auch wenn dieses schon lange gut verheilt ist immer geachtet werden.

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